7. August 2010

2. Mose 9,1-12
Die fünfte und sechste Plage (Viehpest und Blattern)
(2. Mo 9,11) sodass die Zauberer nicht vor Mose treten konnten wegen der bösen Blattern wie an allen Ägyptern.
Noch einmal machte der Herr deutlich, dass er die Israeliten und die Ägypter unterschiedlich behandelt, als er das Land mit Viehpest schlug. Der Herr hätte den Pharao direkt schlagen können. Er aber wollte, dass der Pharao den Herrn erkennt. Der Pharao wurde neugierig, ob tatsächlich nur das israelitische Vieh verschont worden war. Er konnte es mit seinen eigenen Augen bestätigen. Jedoch war sein Herz verstockt. Die Plage Gottes wurde immer ernster. Er tastete das Leben der Tiere an. Diese Plage war nun vorüber. Gott wollte nicht ewiglich das schuldlose Vieh plagen wegen der Sünde des Pharaos (1-7). Der Herr schlug die Ägypter mit bösen Blattern. Diesmal traf die Plage auch die Menschen. Gott verschaffte sich Respekt vor den Zauberern, die bis dahin immer wieder gegen ihn antraten. Diese konnten überhaupt nicht antreten, weil sie von den Blattern schwer geschlagen waren. Der Herr duldet die Respektlosigkeit der Menschen bis zu einem bestimmten Grad (8-12). Mit der kurzen und übermütigen Kraft des menschlichen Vermögens treten die Menschen dem Herrn gegenüber. Die Menschen verneinen den Herrn. Dann erkennen sie, dass sie vor einer kleinen Krankheit hilflos sind.
Gebet: Herr, bewahre mich vor der Gottlosigkeit und Respektlosigkeit vor dir. Hilf mir, meine Grenze zu erkennen.
Ein Wort: An den Zauberern waren ebenso Blattern