9. August 2010

2. Mose 9,13-35
Die siebente Plage: Hagel
(2. Mo 9,29) Mose sprach zu ihm: Wenn ich zur Stadt hinauskomme, will ich meine Hände ausbreiten zum Herrn, so wird der Donner aufhören und kein Hagel mehr fallen, damit du innewirst, dass die Erde des Herrn ist.
Mit den Hebräern ist das Volk gemeint, das wie seine Vorfahren das Leben als eine Wanderschaft verstanden hat. Das Leben eines Menschen gleicht tatsächlich einer Wanderschaft. Darum soll ein Mensch Gott dienen und zu ihm gehen. Der Pharao verweigerte diese Wahrheit hartnäckig, um seine irdische Habgier zu befriedigen. Der Herr hätte in seiner Allmacht ihn sofort töten können. Gott aber wollte an ihm seine Kraft offenbaren und seinen Namen in allen Landen verkündigen. Der Herr kündigte einen sehr großen Hagel an und bot dem Pharao und seinen Großen die Gelegenheit, sich vor dem Hagel zu schützen. Die Furcht des Herrn nahm immer mehr einen Platz im Herzen der gottlosen Ägypter. Schließlich hagelte es so stark vom Himmel, dass alles Gewächs auf dem Felde zerschlagen wurde. Der Pharao selbst bekannte nun seine Sünde, dass er den Herrn ignoriert hatte. Obwohl Mose wusste, dass der Pharao sein Wort nicht halten würde, war er nun nicht mehr von seiner Reaktion abhängig. Er sann viel mehr darauf den Namen des Herrn zu verherrlichen. Es geht nicht um einen Erfolg. Es geht darum, dass die Erde des Herrn ist (Vgl. 1. Mo 3,17-19).
Gebet: Herr, ich erkenne, dass es eine Sünde ist, dich nicht als den Herrn erkennen zu wollen.
Ein Wort: Die Erde ist des Herrn