8.November 08

Hiobs Verteidigung

Hiob 31,1-40
Leitvers 31,4

Hiob war ein ehrenhafter Mann. Er wusste, was recht ist und falsch ist, und bemühte sich zu tun, was richtig ist. Er ließ nicht zu, dass sein Herz von seinen Augen geleitet würde, und so bewahrte er sein Herz und sein Leben rein.
Hiob wusste, dass alle Menschen gleich geschaffen sind. (15) Er übte soziale Gerechtigkeit. Er speiste die Hung-rigen, kümmerte sich um Witwen und Waisen, er besorg-te den Verlassenen warme Kleidung und nutzte seinen Einfluss, um die Hilflosen zu schützen. Liebe zum
Geld ist Götzendienst. Sie ist Untreue gegenüber Gott. (24-28) Dass man sich über das Unglück eines Feindes freut, dass man an Fremden keine Gastfreundschaft übt, dass man ohne Buße Sünden im Herzen behält, dass man das Land missbraucht, dass man die Pächter oder den Vermieter betrügt – all das sind Sünden, deren sich Hiob nicht schuldig gemacht hat. Er beendet seine Verteidigungsrede und unterschreibt sie.
Gebet: Herr, lehre mich die Ehrenhaftigkeit Hiobs. Prüfe mein Herz und führe mich auf deinen Wegen.

Ein Wort: Mache einen Bund mit deinem Herzen.

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