9.Januar 2010

Offenbarung 3,7-13   

Ich habe eine Tür aufgetan

(Offb 3,8) Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan, und niemand kann sie zuschließen; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet.

Der Gemeinde in Philadelphia zeigte sich Jesus als der Heilige und Wahrhaftige, der den Schlüssel Davids besitzt. Der Schlüssel Davids (vgl. Jesaja 22,22) war der Schlüssel zu Davids Palast; hier wird mit diesem Schlüssel die Tür zum ewigen Leben geöffnet. Niemand außer Jesus kann diese Tür auf- oder zuschließen. Die Gemeinde in Philadelphia hatte nur eine kleine Kraft, deshalb könnte man auf sie herabschauen. Doch Jesus kannte ihre Werke. Sie hatten vor allem sein Wort bewahrt und seinen Namen nicht verleugnet. Sogar die Juden, die sie verfolgt hatten, müssten eines Tages anerkennen, dass Jesus diese Gläubigen geliebt hat. Sie hatten sein Wort von der Geduld bewahrt, nun wollte Jesus sie vor der Stunde der Versuchung bewahren. Jesus verspricht, jeden, der überwindet, indem er an seinem Wort mit Geduld festhält, zu einem Pfeiler im Tempel Gottes zu machen. Jesus möchte sich so mit ihm identifizieren, dass er den Namen Gottes, den Namen des neuen Jerusalems und seinen eigenen Namen auf ihn schreiben wird.

Gebet: Herr, meine Kraft ist klein. Lass mich aber an deinem Wort mit Geduld festhalten. Danke, dass Du die Tür des ewigen Lebens für uns aufgeschlossen hast.

Ein Wort: Bewahre Jesu Wort

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