7.Dezember 09

Maleachi 2,10-16
Brecht nicht die Treue!
(Mal 2,16b) Darum seht euch vor in eurem Geist und brecht nicht die Treue!
Gottes Bund mit seinem Volk war wie ein Ehebund. Gott nahm Israel als seine heilige Braut an, als er sie aus Ägypten befreite. Trotz ihrer Untreue war Gott den Israeliten seit dem Auszug treu geblieben. Doch sie begingen erneut Ehebruch und geistliche Hurerei, indem sie Götzen anbeteten. Ihr Treuebruch mit Gott zeigt sich auch darin, dass sie nicht bei der Frau ihrer Jugend blieben, sondern die Ehe brachen, sich scheiden ließen oder heidnische Frauen heiraten. Sie dachten nur an sich und ihre Begierde, aber nicht daran, Gott geheiligte Nachkommen hervorzubringen (15). Gott ermahnt sein Volk eindringlich, sich im Geist vorzusehen und nicht treulos zu leben, sowohl Gott als auch den Menschen gegenüber. Gott hat einen neuen Bund mit dem Blut seines Sohnes aufgerichtet. Als Braut Christi sollen wir uns im Geist vorsehen und nicht die Treue brechen, in dem wir nach unserem Gefühl und unserer Begierde leben, uns scheiden lassen oder Ungläubige heiraten. Ein Mensch, der einen Rest von Geist hat, sucht nämlich Nachkommen, die Gott geheiligt sind, d.h. er denkt an seinen Einfluss und an das Werk und Volk Gottes.
Gebet: Herr, vergib mir meinen Treuebruch mit dir und den Menschen. Hilf mir, mich vorzusehen und nicht die Treue zu brechen.
Ein Wort: Breche nicht die Treue!