8.Juli 09

1. Mose 19,30-38

Lot und seine Töchter

(1. Mo 19,32) So komm, lass uns unserm Vater Wein zu trinken geben und uns zu ihm legen, dass wir uns Nachkommen schaffen von unserm Vater.

Lot zog von Zoar weg und blieb mit seinen beiden Töchtern auf einem Gebirge. Wegen seines Unglaubens hatte er keinen Frieden. Erst durch die Vergebung unserer Sünden und durch den Glauben an Gott werden wir frei von Furcht. Nun sahen die Töchter Lots ein Problem, denn wegen des Gerichts Gottes gab es keine Männer, die sie heiraten konnten. Ihre Verlobten hatten die Worte Lots für lächerlich gehalten und waren mit Sodom vernichtet worden. Ihre Überlegung, dass sie sich trotz des Inzestes von ihrem Vater Nachkommen schaffen, kam aus ihrem situationsbedingten Unglauben. Die Situation rechtfertigte ihre Moral. So entstanden die Moabiter und die Ammoniter. Es geht hier nicht um die Völkerdiskriminierung, sondern um die Einflussnahme einer situationsbedingten Ethik auf die Nachwelt. Auch wenn man sich in einer aussichtslosen Lage befindet, soll man an Gottes Wunder glauben. Lot konnte seinen Töchtern diesen Glauben nicht weiter geben, obwohl er moralisch ein feiner Mann war. Ohne Glauben ist es unmöglich Gott zu gefallen.

Gebet: Herr, ich will auch in einer aussichtslosen Lage an Dich glauben. Hilf mir, aus dem Glauben zu leben und an deine Allmacht und an deine Verheißung zu glauben.

Ein Wort: Hab Glauben an Gott anstatt an die Situation

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