8.Juni 09
28. August 2008 — Anja
Lukas 22,39-46
Jesus in Gethsemane
(Lk 22,42) Und sprach: Vater, willst du, so nimm diesen Kelch von mir; doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!
Jesus ging nach seiner Gewohnheit hinaus an den Ölberg, wo er sehr wahrscheinlich oft betete (Joh 8,1). Jesus dachte an seine Jünger, die nicht gerne beteten (40). „Betet, damit ihr nicht in Anfechtung fallt!“ Der Anfechtung kann man nicht mit eigener Kraft widerstehen. Nicht weit von seinen Jüngern entfernt kniete Jesus nieder und betete (41). Jesus, Gottes Sohn, der auf dieser Erde wandelte, betete oft, um seine Mission und den Willen Gottes zu erfüllen. Wofür betete Jesus (42)? Er betete, dass Gottes Wille geschehe. „Doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe (42)!“ Jesus fragte nach dem Willen Gottes. Der allmächtige Gott hätte auch jetzt den Kelch, den Jesus trinken sollte, wegnehmen können, wenn er es gewollt hätte. Jesus betete so eindringlich, so dass sein Schweiß wie Blut auf die Erde tropfte. Jesus betete, um Gottes Willen erfüllen zu können. Nach dem Gebet war er von Gottes Frieden im Herzen erfüllt. Jesus errang den Sieg durch das Gebet. Die Jünger schliefen. Als die entscheidende Stunde kam, konnten sie nur weglaufen.
Gebet: Herr, lass mich auch so eindringlich beten, dass ich deinen Willen erkenne und annehme.
Ein Wort: Jesu Gebetskampf