9. November 2010

Hebräer 11,28-34
Durch den Glauben durch das Rote Meer
(Hebräer 11,29) Durch den Glauben gingen sie durchs Rote Meer wie über trockenes Land; das versuchten die Ägypter auch und ertranken.
Durch den Glauben half Mose den Israeliten, das Passa zu halten. Ihr Glaube bestand dabei darin, auf das Blut des Passalammes zu vertrauen und Gottes Anweisung zu befolgen. Tatsächlich wurden die Erstgeburten der Israeliten verschont und Israel konnte aus der Sklaverei in die Freiheit ziehen. Doch ihr Weg führte sie schnell in eine scheinbar ausweglose Lage: vor ihnen das Rote Meer, hinter ihnen die ägyptische Armee. Als sie in dieser Lage nicht verzweifelten, sondern auf Gott vertrauten, konnten sie das Rote Meer trockenen Fußes überqueren. Die Ägypter vertrauten dabei auf sich selbst und ertranken. Auch die Eroberung Jerichos schien ein unmögliches Unterfangen. Doch als die Israeliten einmütig gemäß Gottes Anweisung zusammenarbeiteten, fielen die Mauern ein. Die Hure Rahab rettete ihr Leben und das ihrer Familie, als sie an den Sieg des Volkes Gottes glaubte. V. 32 nennt weitere Glaubenshelden: Gideon, Barak, Simson, Jeftah, David, Samuel und die Propheten. Wir können ihre Glaubenstaten im Alten Testament nachlesen. Durch den Glauben können auch wir Gottes Geschichte weiterschreiben, wenn wir durch den Glauben die Unmöglichkeit herausfordern und überwinden.
Gebet: Herr, lass mich vor einer unmöglichen Situation nicht verzweifeln, sondern deinem Wort durch den Glauben folgen.
Ein Wort: Glaube führt durch das Rote Meer