8.Februar 2010

Matthäus 10,1-10
Die Aussendung der Zwölf
(Mt 10,7) Geht aber und predigt und sprecht: Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen.
Nachdem Jesus für Erntearbeiter gebetet hatte, berief er seine zwölf Jünger. Sie waren diejenigen, für die er beten, sie lehren und trainieren wollte, bis sie zu Hirten und Bibellehrern für die hirtenlosen Menschen wachsen würden. Sie mussten wachsen, bis sie selber als Jüngererzieher gebraucht werden konnten. Lies einmal ihre Namen. Wahrscheinlich wurde jeder ein Hirte besonders für diejenigen Menschen, die wie er selbst waren.
Jesus gab seinen Jüngern geistliche Vollmacht, um die unreinen Geister auszutreiben und um die Menschen zu heilen(1). Er sagte ihnen, was sie mitnehmen durften und wohin sie gehen sollten, weil er sie dadurch trainieren wollte. Er sandte sie nur zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel – später wollte er sie in die ganze Welt aussenden. Er wollte nicht, dass sie von materiellen Dingen abhängig waren; sie sollten von Gott allein abhängig sein. Er sagte ihnen, dass sie die Frohe Botschaft verkündigen sollten: “Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen,“ und dass sie Gottes Liebe mit allen Bedürftigen umsonst teilen sollten, weil sie Gottes Gnade auch umsonst empfangen hatten.
Gebet: Herr, lehre mich, allein auf dein Wort und deinen Geist zu Vertrauen, anstatt auf meine eigene Fähigkeit oder materielle Dinge. Hilf mir, dein Evangelium zu predigen und deine Liebe mit anderen zu teilen.
Ein Wort: Jünger müssen Jesus gehorchen