08. Juli 2010

2. Korinther 10,7-18

Wir wollen das Evangelium predigen

(2. Kor 10,16) Denn wir wollen das Evangelium auch denen predigen, die jenseits von euch wohnen, und rühmen uns nicht mit dem, was andere nach ihrem Maß vollbracht haben.

Paulus begann nun, einige ernsthafte Anliegen zu behandeln. Einige hatten angefangen, Paulus menschlich zu betrachten und zu beurteilen und säten dadurch Zweifeln in der Gemeinde. Wenn sie Christus wirklich angehörten, wie sie behaupteten, sollten sie erkennen, dass auch er Christus angehörte und dass seine Vollmacht von Christus kam. Es waren auch einige da, die sich selbst und ihr Werk rühmten und das der anderen kritisierten. Paulus maßte sich nicht an, über das Werk der anderen zu urteilen. Vielmehr legte er Gottes Maßstab an sein eigenes Werk an: Er hatte von Gott den Auftrag bekommen, nach Korinth zu gehen und das Evangelium zu predigen. Als er diesem Auftrag gehorchte, wirkte Gott. Paulus war nicht von der Anerkennung der Menschen abhängig, sondern wusste, dass seine Ehre von Gott kam. Paulus war ein Missionar. Er war auch ein Pionier. Es drängte ihn, das Evangelium auch denen zu predigen, die jenseits von ihnen wohnten. Er wollte nach Rom und dann nach Spanien und bis an das Ende der Erde. Wir sollen uns nicht selbst rühmen, sondern uns des Herrn rühmen. Wir waren zu allem untüchtig, aber Gott hat uns in seiner Gnade und Hoffnung tüchtig gemacht. Ihm gebührt alle Ehre.

Gebet: Herr, hilf mir, das Evangelium zu predigen und dir alle Ehre zu geben.

Ein Wort: Gott gebührt alle Ehre

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