15. Juni 2012

Zieht an die Waffenrüstung Gottes

Epheser 6,10-24

(Epheser 6,11) Zieht an die Waffenrüstung Gottes, damit ihr bestehen
könnt gegen die listigen Anschläge des Teufels.
Die Gläubigen stehen in einem geistlichen Kampf. Dieser Kampf
richtet sich nicht gegen einen menschlichen Gegner, sondern gegen
den Teufel und seine bösen Geister, die noch in dieser Welt
herrschen. Um diesen Kampf zu bestehen, brauchen wir eine geistliche
Waffenrüstung. Zunächst werden die Bestandteile genannt,
die uns schützen sollen. Da ist zuerst der Gürtel der Wahrheit, der
die Rüstung zusammenhält. Der Brustpanzer soll unser Herz schützen.
Dieser Panzer ist die Gerechtigkeit, die wir vor Gott durch den
Glauben an Jesus haben. Die Stiefel stehen für die Bereitschaft, für
das Evangelium des Friedens einzutreten. Ohne Stiefel kann ein Soldat
nicht weitermarschieren. Vor allem ist der Schild des Glaubens
wichtig, weil er alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen kann.
Der Helm bewahrt unseren Kopf und damit unsere Gedanken. Der
Helm ist die Hoffnung auf das Heil. Unsere einzige Angriffswaffe ist
das Schwert des Geistes, das Wort Gottes. Gottes Wort ist lebendig
und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert (Hebräer
4,12). Jesus gebrauchte diese Waffe, als er vom Teufel versucht
wurde. Zum Abschluss seines Briefes bat Paulus die Epheser um
ihre beharrliche Fürbitte, damit er das Evangelium auch in seiner
Gefangenschaft freimütig verkündigen könnte.

Gebet: Herr, lass mich heute deine Waffenrüstung anlegen, damit
ich im geistlichen Kampf bestehen kann.

Ein Wort: Ziehe die Waffenrüstung Gottes an!

14. Juni 2012

Tut euren Dienst für den Herrn

Epheser 6,1-9

(Epheser 6,7) Tut euren Dienst mit gutem Willen als dem Herrn und
nicht den Menschen.
Hier geht es um die Beziehung zwischen Kindern und Eltern sowie
zwischen Sklaven und Herren bzw. Arbeitnehmern und Arbeitgebern
in der heutigen Zeit. Kinder sollen ihren Eltern in dem Herrn
gehorchen. Vater und Mutter zu ehren ist keine überholte Forderung
aus längst vergangener Zeit, sondern eines der Zehn Gebote,
und sogar das erste Gebot, das mit einer Verheißung verbunden
ist. Eltern sollen aber keinen menschlichen Machtkampf mit ihren
Kindern führen, sondern sie in der Zucht und Ermahnung des Herrn
erziehen. Das bedeutet, sie sollen ihnen Gottes Wort weitergeben
und ihnen durch ihr eigenes Glaubensleben ein gutes Beispiel und
Vorbild sein, indem sie selbst Gottes Wort folgen. Vor Gott gilt kein
Ansehen der Person, sondern alle Gläubigen sind seine geliebten
Kinder, für die er sich selbst geopfert hat. Doch Paulus ruft hier die
Sklaven nicht zur Revolution. Sie sollen vielmehr ihren irdischen
Herren gehorchen, so wie sie Christus gehorchen. Sie sollen ihre
Arbeit nicht vor den Menschen tun, sondern so, als ob sie für Gott
selbst arbeiten. Josef in der Genesis ist ein gutes Beispiel. Herren
bzw. Arbeitgeber sollen ihre Sklaven bzw. Arbeitnehmer nicht unter
Druck setzen und daran denken, dass auch sie eines Tages vor Gott
Rechenschaft ablegen müssen.

Gebet: Herr, lass mich heute vor dir leben und für dich arbeiten.

Ein Wort: Lebe vor Gott – arbeite für Gott!

13. Juni 2012

Ordnet euch einander unter

Epheser 5,21-33

(Epheser 5,21) Ordnet euch einander unter in der Furcht Christi.
In diesem Abschnitt beschreibt Paulus die Beziehungen untereinander
in einer christlichen Familie. Der Mann ist das Haupt der Familie,
so wie Christus das Haupt der Gemeinde ist. Das bedeutet,
der Mann trägt in einer Familie die Verantwortung vor Gott. Die
Frauen sollen sich ihren Männern unterordnen. Das heißt, sie sollen
die Autorität und Verantwortung des Mannes anerkennen und ihn
unterstützen. Das war in der damaligen Zeit ganz selbstverständlich.
Heute dagegen wird in der Gesellschaft die Gleichberechtigung
propagiert. Die Männer ermahnt Paulus, ihre Frauen zu lieben. Eine
solche Ermahnung war in der Antike wiederum ganz ungewöhnlich.
Die Männer sollen ihre Frauen so lieben, wie Christus die Gemeinde
geliebt hat. Für das Wort „Liebe“ steht hier das griechische Wort
„agape“: die selbstlose, dienende und hingebende Liebe. Die Beziehungen
in einer christlichen Familie beruhen nicht auf der gerade
gültigen gesellschaftlichen Ordnung, sondern wir sollen sie nach
Gottes Wort ausrichten. Vor allem ist in einer christlichen Familie
Christus der Herr, dem sich alle Familienmitglieder unterordnen. Es
geht nicht darum, einander zu beherrschen oder zu kommandieren,
sondern darum, einander zu respektieren, zu achten, zu dienen
und zu ehren, weil wir diese Liebe und Dienerschaft von Jesus
schon empfangen haben.

Gebet: Herr, lass mich meinen Mann ehren und respektieren/ …lass
mich meine Frau wie mich selbst lieben.

Ein Wort: Einander ehren und lieben

12. Juni 2012

Lebt als Kinder des Lichts

Epheser 5,1-20

(Epheser 5,8) Denn ihr wart früher Finsternis; nun aber seid ihr
Licht in dem Herrn. Lebt als Kinder des Lichts;
Christus hat uns geliebt und sich für uns geopfert. Das ist der Grund,
warum auch wir Gottes Beispiel folgen und in der Liebe leben können.
Jesu Liebe hat uns von der Finsternis unseres früheren Lebens
errettet und uns zu Gottes wunderbarem Licht geführt. Deshalb
können und sollen wir als Kinder des Lichts leben. Mit den Werken
der Finsternis sollen wir nichts mehr zu tun haben, sondern sie vielmehr
aufdecken. Das grundlegende Merkmal der Finsternis ist der
Ungehorsam gegenüber Gott. Wer sein Leben unter die Herrschaft
von Sexualität und Geld stellt, ist ein Götzendiener. Solche Menschen
haben kein Erbteil im Reich Gottes. Die Frucht des Lichtes
dagegen sind Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit. Gott hat uns eine
begrenzte Zeit hier auf der Erde zur Verfügung gestellt. Als Kinder
des Lichtes sollen wir diese Zeit mit Weisheit nutzen. Wir sollen sie
nicht schläfrig vertrödeln und uns auch nicht mit Alkohol oder auf
andere Weise betäuben. Stattdessen sollen wir von unserem geistlichen
Schlaf aufstehen, uns von Christus erleuchten und von Gottes
Geist erfüllen lassen. Dann können wir verstehen, was Gottes Wille
ist: die Errettung von Menschen. Wir können Gottes Liebe weitergeben,
indem wir Menschen zu Jesus einladen. Wir können Gott
mit Musik loben und durch unsere Dankbarkeit ehren.

Gebet: Herr, ich möchte heute die Werke der Finsternis ablegen
und als Kind des Lichts leben.

Ein Wort: Lebe als Kind des Lichts!

11. Juni 2012

Das neue Leben der Gläubigen

Epheser 4,25-32

(Epheser 4,30) Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit
dem ihr versiegelt seid für den Tag der Erlösung.
Wenn wir uns entschieden haben, den neuen Menschen in Christus
anzuziehen, wie soll dann unser Alltagsleben aussehen? Wir sind
mit dem Heiligen Geist versiegelt. Gottes Geist möchte uns jeden
Tag helfen, auf den Tag der Erlösung hin zu leben, wenn Jesus wiederkommt.
Wir können aber Gottes Geist durch unser Verhalten
betrüben. Paulus nennt als ersten Punkt, dass wir die Lüge ablegen
und die Wahrheit miteinander reden sollen, weil Lüge unsere
Einheit zerstört. Zorn ist eine Angelegenheit, die wir vor Ende des
Tages gelöst haben sollen, damit er nicht zur Sünde wird und wir
dem Teufel dadurch Raum geben. Stehlen ist ein Zeichen materieller
Unselbständigkeit und soll durch ein fleißiges und gebendes Leben
ersetzt werden. Aus unserem Mund soll kein faules Geschwätz
kommen, sondern Worte, die gut sind, andere erbauen oder notwendig
sind und so anderen zum Segen werden. Bitterkeit, Grimm,
Zorn, Geschrei, Lästerung und Bosheit vergiften unser Glaubensleben.
Deshalb sollen wir täglich unser Herz von Gott davon reinigen
lassen. Weil Gott uns in Christus vergeben hat, bekommen auch wir
die Kraft, uns untereinander zu vergeben und untereinander herzlich
und freundlich zu sein.

Gebet: Herr, lass mich heute alles ablegen, was deinen Heiligen
Geist betrübt, und ein erneuertes Leben in Christus führen.

Ein Wort: Betrübe nicht den Heiligen Geist!

9. Juni 2012

Zieht den neuen Menschen an

Epheser 4,17-24

(Epheser 4,24) und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott
geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.
Ungläubige Menschen leben für nichtige und vergängliche Dinge.
Sie kennen das Leben nicht, das es in Gott gibt. Deshalb leben sie
in Dunkelheit. Ihr Gewissen ist gegenüber der Sünde abgestumpft.
Sie haben sich der Ausschweifung ergeben und werden von der
Habgier dazu gebracht, unreine Dinge zu treiben. Sich von seinen
sündigen Wünschen treiben zu lassen und seinem Gefühl zu folgen,
erscheint auf den ersten Blick angenehm, aber tatsächlich werden
wir von unseren Begierden zugrunde gerichtet. Wer Christus kennen
gelernt hat, der kann nicht so weiterleben wie bisher. In Christus
werden wir von unserem alten Menschen befreit und erhalten
eine neue Identität. Unser neuer Mensch ist nach Gott geschaffen
in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit. Gottes Bild ist in ihm wiederhergestellt.
Wir können aber nicht beide Lebensstile miteinander
verbinden, sondern wir müssen uns entscheiden: So wie wir ein
schmutziges Kleidungsstück ausziehen und ein neues anziehen, so
sollen wir unseren alten Menschen ablegen und den neuen anlegen.
Es geht nicht darum, uns aus eigener Kraft zu verändern, sondern
nur, uns für das neue Leben in Christus zu entscheiden und es
aus Gottes Hand anzunehmen.

Gebet: Herr, vergib mir meine Unentschlossenheit. Lass mich den
alten Menschen ablegen und den neuen Menschen in Jesus anziehen.

Ein Wort: Entscheide dich für den neuen Menschen!

8. Juni 2012

Einigkeit im Geist

Epheser 4,1-16

(Epheser 4,3) und seid darauf bedacht, zu wahren die Einigkeit im
Geist durch das Band des Friedens:
Im zweiten Teil des Epheserbriefes geht es darum, wie wir unserer
Berufung würdig leben können. An erster Stelle steht hier die
Einigkeit der Gläubigen. Die Einheit der Gläubigen gründet sich
darin, dass alle denselben Herrn und Gott haben; dass sie denselben
Glauben teilen und zu derselben Hoffnung berufen sind; dass
derselbe Geist in ihnen wirkt. Wir brauchen Demut, Sanftmut und
Geduld, um die Einigkeit zu wahren und einander in Liebe zu ertragen,
so wie Jesus uns auch geliebt und getragen hat. Jeder Gläubige
hat von Gott eine einzigartige Gabe erhalten. Paulus nennt Apostel,
Propheten, Evangelisten, Lehrer und Hirten als Beispiele. Diese
Gaben sollen uns nicht voneinander abgrenzen, sondern eingesetzt
werden, um die Gläubigen zuzurüsten und die Gemeinde als Leib
Christi zu erbauen. Das Ziel, zu dem wir hin wachsen sollen, und das
gleichzeitig die Gemeinde zusammenhält, ist Jesus Christus selbst.
Um Jesus ähnlich zu werden, sollen wir wahrhaftig sein in der Liebe.
Wahrheit und Liebe gehören zusammen: Wahrheit ohne Liebe
tötet, Liebe ohne Wahrheit betrügt. Wahrheit und Liebe zusammen
führen uns zur Einheit in Jesus. Wir können an der Einheit der Gemeinde
mitwirken, indem wir unsere persönliche Gabe einsetzen
und die anderen in der Liebe Jesu annehmen und tragen.

Gebet: Herr, lass mich meine Gabe für die Gemeinde einsetzen und
die anderen in der Liebe tragen.

Ein Wort: Wahre die Einigkeit im Geist!

15. März 2012

Stark an dem inwendigen Menschen

Epheser 3,14-21

(16) dass er euch Kraft gebe nach dem Reichtum
seiner Herrlichkeit, stark zu werden durch seinen Geist an dem inwendigen
Menschen

Paulus betete kniend für die Gemeinde in Ephesus zu Gott, der der
rechte Vater alle Gläubigen ist. Er hatte zwei Gebetsanliegen. Erstens
betete er, dass Gott sie durch seinen Geist an dem inwendigen
Menschen stark macht. Geistliche Kraft kommt durch den Heiligen
Geist, der in unseren Herzen wirkt. Zweitens betete Paulus, dass
Christus in ihren Herzen wohnt und sie in der Liebe eingewurzelt
und gegründet sind. Ein inwendig starker Mensch ist nicht jemand,
der herrscht und befiehlt, sondern der liebt und dient. Wir werden
innerlich stark, wenn wir Christus in unser Leben aufnehmen und
dort herrschen lassen. Wenn Christus in unseren Herzen wohnt,
dann können wir seine Liebe erkennen, die alle Erkenntnis übertrifft.
Seine Liebe ist breit genug, um alle Menschen zu umfassen;
tief genug, auch dem schlimmsten Sünder zu vergeben; lang genug,
um vom Anfang der Schöpfung bis an das Ende der Geschichte zu
reichen; hoch genug, um sogar das Herz Gottes zu berühren. Die
Liebe Jesu macht unser Leben wahrhaft erfüllt. Wir erfahren die
Kraft Gottes, der weit mehr tun kann als alles, was wir bitten oder
verstehen. In allem suchen wir nicht mehr unsere Ehre, sondern
können Gott ehren.

Gebet: Herr, lass Christus in meinem Herzen wohnen, seine Liebe in
mir wurzeln und mache mich stark an dem inwendigen Menschen.

Ein Wort: Werde innerlich stark durch die Liebe Jesu

14. März 2012

Ein Diener des Evangeliums

Epheser 3,1-13

(7) dessen Diener ich geworden bin durch die Gabe
der Gnade Gottes, die mir nach seiner mächtigen Kraft gegeben ist.

Paulus war als Gefangener nach Rom gebracht worden. In Wahrheit
war er aber von dem auferstandenen Christus gefangen genommen
worden. Dieser hatte ihm ein Geheimnis offenbart, das in früheren
Zeiten den Menschen verborgen gewesen war. Dieses Geheimnis
bestand darin, dass nicht nur die Juden, sondern auch die Heiden in
Christus zu Gottes Volk gehören und durch das Evangelium zu Miterben
und Mitgenossen der Verheißungen Gottes geworden sind.
Paulus sah sich selbst als allergeringsten unter allen Christen an,
weil er die Gemeinde Gottes verfolgt hatte. Doch durch die Gnade
Gottes war er ein Diener des Evangeliums geworden. Gott hatte
gerade ihm, einem fanatischen Juden, das Amt der Heidenmission
anvertraut. Er durfte Gottes geheimen Rettungsplan für alle Menschen
offenbaren. Durch den Glauben an Christus haben wir freien
Zugang zu Gott. Durch die Gemeinde von in Christus erlösten Menschen
wird die Weisheit Gottes sichtbar. Die Christen in Ephesus
sollten nicht geistlich müde werden wegen der Bedrängnisse des
Paulus. Sie sollten sich nicht wegen seiner Gefangenschaft schämen,
sondern vielmehr stolz darauf sein und mit Zuversicht ihre
Aufgabe vor Gott tragen.

Gebet: Herr, danke für deine Gnade, mich zu einem Diener des
Evangeliums gemacht zu haben.

Ein Wort: Lebe als Diener des Evangeliums

13. März 2012

Christus ist unser Friede

Epheser 2,11-22

(14a) Denn er ist unser Friede, der aus beiden eines
gemacht hat und den Zaun abgebrochen hat, der dazwischen
war, nämlich die Feindschaft.

Die Christen in Ephesus waren von Geburt Heiden gewesen. Deshalb
waren sie vom Volk Gottes und seinen Verheißungen ausgeschlossen
und lebten ohne Gott und ohne die Hoffnung der Errettung.
Zwischen Juden und Heiden gab es einen Zaun der Feindschaft, der
beide voneinander trennte. Doch Jesus hatte am Kreuz sein Blut für
sie vergossen. Durch das Opfer seines Leibes erfüllte er die Forderungen
des Gesetzes. Er machte aus Juden und Heiden neue Menschen,
die mit Gott versöhnt sind und in einem Geist Zugang zu Gott
haben. Christus ist unser Friede, weil er uns mit Gott versöhnt hat.
Christus ist auch unser Friede, weil er die Mauern zwischen Menschen
verschiedener Herkunft und Kultur niedergerissen hat. Wir
sind in der Gemeinde der Gläubigen nicht mehr Gäste und Ausländer,
sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. Wir
sind Gottes Kinder und Brüder und Schwestern in Christus. Wir gehören
zu einer geistlichen Familie. Paulus vergleicht die Gemeinde
mit einem Haus: das Fundament sind die Apostel und Propheten,
die uns Gottes Wort verkündigt haben. Christus ist der Eckstein, in
dem der ganze Bau ineinandergefügt ist. Dieses Haus ist nicht fertig,
sondern wächst weiter zu einer Wohnung für den lebendigen Gott.

Gebet: Herr, danke für Christus, der mein Friede ist. Lass mich heute
verantwortlich an Gottes Haus mit bauen.

Ein Wort: Christus ist mein Friede

12. März 2012

Wir sind sein Werk

Epheser 2,1-10

(10) Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus
Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin
wandeln sollen.

Bevor Jesus uns errettet hat, haben wir nach Art dieser Welt gelebt,
indem wir unseren Begierden und sündigen Wünschen gefolgt sind.
Wir standen unter der Macht der Sünde und des Satans. Unsere
Sünde und unser Ungehorsam haben uns von Gott getrennt, sodass
wir geistlich tot waren. Wir waren Kinder des Zorns, weil Gottes
Gericht auf uns wartete. Doch Gott hat seine Barmherzigkeit und
Liebe an uns gezeigt, indem er uns mit Christus lebendig gemacht
hat. Er hat uns mit eingesetzt im Himmel, wo jetzt unser geistlicher
Standort und unsere Heimat sind, nämlich in der Gemeinschaft mit
Gott. Diese Gnade haben wir nicht durch unsere Werke verdient,
sondern sie ist Gottes einseitiges Geschenk an uns. Wir brauchen
sie nur durch den Glauben anzunehmen. Wir können uns nicht
selbst rühmen, sondern wir können nur Gott loben und danken. Wir
sind Gottes Werk. Er ist der Schöpfer, der uns geschaffen hat. Er hat
uns in Christus zu einer neuen Kreatur verändert. Doch diese Gnade
sollen wir nicht nur selbstsüchtig genießen. Gott hat uns in Christus
zu guten Werken geschaffen, die er selbst für uns schon vorbereitet
hat, damit wir darin wandeln sollen. Unsere Bestimmung ist es, ein
Segen zu sein und ein einflussreiches Glaubensleben zu führen.

Gebet: Herr, danke für deine Gnade, die mich lebendig gemacht
hat. Lass mich in deinen Werken wandeln.

Ein Wort: Wandle in Gottes guten Werken

10. März 2012

Erleuchtete Augen des Herzens

Epheser 1,15-23

(18) Und er gebe euch erleuchtete Augen des Herzens,
damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen
seid, wie reich die Herrlichkeit seines Erbes für die Heiligen ist.

Paulus dankte Gott für den Glauben und die Liebe der Epheser,
von denen er gehört hatte. Sein Gebetsanliegen für sie war, dass
Gott ihnen den Geist der Weisheit und der Offenbarung gibt. Mit
diesem Geist können wir Gott und Jesus Christus tiefer erkennen.
Sein zweites Gebetsanliegen waren erleuchtete Augen des Herzens.
Mit unseren physischen Augen sehen wir die Verlockungen dieser
Welt, die unlösbaren Probleme unseres Alltagslebens und unsere
eigene Begrenztheit und Unfähigkeit. Mit erleuchteten Augen des
Herzens sehen wir ganz andere Dinge. Wir erkennen die Herrlichkeit
von Gottes Erbe und können darauf unsere Hoffnung setzen.
Wir erkennen auch wie überaus groß Gottes Kraft an uns ist, die wir
glauben. Mit derselben Macht und Stärke, mit der er Jesus von den
Toten auferweckt hat, wirkt er auch in unserem Leben. Jesus ist zur
Rechten Gottes eingesetzt, und ihm ist alles unter seine Füße getan.
Wir brauchen nicht in Niederlage und Hoffnungslosigkeit zu leben,
weil der auferstandene Jesus auf unserer Seite steht! Wir können
stattdessen unabhängig von der äußeren Situation ein siegreiches,
hoffnungsvolles, zuversichtliches und dankendes Glaubensleben
führen.

Gebet: Herr, schenke mir den Geist der Weisheit und der Offenbarung
und erleuchte die Augen meines Herzens.

Ein Wort: Schaue mit erleuchteten Augen des Herzens

9. März 2012

Geistlicher Segen durch Christus

Epheser 1,1-14

(3) Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus
Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel
durch Christus.

Paulus war ein fanatischer Christenverfolger. Doch durch den Willen
Gottes wurde er zum Apostel berufen und verändert. Zu Beginn
seines Briefes lobt er den geistlichen Segen, den wir in Christus haben.
Geistlicher Segen ist ewig und unvergleichlich wertvoller als
irdischer Segen, der vergänglich ist. Gott hat uns bereits erwählt,
bevor der Welt Grund gelegt war, seine Kinder zu sein und ein heiliges
Leben vor ihm zu führen. Paulus wiederholt insgesamt drei Mal,
dass das eigentliche Ziel unseres Lebens darin besteht, die Herrlichkeit
der Gnade Gottes zu preisen (6,12,14). Durch das Blut Jesu
sind wir erlöst und in ihm haben wir die Vergebung der Sünden.
Dem Reichtum der Gnade steht der Reichtum der Erkenntnis gegenüber,
die Gott schenkt. In Christus wird der Erlösungsplan Gottes
vollendet und alles zusammengefasst, was im Himmel und auf
Erden ist. In Christus wurden z.B. die Unterschiede zwischen Juden
und Heiden und die Gegensätze verschiedener Kulturen überwunden.
In Christus sind wir zu Erben des Himmelreiches eingesetzt.
Dieses Erbe können wir jetzt noch nicht sehen, doch als wir gläubig
wurden, wurden wir mit dem Heiligen Geist versiegelt, der unsere
Garantie darstellt, dass Gott seine Verheißungen erfüllt.

Gebet: Herr, danke für den geistlichen Segen, den ich in Christus
habe. Lass mich durch mein Leben dich ehren.

Ein Wort: Danke Gott für seinen Segen