8.Dezember 09

Maleachi 2,17-3,5 

Der Engel des Bundes, siehe, er kommt!

(Mal 3,1a) Siehe, ich will meinen Boten senden, der vor mir her den Weg bereiten soll. Und bald wird kommen zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht; und der Engel des Bundes, den ihr begehrt, siehe er kommt!

Gottes Volk machte den Herrn unwillig, indem sie sagten: „Wer Böses tut, der gefällt dem Herrn“ und „Wo ist der Gott, der da straft?“ Die Israeliten hatten durch die Fremdherrschaft viel Böses erfahren. Statt mit geistlicher Einsicht und bußfertigen Herzen auf die Geschichte zu blicken, wurde ihre Denkweise pragmatisch und von Unglauben an den allmächtigen und gerechten Gott, der sie in seiner Liebe getragen hatte, durchsäuert. Gott gab seinem ungläubigen und zweifelnden Volk erneut die Verheißung, dass er einen Messias senden und gerecht richten wird. Für vierhundert Jahre wurde diese Verheißung die Hoffnung für das Volk Israel. Diese Verheißung wurde mit Johannes dem Täufer, dem Boten und Wegbereiter, und schließlich mit Jesu Kommen, der Engel des Bundes, erfüllt. Wie sich diese Verheißung erfüllt hat, so wird sich auch die Verheißung erfüllen, dass Jesus als Richter wiederkommen wird. Jetzt ist noch die Zeit der Gnade! Deshalb sollen wir nicht wie die Israeliten sagen, „Wo ist der Gott, der da straft?“, sondern vielmehr in der Zeit der Gnade das Evangelium predigen.

Gebet: Herr, du hast deine Verheißung erfüllt. Jesus ist in diese Welt gekommen und wird auch wiederkommen.

Ein Wort: Siehe, er kommt!