9.Dezember 08

Ich komme und will bei dir wohnen

Sacharja 2,1-17     

Leitvers 2,14

Sacharja hob seine Augen auf und sah vier Hörner. Er fragte sich, was diese Hörner sein könnten. Diese Hörner stellen die Mächte der Völker, die Israel zerstreut hatten, dar. Während die Wahrheit durch das Volk Gottes auf-gerichtet wurde, drohten diese Völker immer wieder, Israel zu vernichten. Der Herr aber zeigte Sacharja, vier Schmiede, die diese feindlich gesinnten Völker absch-reckten. Es ist nicht einfach, in einer abtrünnigen Welt als ein Volk Gottes zu leben. Man soll jedoch geistliche Augen haben, mit denen man Gottes Heer erkennen kann (2,1-4). Der Herr ließ Sacharja einen Mann mit Messschnur sehen. Der Mann mit Messschnur zeigt Sa-charja die große Dimension der Stadt Gottes. Während alle Städte viele Mauerwerke um sich haben, wird die Stadt Gottes keine Mauer haben. Denn Gott selbst wird eine feurige Mauer um die Stadt Jerusalem sein und sich darin als herrlich erweisen. Gottes Volk sollte um der Anwesenheit Gottes willen eine große herrliche Vision haben (2,5-9). Der Herr würde die Babylonier, die er als Werkzeug seines Gerichts benutzt hatte, vernichten. Nun sollte das Volk Gottes von Babel fliehen. Das Volk Gottes sollte seine Identität als Tochter Zions wieder anziehen und Gottes Wort lieb haben.

Gebet: Herr, ich hatte stets Furcht unter den fremden Völkern. Du aber zeigst die Macht und die Stärke deines Volkes. Lass mich zu deinem Volk gehören. Komm und wohne in mir und unter uns.

Ein Wort: Herr, komm und wohne bei mir.