9.Dezember 09

Maleachi 3,6-12 

Bringt aber den Zehnten in voller Höhe

(Mal 3,10) Bringt aber den Zehnten in voller Höhe (…), und prüft mich hiermit, (…) ob ich euch dann nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle.

Gottes Worte und Verheißungen sind wahr. Gott ist treu, er wandelt sich nicht. Aber Gottes Volk war untreu und wandelte sich ständig, so hatten sie immer wieder aufgehört als Volk Gottes zu leben. Dennoch verheißt Gott ihnen, dass wenn sie sich zu ihm bekehren, er sich zu ihnen bekehren will (3). Wie wunderbar ist es, dass sich der heilige Gott zu uns ungehorsamen und untreuen sündigen Menschen kehren will. Aber in welchem Punkt sollte sich Israel bekehren?  Sie sollten ihren Zehnten in voller Höhe zu Gott bringen. Sie betrogen Gott, indem sie ihren Zehnten nicht in voller Höhe zu Gott brachten, sondern einen Teil für sich behielten. Die Gabe unseres Zehnten ist ein Prüfstein des Glaubens. Gott prüft unseren Glauben. Er prüft, ob wir ihm unser Leben anvertrauen. Er prüft unsere Hoffnung und unseren Dank für seine Gnade. Aber das erstaunliche ist, dass wir mit der Gabe unseres Zehnten auch Gott prüfen dürfen. Wir dürfen ihn prüfen, ob er dann nicht des Himmels Fenster auftun und seinen Segen in Fülle herabschütten wird. Ein Volk, das im Glauben seinen Zehnten bringt, wird ein fruchtbares und herrliches Land sein.

Gebet: Herr, vergib mir und meinem Volk, dass wir nicht den Zehnten in voller Höhe gebracht haben.

Ein Wort: Bringt den Zehnten in voller Höhe!