9.Juni 09
28. August 2008 — Anja
Lukas 22,47-53
Jesu Gefangennahme
(Lk 22,51) Da sprach Jesus: Lass ab! Nicht weiter! Und er rührte sein Ohr an und heilte ihn.
Judas führte eine Schar an, um Jesus gefangen zu nehmen. Er verriet Jesus mit einem Kuss. Jesus gab ihm noch eine Gelegenheit, umzukehren (48). Jesus hatte Erbarmen mit seiner Seele. Die sensiblen Jünger begriffen den Ernst der Lage und sprachen: „Herr, sollen wir mit dem Schwert dreinschlagen (49b)?“ Einer von ihnen zog auch gleich das Schwert und schlug auf einen Soldaten des Hohenpriesters ein. Er hieb ihm das rechte Ohr ab (50). Er kämpfte mit Fleisch und Blut, anstatt den geistlichen Kampf des Gebets zu führen. Unser Kampf ist kein Kampf mit Fleisch und Blut, sondern ein geistlicher Kampf gegen die bösen Geister (Eph 6,12). Dieser Jünger liebte Jesus und kämpfte gegen die Feinde, aber leider auf falsche Weise. Wie reagierte Jesus darauf (51)? Jesus, der Friedefürst, heilte das verletzte Ohr. Auf diese Weise schütze Jesus seine Jünger, die später an der Stelle Jesu die frohe Botschaft in die ganze Welt tragen sollten (Apg 1,8). Jesus, der durch das Gebet den Willen Gottes angenommen hatte, ließ sich friedlich gefangen nehmen (53).
Gebet: Herr, vielen Dank, dass du der Herr in jeder Situation bist und meine Unwissenheit und Schwachheit trägst.
Ein Wort: Jesus, der Friedefürst