7.August 09

1. Samuel 28,3-25
Saul bei der Totenbeschwörerin in En-Dor
(1. Sam 28,18) Weil du der Stimme des HERRN nicht gehorcht und seinen grimmigen Zorn nicht an Amalek vollstreckt hast, darum hat der HERR dir das jetzt getan.
Als Saul das feindliche Heer der Philister sah, geriet er in große Frucht. Er befragte den Herrn, aber Gott antwortete ihm nicht, weder durch Träume, noch durch das Los oder Propheten, weil der Herr von ihm gewichen und Saul Gottes Feind geworden war. (15.16) In seiner großen Furcht suchte Saul eine Totenbeschwörerin auf, die er selbst in Israel ausgerottet hatte. Diese beschwor ihm, wie er verlangte, den Geist von Samuel herauf. Aber die Worte Samuels ließen Saul in noch größere Furcht gerate. Denn Samuel sagte ihm die Niederlage Israels sowie seinen eigenen Tod und den seiner Söhne voraus. Saul war vom Geliebten und Gesalbten Gottes zum Feind Gottes geworden, weil er der Stimme des Herrn nicht gehorcht hatte. Gott hatte Saul in seiner Gnade als Leiter des Volkes Gottes eingesetzt, aber weil Saul Gott nicht gehorchte, wurde er ein König der Furcht, zum dem Gott nicht mehr sprach. Wenn ein Leiter Gott nicht gehorcht, kann er nicht mehr von Gott gebraucht werden. Ungehorsam macht die Menschen zu Sklaven der Furcht und schließlich zu den Feinden Gottes.
Gebet: Herr, mein Ungehorsam gegenüber deinem Wort ist der Grund für meine Furcht. Hilf mir, für meinen Ungehorsam Buße zu tun, statt wie Saul zu werden.
Ein Wort: Gehorchte der Stimme des Herrn