8.Mai 09
5. Juni 2008 — Anja
1. Mose 16,1-16
Hagar und Ismael
(1. Mo 16,13) Und sie nannte den Namen des Herrn, der mit ihr redete: Du bist ein Gott, der mich sieht. Denn sie sprach: Gewiss hab ich hier hinter dem hergesehen, der mich angesehen hat.
Sarai gab Abram ihre ägyptische Magd Hagar zur Nebenfrau, um durch sie zu einem Kind zu kommen. Als Hagar schwanger wurde, achtete sie ihre Herrin gering, so dass Sarai sie demütigen wollte (1-6).
Hagar floh von Sarai und wollte irgendwo anders hingehen. Der Herr sandte ihr seinen Engel und half ihr, zur richtigen Gesinnung zu kommen: „Hagar, Sarais Magd, wo kommst du her, und wo willst du hin?“ Hagar sollte ihre Identität und die Souveränität Gottes erkennen. Weiter sprach der Engel zu ihr, dass der Herr all ihr Elend angesehen hat und sich um ihren Sohn kümmern würde. Als Abram und Sarai wegen ihres Unglaubens eine menschliche Lösung vorschlugen, entstand die Frucht des Fleisches, die gegen die Frucht des Geistes ist. (7-12). Der Herr jedoch kümmerte sich um alles. In einer elenden Situation erkannte Hagar, dass der Herr ihre Situation sehr gut kennt. Sie nannte den Brunnen, an dem sie dem Engel begegnet war, „Brunnen des Lebendigen, der mich sieht“. Abram machte zwar einen Fehler, aber der Herr erbarmte sich seiner.
Gebet: Herr, auch ich bin nicht fehlerlos. Danke für dein Erbarmen.
Ein Wort: Der Herr sieht mich und erbarmt sich meiner.