9. April 2012 (Ostermontag)

Predigt das Evangelium aller Kreatur!

Markus 16,15-20

(Markus 16,15) Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und
predigt das Evangelium aller Kreatur.
Der auferstandene Herr Jesus gab seinen Jüngern den Auftrag, in
alle Welt zu gehen und aller Kreatur das Evangelium zu predigen.
Alle Völker sollten die gute Nachricht von Jesu Tod und Auferstehung
hören. Warum ist das so wichtig? Der Glaube an das Evangelium
und das neue Leben in der Beziehung mit Jesus entscheiden über
das ewige Schicksal jedes einzelnen Menschen. Jesus will, dass jeder
von der Verdammnis gerettet wird. Jesus will jedem Menschen
das ewige Leben schenken. Damit aber die Menschen glauben können,
müssen sie das Evangelium hören. Jesus versprach, ihre Verkündigung
durch viele Zeichen und Wunder zu unterstützen. Dieser
Auftrag war das letzte Wort Jesu vor seiner Himmelfahrt. Die Jünger
gehorchten Jesu Auftrag. Sie zogen aus und predigten überall das
Evangelium. Jesus, der im Himmel zur Rechten Gottes sitzt, nimmt
am Werk der Welterlösung teil. Er bekräftigte das Wort der Apostel,
indem er, wie versprochen, Wunder wirkte.

Gebet: Herr, du willst, dass alle Menschen gerettet werden. Du
willst mich als Boten/Botin des Evangeliums gebrauchen. Herr, rette
durch meine Verkündigung viele Seelen!

Ein Wort: Deine Predigt rettet Menschenleben

8. April 2012 (Ostersonntag)

Er ist auferstanden!

Markus 16,1-14

(Markus 16,6) Entsetzt euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth,
den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier. Siehe da die
Stätte, wo sie ihn hinlegten.
Jesus ist auferstanden! Welche Freude und herrliche Hoffnung
schenkt uns diese Tatsache! Wie schwer ist es aber, die Traurigkeit
und Hoffnungslosigkeit angesichts des Todes zu überwinden! Die
Jüngerinnen Jesu suchten den Gekreuzigten. Trotz der vielfachen
Ankündigungen Jesu erwarteten sie nicht, dass er auferstanden
sei. Als der Engel Jesu Auferstehung verkündigte, sie auf das leere
Grab hinwies und sie mit der frohen Botschaft zu den Jüngern
sandte, flohen sie vor Schreck und sagten niemandem etwas. Jesus
offenbarte sich Maria von Magdala ganz persönlich, aber die Jünger
glaubten ihrem Zeugnis nicht. Jesus begegnete den Emmausjüngern
(Lk 24,13-35). Doch auch denen glaubten sie nicht. Schließlich
besuchte Jesus sie selbst. Er tadelte sie wegen ihres hartnäckigen
Unglaubens. Wir müssen unseren Unglauben überwinden und das
Zeugnis der Auferstehungszeugen annehmen. Gott erfülle unser
Herz mit österlichem Licht!

Gebet: Herr, ich tue Buße für meinen hartnäckigen Unglauben. Du
hast den Tod überwunden. Darum ist mein Herz von Freude und
Hoffnung erfüllt.

Ein Wort: Glaube, dass Jesus wirklich auferstanden ist!

7. April 2012

Jesu Grablegung

Markus 15,39-47

(Markus 15,46b)… legte ihn in ein Grab, das war in einen Felsen
gehauen, und wälzte einen Stein vor des Grabes Tür.
Jesu Tod ist eine Tatsache. Einige Frauen waren Jesus über dessen
Tod hinaus treu geblieben. Sie waren Zeuginnen seines Sterbens
und seines Begräbnisses. Der Hauptmann, der die Kreuzigung überwacht
hatte, bestätigte Pilatus den Tod Jesu. Welche Wirkung hatte
Jesu Tod auf die Zeugen der Kreuzigung? Der Hauptmann war
bestimmt ein abgebrühter Soldat. Er hatte noch nie erlebt, dass
jemand so starb wie Jesus, der sich weder wehrte noch seine Feinde
verfluchte. Er konnte nur bekennen, dass Jesus wirklich Gottes
Sohn war. Joseph von Arimathäa war Mitglied des Hohen Rats. Er
hatte das Handeln dieses Gremiums nicht gebilligt. Er wartete auf
das Reich Gottes und war insgeheim ein Jünger Jesu, doch hatte er
nie den Mut gehabt, sich zu Jesus zu bekennen. Jesu Tod machte
ihn jedoch nicht noch ängstlicher, sondern veränderte ihn grundlegend.
Mutig erbat er von Pilatus den Leichnam Jesu und sorgte für
ein würdiges Begräbnis.

Gebet: Herr, unter deinem Kreuz kann ich nicht bleiben, wie ich bin.
Du bist wirklich Gottes Sohn. Ich bete dich an.

Ein Wort: Jesus ist wirklich Gottes Sohn

6. April 2012

Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

Markus 15,20-38 (Karfreitag)

(Markus 15,34) Und zu der neunten Stunde rief Jesus laut: Eli, Eli,
lama asabtani? Das heißt übersetzt: Mein Gott, mein Gott, warum
hast du mich verlassen?
Nur die Römer durften Todesurteile vollstrecken. Daher wurde Jesus
zu Pilatus gebracht. Dieser erkannte Jesu Unschuld. Doch er
hatte keinen Mut, auf der Seite der Wahrheit zu stehen. Jesus wurde
gegeißelt und verspottet. Er war so zerschlagen, dass ihm die
Kraft fehlte, das Kreuz zur Hinrichtungsstätte zu tragen. Trotzdem
lehnte er das angebotene Betäubungsmittel ab. Die Begleitumstände
seiner Kreuzigung erfüllten exakt die Prophezeiungen im Alten
Testament (siehe Psalm 22). Jesus ertrug alles. Doch als er die Sünde
der Welt auf sich nahm und selbst zur Sünde wurde, musste sich
Gott von ihm zurückziehen. Jesus rief laut: Mein Gott, mein Gott,
warum hast du mich verlassen? Jesus durchlitt die Gottverlassenheit,
um unsere Sünde zu sühnen und unsere Trennung von Gott zu
überwinden. Als Jesus starb, zerriss der Vorhang im Tempel in zwei
Stücke. Der direkte Zugang zu Gott ist uns geöffnet.

Gebet: Herr, danke, dass du von Gott verlassen wurdest, um meine
gebrochene Beziehung zu Gott wiederherzustellen. Hilf mir, meine
Liebesbeziehung zu Gott für am wichtigsten zu halten.

Ein Wort: Jesus hat deine Sünde wirklich gesühnt