15. November 2011

Wählt heute, wem ihr dienen wollt

Josua 24,1-33

(Josua 24,15) Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen,
so wählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen
eure Väter gedient haben jenseits des Stroms, oder den Göttern der
Amoriter, in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen
dem HERRN dienen.

Josua versammelte das Volk und gab einen Rückblick über
alles, was Gott getan hatte. Gott berief Abraham und gab ihm unendliche
Nachkommen. Gott sandte Mose, um sie aus der Sklaverei
zu befreien, und als die Ägypter sie verfolgten, öffnete er vor
ihnen das Rote Meer. Er war mit ihnen in der Wüste. Er gab ihnen
Sieg über die Amoriter auf der Ostseite des Jordans. Er verwandelte
Balaks Fluch in Segen. Gott vertrieb die Kanaaniter und gab ihnen
Städte, die sie nicht gebaut hatten, und Weinberge, die sich nicht
gepflanzt hatten. Gott goss seinen Segen über sie aus. Sie sollten
Gott fürchten und ihm treu dienen. Es war an der Zeit, alle Götzen
auszutreiben. Es war für sie die Zeit, sich zu entscheiden, wem sie
dienen wollten. Josua traf eine Entscheidung: Er wollte dem HERRN
dienen. Als das Volk antwortete, dass sie auch dem HERRN dienen
wollten, warnte Josua sie, dass dies eine gefährliche Entscheidung
war. Wenn sie sich wieder den Götzen zuwenden würden, nachdem
sie mit Gott einen Bund eingegangen waren, würde dies für sie verheerende
Folgen haben. Aber das Volk entschied sich für Gott und
der Bund wurde geschlossen.

Gebet: Herr, hilf mir, meinen Bund mit dir zu halten.

Ein Wort: Entscheide dich heute, wem du dienen willst

14. November 2011

Achtet darauf, dass ihr den HERRN lieb habt

Josua 23,1-16

(Josua 23,10.11) Einer von euch jagt tausend; denn der HERR, euer
Gott, streitet für euch, wie er euch zugesagt hat. Darum achtet
ernstlich darauf um euer selbst willen, dass ihr den HERRN, euren
Gott, lieb habt.

Josua hatte noch einige wichtige letzte Worte. Erstens, er
erinnerte sie daran, dass sie das Land nur erobern konnten, weil
der HERR für sie gekämpft hatte (3). Der HERR würde weiter für sie
streiten, um alle übriggebliebenen gottlosen Völker unter ihnen zu
vertreiben (5.10). Darum durften sie nicht mit deren Götzenkulten
irgendeinen Kompromiss eingehen und sie mussten darauf achten,
dass sie alles taten, was in dem Gesetzbuch des Mose – in der Bibel
– geschrieben stand. Gott wünscht sich keinen oberflächlichen
Lippendienst. Er will, dass wir ihn vom Herzen lieben. Wenn wir
andere Götzen anbeten oder in Kompromiss mit dem sündigen Lebensstil
leben, begehen wir geistlichen Ehebruch. Wenn wir Gott
lieben, werden wir auch seinen Geboten gehorchen (Joh 14,21.23).
Gott verhieß, dass er diejenigen, die ihn lieben und ihm gehorchen,
segnen würde, aber diejenigen, die mit den Götzen in Kompromiss
leben, zerstören würde.

Gebet: Herr, ich liebe dich. Hilf mir, deinem Wort zu gehorchen und
deine Verheißungen in Anspruch zu nehmen.

Ein Wort: Liebe Gott – er kämpft für dich

12. November 2011

Die Oststämme kehren in ihre Heimat zurück

Josua 22,1-34

(Josua 22,3) Ihr habt eure Brüder diese lange Zeit bis zum heutigen
Tag nicht verlassen und habt festgehalten an dem Gebot des
HERRN, eures Gottes.

Die Stämme Ruben, Gad und der halbe Stamm Manasse hatten
das Land östlich des Jordans geerbt, welches als erstes erobert
worden dar. Aber die Männer dieser Stämme hatten sich noch nicht
dort niedergelassen, bis das ganze Land erobert worden war. Sie
nahmen bis zum Ende am Kampf teil, bis ihre Mission erfüllt war,
und nun war ihre Aufgabe beendet. Als die Männer dieser Oststämme
den Jordan überquerten, um in ihre Heimat zurückzukehren,
bauten sie an der Grenze des Jordans einen großen Altar. Die
anderen Stämme auf der Westseite des Jordans dachten, dass sie
sich ihren eigenen religiösen Kult aufbauen und sich von Israel absondern
wollten. Pinhas, der früher die Baalsanbetung Israels mit
seinem Speerstich gestoppt hatte (4. Mose 25), leitete nun das Untersuchungskomitee.
Er war bereit, gegen seine Brüder zu kämpfen.
Aber zuerst hörte er deren Erklärung zu und erkannte, dass seine
Brüder Gott wirklich treu geblieben waren. Darum kehrten er und
die Obersten wieder zu den anderen Israeliten um.

Gebet: Herr, hilf mir, die Mission, die du mir gegeben hast, bis zum
Ende treu zu erfüllen. Hilf mir auch, für den Frieden und die Einheit
des Volkes Gottes zusammen zu arbeiten.

Ein Wort: Erfülle deine Aufgabe bis zum Ende

11. November 2011

Gott hält seine Verheißungen

Josua 21,1-45

(Josua 21,45) Es war nichts dahingefallen von all dem guten Wort,
das der HERR dem Hause Israel verkündigt hatte. Es war alles gekommen.

Levi hatte drei Söhne: Kehat, Gerschon und Merari. Aaron
und Mose waren Nachkommen von Kehat. Alle Priester stammen
aus dem Geschlecht Aarons ab. Die Leviten waren die geistlichen
Hirten für das Volk Israel, darum wurde ihnen nicht ein bestimmtes
Gebiet zugeteilt, sondern sie wurden auf verschiedene Städte
in ganz Israel verteilt. Dadurch wurde Gottes Verheißung an Jakob
erfüllt (Gen 49,7) und an Mose (Ex 32,28.29). Gott kann sowohl
Fluch in Segen verwandeln, als auch Segen in Fluch. Dies hängt von
jemandes Glauben und Gehorsam ab. Gott hatte verheißen, dass er
das Land Israel geben würde. Und er hielt seine Verheißung. Israel
besetzte das ganze Land Kanaan und hatte nun Frieden. Gott ist
sehr treu und hält immer seine Verheißungen. Gottes Leute mögen
vielleicht einige Kämpfe verlieren, aber Gott wird ihnen den endgültigen
Sieg geben.

Gebet: Herr, manchmal verliere ich im Kampf, aber hilf mir fest daran
zu glauben, dass du mir den endgültigen Sieg geben wirst. Hilf
mir, durch den Glauben auszuharren, sodass ich an deinem Sieg
teilhaben darf.

Ein Wort: Gott hält seine Verheißungen

10. November 2011

Bestimmung von Freistädten

Josua 20,1-9

(Josua 20,2) Sage den Israeliten: Bestimmt unter euch Feistädte,
von denen ich euch durch Mose gesagt habe.

Der Herr ist gnädig und er ist gerecht. Er offenbart sich selbst
durch sein Wort, und seine Gesetze spiegeln seinen Charakter wider.
Er sprach zuerst zu Mose und dann zu Josua über die Bestimmung
von Freistädten für die Flüchtlinge. Der Zweck dieser Städte
bestand darin, die Menschen von jeglichen Racheakten fernzuhalten,
und dass Gerechtigkeit ausgeübt wurde. Gott ist gerecht, aber
er mildert die Gerechtigkeit durch Barmherzigkeit. Der Schuldige
sollte bestraft werden, aber Gott will nicht, dass seine Leute Rachegefühle
im Herzen hegen. Ein Geist der Rache zerstört einen Menschen
oder sogar eine ganze Nation, wenn diese/r daran festhalten.
Gottes Leute dürfen nicht solche Rachegedanken oder Gefühle
im Herzen hegen. Auch wenn ein Totschläger vor dem Bluträcher
dadurch geschützt wurde, dass er in die Freistadt fliehen konnte,
konnte er aber die Freistadt nicht dazu ausnutzen, um die Gerechtigkeit
durch eine List zu verdrehen. Er musste von einer fairen Gerichtsverhandlung
der Gemeinde verhört werden.

Gebet: Herr, danke, dass du mich nicht gemäß meinen Sünden bestrafst.
Danke für Jesus, der die größte Freistadt für alle Menschen
geworden ist.

Ein Wort: Gerechtigkeit gemildert durch Gottes Barmherzigkeit

9. November 2011

Verteilung des Landes

Josua 18,1-19,51

(Josua 18,3) Und Josua sprach zu Israel: Wie lange seid ihr so lässig,
dass ihr nicht hingeht, das Land einzunehmen, das euch der HERR,
der Gott eurer Väter, gegeben hat?

Die Israeliten brachten das Land Kanaan unter ihre Kontrolle
und richteten die Stiftshütte in Silo auf. Die Kanaaniter waren vertrieben
oder unterworfen worden. Aber es waren immer noch sieben
Stämme übrig, die ihr Erbteil noch nicht eingenommen hatten.
Es war an der Zeit, dass sie es einnahmen. Wir müssen auch das
geistliche Erbe, das Gott uns in seinem Wort verheißen hat, einnehmen.
Drei Männer aus jedem Stamm sollten sich aufmachen und
durchs Land ziehen, um es aufzuschreiben. Sie sollten das Land in
siebe Teile aufteilen. Dann wollte Josua das Los werfen und jedem
sein Erbteil geben. Das Erbteil der Leviten war kein Land, sondern
das Priestertum des Herrn war ihr Erbteil (7). Juda dominierte im
Süden, und Ephraim im Norden. Benjamin erhielt das Land zwischen
Juda und Ephraim. Simeon bekam das Land mitten im Erbteil
von Juda. Sebulon, Issachar, Asser, Naftali und Dan erhielten das
Land im Norden.

Gebet: Herr, gib mir Glauben und Mut, um das geistliche Erbe, das
du mir verheißen hast, einzunehmen.

Ein Wort: Wie lange willst du noch lässig sein?

8. November 2011

Rode das Land für dich selbst

Josua 16,1-17,18

(Jos 17,15) Da sprach Josua zu ihnen: Weil du ein großes Volk bist,
so geh hinauf ins Waldgebirge und rode dort für dich im Lande der
Perisiter und Refaïter, wenn dir das Gebirge Ephraim zu eng ist.

Die beiden Söhne Josefs erhielten jeder ihr eigenes Erbteil,
welches so groß war, wie das der anderen Stämme, obwohl sie eigentlich
beide zum Stamm Josefs gehörten. Die Söhne Machirs, des
erstgeborenen Sohnes Josefs, waren große Kriegsmänner. Ihnen
wurden Gilead und Baschan zuteil, auf der Ostseite des Jordans.
Zelofhad war ein Nachkomme von Machir. Er hatte fünf Töchter
und keine Söhne. Als die Töchter Zelofhads Mose um ein Erbteil
baten, hatte Mose ihre Sache vor den Herrn gebracht und dieser
hatte ihnen zugestimmt, dass sie auch ein Erbgut bekommen sollten
(4.Mose 27,7). Nun traten sie vor Josua, um ihr Erbgut zu bekommen.
In Gottes Augen haben Glaube und Mut Vorrecht. Josefs
Nachkommen dachten, dass ihr Erbteil zu klein sei, und sie beklagten
sich darüber, dass die Kanaaniter an ihren Grenzen zu mächtig
seien. Darum forderte Josua sie heraus. Er gab ihnen Recht auf das
Land, welches gerade von Kanaanitern besetzt war. Alles, was sie
tun mussten, war, es durch den Glauben einzunehmen und dort für
sich selbst zu roden.

Gebet: Herr, gib mir Glauben und Mut, um deine Verheißungen in
Anspruch zu nehmen. Hilf mir, auf dich zu vertrauen und ein Pionier
zu werden.

Ein Wort: Beklage dich nicht – sondern kämpfe selber!

7. November 2011

Die Besiedlung des Landes

Josua 15,1-63

(Jos 15,16) Und Kaleb sprach: Wer Kirjat-Sefer schlägt und erobert,
dem will ich meine Tochter Achsa zur Frau geben.

Die Kapitel 15-22 berichten, wie das Land auf die zwölf Stämme
Israels aufgeteilt wurde. Kapitel 15 beschreibt, wo die Grenzen
Judas waren. Es gibt uns auch einen Eindruck in die Geschichte der
Besiedlung des Landes. Mit Gottes Hilfe vertrieb Kaleb die Riesen
aus seinem Erbteil und eroberte es. Er versprach seine Tochter
Achsa demjenigen zur Frau, der Debir erobern würde. Achsa war
wahrscheinlich sehr schön und fähig, und ihr Vater liebte sie sehr
(18.19). Otniël riskierte sein Leben, um Debir zu erobern und durfte
schließlich Achsa heiraten. Die Geschlechter Judas verteilten das
Land unter sich innerhalb ihrer Grenzen. Aber die Kanaaniter, die
im Land übrig blieben, wurden zu einem zerstörenden Einfluss. Jerusalem
konnte bis zur Zeit des Königs David nicht erobert werden
(15,63). Das Land war den Israeliten verheißen worden, aber die
Verheißungen Gottes müssen durch den Glauben angenommen
werden.

Gebet: Herr, gib mir Mut, Geduld und Glauben, um deine Verheißungen
anzunehmen.

Ein Wort: Nimm Gottes Verheißung durch den Glauben an

5. November 2011

Kaleb

Josua 14,1-15

(Jos 14,12) So gib mir nun dies Gebirge, von dem der HERR geredet
hat an jenem Tage; denn du hast’s gehört am selben Tage, dass dort
die Anakiter wohnen und große und feste Städte sind. Vielleicht
wird der HERR mit mir sein, damit ich sie vertreibe, wie der HERR
zugesagt hat.

Josua teilte das Land unter den Stämmen aus, wie der Herr
es Mose befohlen hatte. Er gehorchte Gottes Wort. Kaleb war einer
der zwölf Kundschafter gewesen, die das Land Kanaan 40 Jahre
zuvor erkundet hatten. Er und Josua hatten das Land mit den
Augen des Glaubens gesehen und das Volk anschließend ermutigt,
hinzugehen und es einzunehmen. Weil er dem Herrn von ganzem
Herzen gefolgt war, versprach Mose ihm das Land Hebron, das er
erkundet hatte, als sein Erbteil. Nun waren 45 Jahre vergangen, und
Kaleb war 85 Jahre alt geworden. Das Land, um das Kaleb bat, war
voll von großen befestigten Städten und Riesen – den Anakitern.
Kaleb schreckte nicht zurück. Er vertraute immer noch auf Gott mit
seinem ganzen Herzen und er war bereit, das Land, das Gott ihm
verheißen hatte, mit der Hilfe Gottes einzunehmen.

Gebet: Herr, hilf mir, dir mein Leben lang von ganzem Herzen zu
folgen; schenke mir den Glauben, um gegen Riesen zu kämpfen!

Ein Wort: Nimm Gottes Verheißung durch den Glauben an

4. November 2011

Vom Land bleibt noch viel einzunehmen

Josua 12,1-13,33

(Jos 13,1) Als nun Josua alt war und hochbetagt, sprach der HERR zu
ihm: Du bist alt geworden und hochbetagt, und vom Lande bleibt
noch sehr viel einzunehmen.

Kapitel 12 ist eine Zusammenfassung der Eroberungen von
Mose auf der Ostseite des Jordans, und von Josua auf der westlichen
Seite, bis das Land Ruhe hatte. Gott hatte seinem Volk keine
einfache Zeit verheißen. Das Land musste erobert werden. Obwohl
es von feindlichen Völkern besetzt war, musste Josua es teilen und
durch den Glauben unter den verschiedenen Stämmen austeilen,
indem er daran glaubte, dass Gott die Feinde Israels vertreiben und
seinem Volk das Land geben würde, wenn sie es durch den Glauben
erobern würden. Jeder Stamm musste dabei sein eigenes Erbteil
einnehmen. Das Land östlich des Jordans wurde schon zu Moses
Lebenszeit erobert und auf zweieinhalb Stämme aufgeteilt. Die
Männer dieser Stämme hatten aber bei den Feldzügen der anderen
mitgekämpft. Nun war die Zeit für sie gekommen, ihr eigenes
Erbteil in Anspruch zu nehmen. Der Stamm Levi war ein Priesterstamm.
Sie erhielten kein Land, weil der Herr ihr Erbe war. Ihnen
wurden verschiedene Städte im ganzen Land zugewiesen.

Gebet: Herr, hilf mir, dir zu vertrauen und zu gehorchen; hilf mir,
dein verheißenes Erbe in Anspruch zu nehmen.

Ein Wort: Nimm dein Erbe durch den Glauben an

30. September 2011

Das ganze Land in der Hand Israels

Josua 11,1-23

(Jos 11,15) Wie der HERR dem Mose, seinem Knecht, und Mose dem Josua geboten hatte, so tat Josua, dass nichts fehlte an allem, was der HERR dem Mose geboten hatte.

Die Könige aus dem Norden Kanaans versammelten sich am Wasser von Merom, um gegen Israel zu kämpfen. Sie kamen mit einem riesigen Heer, so viel wie der Sand am Meer. Gott ermutigte Josua mit seinem Wort (6). Josua gehorchte den Anweisungen, die Gott Mose gegeben hatte. Er handelte nicht aus seinem Ärger heraus oder aus Rachegefühlen; er hielt bis zum Ende durch, bis das ganze Land erobert war. Er war Gottes Instrument des Gerichts an einem verdorbenem und gottlosen Volk. Wir befinden uns in einem geistlichen Kampf. Unser Feind ist der Satan und die Mächte der Finsternis und des Bösen; unsere Waffe ist das Wort Gottes, das Schwert des Heiligen Geistes (Eph 6,10-18). Gott gibt denen den Sieg, die seinem Wort gehorchen.

Josua rottete sogar auch die Anakiter aus – die Riesen, die 40 Jahre zuvor die Israeliten so sehr erschreckt hatten. Sie nahmen das ganze Land ein, wie der HERR dem Mose geboten hatte. Nachdem Josua seine Aufgabe vollendet hatte, hatte das Land Ruhe vom Krieg. Wir dürfen in dem geistlichen Kampf nicht zwischendurch Pause machen, sondern müssen bis zum Ende kämpfen, bis Gott uns den endgültigen Sieg schenkt (Hebr 4,8-11).

Gebet: Herr, hilf mir, in dem Kampf des Glaubens bis zum Ende durchzuhalten, bis ich den endgültigen Sieg erlange und in deine himmlische Ruhe einkehren darf.

Ein Wort: Gehorche Gott und erlange den Sieg.

29. September 2011

Der Tag, an dem die Sonne still stand

Josua 10,1-43

(Jos 10,14) Und es war kein Tag diesem gleich, weder vorher noch danach, dass der HERR so auf die Stimme eines Menschen hörte; denn der HERR stritt für Israel.

Als die Könige im Süden Kanaans davon hörten, dass die Gibeoniter mit den Israeliten einen Friedensbund geschlossen hatten, fürchteten sie sich sehr. Darum versammelten die fünf Könige der Amoriter ihre Streitkräfte, um die Gibeoniter anzugreifen. Die Gibeoniter baten Josua um Hilfe. Josua vergaß seinen Bund mit ihnen nicht. Der HERR versprach Josua den Sieg, und Josua glaubte an seine Verheißung. Josua überraschte die amoritischen Könige, indem er plötzlich bei Gibeon über sie herfiel. Der HERR half ihm, indem er Steine vom Himmel auf sie fallen ließ. Weil ein Tag anscheinend nicht ausreichte, um die Feinde zu besiegen, bat Josua den HERRN, und der HERR ließ die Sonne einen ganzen Tag lang still stehen. Das Gericht Gottes an den Amoritern wurde erfüllt (Gen 15,16).

Der Kampf bei Gibeon zerstörte die Festung der Kanaaniter in der südlichen Region. Nachdem Josua die fünf amoritischen Könige getötet hatte, eroberte und zerstörte er alle wichtigen Städte in der südlichen Region in einem Feldzug. Der Herr kämpfte für Israel.

Gebet: Herr, wenn du für dein Volk kämpfst, ist der Sieg sicher. Hilf mir, auf deiner Seite zu stehen und deine Schlacht zu kämpfen.

Ein Wort: Der Herr kämpft für sein Volk

28. September 2011

Die List der Gibeoniter

Josua 9,1-27

(Jos 9,14.15) Da nahmen die Obersten von ihrer Speise, aber befragten den Mund des HERRN nicht. Und Josua machte Frieden mit ihnen und schloss einen Bund mit ihnen, dass sie am Leben bleiben sollten. Und die Obersten der Gemeinde schworen es ihnen.

Die Einwohner von Kanaan versammelten sich, um das Eindringen der Israeliten zu verhindern. Aber die Gibeoniter nahmen nicht daran teil, weil sie gehört hatten, was Josua mit Jericho und Ai getan hatte, und sie glaubten, dass Gott mit Israel war. Sie hatten Angst um ihr Leben, darum sandten sie eine Delegation verkleideter Männer zu den Israeliten, die so aussahen, als seien sie von einem fernen Land gekommen. Die Israeliten beteten nicht vorher, als jene sie darum baten, mit ihnen Frieden zu schließen. Sie probierten das zerbröckelte Brot, fielen auf ihre List herein und schlossen mit ihnen einen Bund.

Als die Israeliten hörten, dass die Gibeoniter gar nicht aus einem fernen Land gekommen waren, sondern in ihrer Nähe wären und mitten unter ihnen wohnten, wurden sie sehr ärgerlich. Aber Josua ehrte den Bund und schützte die Gibeoniter. Versprechen sollte man nicht eilig machen – und wenn sie einmal gemacht worden sind, sollte man sie auch halten. Die Gibeoniter waren demütig. Sie waren bereit, niedrigere Diener zu werden, damit sie unter dem Volk Gottes leben konnten.

Gebet: Herr, hilf mir, mein Versprechen zu halten, auch wenn es für mich kostspielig sein könnte. Danke für das Privileg, dass ich unter
Gottes Volk leben darf.

Ein Wort: Bete zuerst; halte dein Versprechen

27. September 2011

Der Altarbau und Verkündigung des Wortes Gottes

Josua 8,30-35

(Jos 8,34) Danach ließ er ausrufen alle Worte des Gesetzes, den Segen und den Fluch, ganz wie es geschrieben steht im Gesetzbuch.

Josua baute einen Altar, gemäß den Anweisungen im Gesetzbuch des Mose. Nachdem er auf dem Altar Brandopfer und Dankopfer dargebracht hatte, schrieb Josua auf die Steine eine Abschrift des Gesetzes, das Mose geschrieben hatte. So wurde der Altar zu einer Bibel. Die eine Hälfte des Volkes stand zum Berge Ebal hin und die andere Hälfte stand zum Berge Garizim hin. Die Lade des Bundes befand sich zwischen ihnen. Josua ließ ausrufen alle Worte des Gesetzes, den Segen und den Fluch. Als er den Fluch ausrufen ließ, riefen die Leute, die vor dem Berg Ebal standen „Amen“. Als er die Worte des Segens ausrief, riefen die Leute, die vor dem Berg Garizim standen „Amen“. Diese Zeremonie war ein Zeichen des neuen Anfangs, den sie in dem verheißenen Land gemacht hatten. Gottes Volk ist ein Volk, das auf dem Wort Gottes gegründet ist. Die Bibel ist die Richtschnur für unseren Glauben und unser praktisches Leben. Sie sagt uns, was ein gesegnetes Leben ist, und was ein Leben unter dem Fluch ist. Wenn wir an Gottes Verheißungen glauben und seinem Wort gehorchen, segnet er uns, und wir sind wahrhaft gesegnete Menschen.

Gebet: Herr, hilf mir, deinem Wort zu gehorchen, damit ich unter deinem Segen leben kann.

Ein Wort: Gehorche Gottes Wort und führe ein segensvolles Leben

26. September 2011

Die Eroberung von Ai

Josua 8,1-29

(Jos 8,18a) Da sprach der HERR zu Josua: Strecke die Lanze in deiner Hand aus auf Ai zu; denn ich will es in deine Hand geben.

Wegen ihrer Niederlage bei Ai hatte das ganze Volk den Mut verloren. Sie hatten wegen ihrer Sünde versagt, aber sie hatten Buße getan. Nun war es an der Zeit, es noch einmal zu versuchen. Gottes Wort der Verheißung an Josua gab ihnen neuen Mut. Der Herr gab Josua genaue Anweisungen, was er tun sollte. Sie sollten Gottes Anweisungen genau hören und Gottes Plan gehorchen. Dann würden sie den Sieg erringen. Sie brauchten den Gehorsam, der aus dem Glauben kommt.

Josua sandte 30.000 Männer bei Nacht aus und gebot ihnen, dass sie hinter der Stadt einen Hinterhalt legen sollten. Er verbrachte die Nacht mit seinen Männern im Lager und am nächsten Morgen marschierten sie los, um die Soldaten von Ai aus ihrer Stadt zu locken. Genau zu der richtigen Zeit sagte der HERR: “Strecke die Lanze in deiner Hand aus…“ Dies war das Zeichen für die Männer im Hinterhalt, um die Stadt einzunehmen. An diesem Tag errangen sie einen großen Sieg über die Stadt Ai. Gott gibt den Sieg, wenn seine Leute Buße tun und seinem Wort gehorchen.

Gebet: Herr, hilf mir, Buße zu tun und deinem Wort zu gehorchen. Gib mir den Mut, um es noch einmal zu versuchen.

Ein Wort: Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes bringt den Sieg

24. September 2011

Die Niederlage bei Ai

Josua 7,1-26

(Jos 7,10-11a) Da sprach der HERR zu Josua: Steh auf! Warum liegst du da auf deinem Angesicht? Israel hat sich versündigt, sie haben meinen Bund übertreten, den ich ihnen geboten habe…

Die Israeliten waren gewarnt worden, dass sie von dem Gebannten nichts nehmen durften (6,18). Aber Achan wurde von seiner Begierde überwältigt und nahm etwas davon. Die nächste Stadt, die erobert werden sollte, war die kleine Stadt Ai. Darum dachten die Israeliten, dass dies keine Schwierigkeit sein würde, aber als sie die Stadt angriffen, wurden sie völlig gedemütigt. Sie wurden von den Feinden besiegt und flohen von dem Stadttor. Da verzagte das Herz des Volkes und wurde zu Wasser. Josua fiel auf sein Angesicht vor dem Herrn. In seinem Herzen dachte er, dass Gott sein Volk im Stich gelassen hätte.

Aber Gott hatte sie nicht im Stich gelassen. Israel wurde geschlagen, wegen einer verheimlichten Sünde. Gottes Bund war übertreten worden, weil einer der Israeliten zu gierig gewesen war. Ein Mann war untreu gewesen, und das ganze Volk musste seinetwegen ihm leiden.

Achan und seine gierige Tat und Ungehorsam wurden offenbart. Er und seine Familie wurden bestraft. Gottes Leute werden bestraft, wenn sie versuchen, die Sünde zu verheimlichen.

Gebet: Herr, reinige mich von meiner verborgenen Sünde.

Ein Wort: Die Sünde eines Menschen führt eine ganze Nation zum Übergang

23. September 2011

Der Fall von Jericho

Josua 6,6-27

(Jos 6,27) So war der HERR mit Josua, dass man ihn rühmte im ganzen Lande.

Josua mobilisierte zuerst die Priester, die die Lade trugen. Sieben Priester sollten sieben Posaunen tragen vor der Lade des Herrn. Vor den Priestern gingen die Kriegsleute, und hinten folgte das Kriegsvolk. Keiner sagte ein Wort. Sie zogen einmal um die Stadt herum und kehrten dann zu ihrem Lager zurück. Am nächsten Morgen gingen sie noch einmal um die Stadt herum und kehrten wieder in ihr Lager zurück. Das ging so sieben Tage lang. Josua vertraute völlig auf den HERRN, nicht auf sich selbst, und er gehorchte dem Wort Gottes.

Am siebten Tag zogen sie siebenmal schweigend um die Stadt herum. Dann erhoben sie ein großes Kriegsgeschrei. Die Mauern stürzten ein und jedermann stieg stracks vor sich hin zur Stadt hinauf. So nahmen sie die Stadt ein. Die sündige und ehebrecherische Stadt Jericho war dem Untergang geweiht. Die Kundschafter hielten ihr Versprechen. Rahab und ihre Familie wurden gerettet, wegen ihres Glaubens an Gott. Gott war mit seinem gehorsamen Knecht, Josua, und sein Ruhm breitete sich im ganzen Lande aus.

Gebet: Herr, sei mit mir in meinem geistlichen Kampf. Hilf mir, gemäß deinem Weg zu kämpfen und durch den Glauben zu leben.

Ein Wort: Der Herr war mit Josua

22. September 2011

Der Fürst über das Heer des HERRN

Josua 5,13-6,5

(Jos 5,14) Er sprach: Nein, sondern ich bin der Fürst über das Heer des HERRN und bin jetzt gekommen. Da fiel Josua auf sein Angesicht zur Erde nieder, betete an und sprach zu ihm: Was sagt mein Herr seinem Knecht?

Als Josua bei Jericho war, sah er plötzlich einen Mann vor sich stehen mit einem bloßen Schwert in der Hand. Er fragte ihn: „Gehörst du zu uns oder zu unsern Feinden?“ Der HERR steht nicht auf irgendeiner Seite. Josua und wir müssen uns entscheiden, auf der Seite Gottes zu stehen. Josua fiel aus Ehrfurcht auf sein Angesicht. Er gab sich dem HERRN ganz hin. Der Ort, an dem wir Gott begegnen, ist heilig. Josua wartete auf Gottes Befehle. Jericho war fest verschlossen und verwahrt, wegen der Furcht der Israeliten.

Der HERR versprach Josua den Sieg, bevor er den Kampf überhaupt begonnen hatte. Gott hatte Jericho schon in seine Hand gegeben. Aber der Sieg muss durch den Glauben kommen. Und der Glaube muss sich im Gehorsam ausdrücken. Das Marschieren um die Stadt erscheint gefährlich und sinnlos zu sein, aber der HERR hatte ihnen den Sieg verheißen. Bei dem Posaunenschall am siebten Tag würden die Mauern Jerichos einstürzen und das Kriegsvolk sollte ein großes Kriegsgeschrei erheben und die Stadt einnehmen.

Gebet: Herr, hilf mir den Sieg zu erlangen, indem ich mich dir völlig hingebe.

Ein Wort: Gib dich Gott völlig hin und erlange den Sieg

21. September 2011

Vorbereitung auf den Kampf

Josua 5,1-12

(Jos 5,9) Und der HERR sprach zu Josua: Heute habe ich die Schande Ägyptens von euch abgewälzt. Und diese Stätte wurde Gilgal genannt bis auf diesen Tag.

Vierzig Jahre zuvor hatten die Israeliten darin versagt, das verheißene Land zu betreten, wegen ihres Unglaubens und Ungehorsams. Alle Kriegsleute, die aus Ägypten gezogen waren, waren unterwegs gestorben. Nun war die neue Generation bereit, das verheißene Land zu betreten. Aber diejenigen, die in der Wüste geboren worden waren, waren noch nicht beschnitten. Die Beschneidung war das Zeichen des auserwählten Volkes Gottes. Es war das Zeichen des Bundes mit Gott. Es war das Zeichen ihrer Buße und dass sie das alte Sklavenleben verlassen hatten. Nun, in Gilgal, beschnitt Josua die Israeliten. Vor dem Kampf muss das Volk Gottes Buße tun. Gott hatte die Schande Ägyptens von ihnen abgewälzt.

Die Israeliten feierten ihr erstes Passafest in dem verheißenen Land. Es war eine Erinnerung an Gottes Vergebung und Gottes Erlösung. Als sie das Passa aßen, hörte das Manna auf. Von der Zeit an würden sie nur noch von der Ernte des Landes Kanaan essen. Es gab nun kein zurück mehr. Sie mussten mit Gott vorwärts ziehen und das Land erobern.

Gebet: Herr, beschneide mein Herz und wohne in mir, sodass ich den Sieg erringen darf.

Ein Wort: Mache dich bereit für den Kampf

20. September 2011

Was bedeuten diese Steine?

Josua 4,1-24

(Jos 4,24) damit alle Völker auf Erden die Hand des HERRN erkennen, wie mächtig sie ist, und den HERRN, euren Gott, fürchten allezeit.

Während die Priester, die die Lade des Bundes trugen, mitten im Jordan standen, ging das Volk auf trockenem Boden durch den Jordan. Jeweils ein Mann aus jedem Stamm brachte einen großen Stein aus der Mitte des Flusses, wo die Priester mit der Lade standen. Josua richtete diese Steine in Gilgal auf. An dem Tage, als Gott den Jordan ausgetrocknet hatte, machte Gott Josua groß vor dem ganzen Volk, sodass die Leute Josua fürchteten, wie sie Mose gefürchtet hatten. Sobald alle hinübergegangen waren, kam das Wasser des Jordans wieder.

Die Steine sollten Denksteine an Gottes Taten sein. Die Überquerung des Jordans war erst der Beginn des Kampfes, nicht das Ende. Die Steine sollten das Volk Gottes und deren Kinder stets an Gottes mächtige Hand erinnern, sodass sie mit dem Geschichtsbewusstsein und mit Siegeszuversicht kämpfen konnten. Alle Völker auf Erden sollen erkennen, wie mächtig die Hand Gottes ist, und Gottes Leute müssen ihn fürchten.

Gebet: Herr, hilf mir, mich an dein mächtiges Wirken zu erinnern und mit dem Geschichtsbewusstsein zu leben, sodass ich den guten Kampf des Glaubens kämpfen kann.

Ein Wort: Damit alle Völker auf Erden die Hand des Herrn erkennen

19. September 2011

Israel geht durch den Jordan

Josua 3,1-17

(Jos 3,4b) Aber ihr müsst ja wissen, auf welchem Wege ihr gehen sollt; denn ihr seid den Weg bisher noch nicht gegangen.

Die Israeliten befanden sich am Ufer des Jordans, an der Grenze zum verheißenen Land. Sie waren diesen Weg noch nie gegangen. Gott sagte Josua, dass die Lade des Bundes vorausgehen sollte, um den Weg zu zeigen. Die Lade symbolisierte Gottes Gegenwart unter ihnen; sie beinhaltete die Bibel. Gott führt sein Volk immer noch mit seinem Wort. Die Lade wurde von den Leviten getragen, wie es das Gesetz Gottes befahl.

Auf der anderen Seite des Jordans befanden sich die starken und feindseligen Kanaaniter. Josuas Leitung war noch nicht erprobt. Gott gebrauchte die wundersame Überquerung des Jordans, um sein Volk zu lehren, dass er mit Josua war, wie er mit Mose gewesen war (7). Gott würde mit ihnen sein, um ihre Feinde zu vertreiben. Der Jordan hatte gerade Flut, aber als die Füße der Priester, die die Lade trugen, das Wasser berührten, da erhob sich das Wasser und stand aufgerichtet, sodass das Volk den Fluss auf trockenem Land durchqueren konnte. Gott, der ihnen den Weg geöffnet hatte, Ägypten zu verlassen, öffnete nun auch den Weg für sie, um das verheißene Land zu betreten.

Gebet: Herr, ich weiß den Weg nicht, wenn du mich nicht führst. Hilf mir, deinem Wort zu gehorchen.

Ein Wort: Überquere den Fluss durch den Glauben, indem du Gottes Wort gehorchst.

17. September 2011

Rahabs Glaube

Josua 2,1-24

(Jos 2,11) Und seitdem wir das gehört haben, ist unser Herz verzagt und es wagt keiner mehr, vor euch zu atmen; denn der HERR, euer Gott, ist Gott oben im Himmel und unten auf Erden.

Rahab war eine Prostituierte und eine Einwohnerin der Stadt Jericho. Als die Israelitischen Kundschafter zu ihrem Haus kamen, beschützte sie sie. Sie verriet ihr eigenes Volk und riskierte ihr Leben, als sie den König von Jericho anlog. Warum tat sie dies? Rahab hatte von Gottes großen Taten gehört, die er für die Israeliten getan hatte. Sie glaubte, dass Gott das Rote Meer ausgetrocknet hatte, um das Volk Israel aus Ägypten zu befreien, und dass Gott ihnen den Sieg über die Amoriter gegeben hatte. Sie glaubte, dass der Gott der Israeliten der Gott oben im Himmel und unten auf Erden ist, und dass er den Israeliten auch das Land Kanaan geben würde. Darum half sie den Kundschaftern durch den Glauben. Sie erzählte ihnen, dass die Herzen der Einwohner Jerichos verzagt waren, weil sie Angst hatten vor dem Gott Israels. Sie ließ sie an einem Seil durch das Fenster runter, und knüpfte das rote Seil in ihr Fenster. Sie versprachen, dass sie Rahab und ihr ganzes Haus verschonen wollten. Durch ihren Glauben pflanzte sie Glauben in ganz Israel ein. Sie steht darum in der Liste der Helden des Glaubens (Hebr 11,31), und wird auch in dem Stammbaum Jesu erwähnt (Mt 1).

Gebet: Herr, lass meinen Glauben ein Erbe in deiner Geschichte sein. Lehre mich solche Hingabe für dich und dein Volk.

Ein Wort: Durch den Glauben hat Rahab…..

16. September 2011

Josuas erste Prüfung als Leiter

Josua 1,10-18

(Jos 1,16) Und sie antworteten Josua und sprachen: Alles, was du uns geboten hast, das wollen wir tun, und wo du uns hinsendest, da wollen wir hingehen.

Josua sagte seinem Volk, dass sie sich auf die Überquerung des Jordans in drei Tagen vorbereiten sollten. Sie würden nun das Land, das Gott ihnen verheißen hatte, erobern und in Besitz nehmen.

Mose hatte den Stämmen Ruben, Gad und dem halben Stamm Manasse erlaubt, sich im Osten des Jordans, dem bereits eroberten Teil des Landes, niederzulassen, unter der Bedingung, dass sie mit den anderen Stämmen zusammen kämpfen würden, bis sie das ganze Land erobert hätten. Nun war die Zeit gekommen, den Jordan zu überqueren und zu kämpfen. Es war für sie eine Versuchung, Moses Befehl und die Verheißung zu vergessen und sich mit ihren Familien niederzulassen und das Leben einfach zu genießen. Josua forderte ihre streitbaren Männer heraus, vor ihren Brüdern gerüstet über den Jordan zu ziehen und ihnen zu helfen, bis sie das Land erobert hätten.

Die Männer dieser drei Stämme gehorchten Josua von ganzem Herzen. Sie beteten, dass Gott mit Josua sein würde, wie er mit Mose war, und dass er getrost und unverzagt sein möge.

Gebet: Herr, vergib mir einen Wunsch nach einem bequemen Leben, obwohl noch so viel für die Weltmission zu tun ist.

Ein Wort: … bis das ganze Land erobert ist…

15. September 2011

Sei getrost und unverzagt

Josua 1,1-9

(Jos 1,7) Sei nur getrost und ganz unverzagt, dass du hältst und tust in allen Dingen nach dem Gesetz, das dir Mose, mein Knecht, geboten hat. Weiche nicht davon, weder zur Rechten noch zur Linken, damit du es recht ausrichten kannst, wohin du auch gehst. Nachdem Mose gestorben war, übertrug Gott Josua die Leitung seines Volkes. Er hatte Gott zusammen mit Mose von ganzem Herzen gedient, aber nun musste er allein die volle Verantwortung tragen. Darum sagte Gott ihm, was er tun sollte. Er und das ganze Volk sollten nun den Jordan überqueren und das Land erobern, das Gott seinem Volk verheißen hatte. Gott verhieß ihm, dass er mit Josua sein wollte, wie er mit Mose gewesen war. Gott gibt denen seine Verheißung, die sie annehmen und ihr gehorchen. Jesus gab seinen Jüngern einen ähnlichen Befehl und Verheißung in Matthäus 28,19.20.

Dreimal sagte Gott zu Josua, dass er getrost und unverzagt sein sollte. Bevor er das Land erobern konnte, musste er selbst Glauben haben. Dies konnte er nur, indem er Gottes Wort vertraute. Gott sagte: „Und lass das Buch dieses Gesetzes nicht von deinem Munde kommen… Tue in allen Dingen nach dem, was darin geschrieben steht.” Stärke und Mut kommen daher, wenn wir Gottes Wort in unser Herz annehmen und an Gottes Verheißungen glauben. Furcht ist das Gegenteil des Glaubens.

Gebet: Herr, hilf mir stark und mutig zu sein, um deinem Wort zu gehorchen und dein verheißenes Land einzunehmen.

Ein Wort: Sei getrost und ganz unverzagt