7.November 08

O die Tage der Freundschaft mit Gott

Hiob 29,1-30,31
Leitvers 29,3.4

Hiob erinnert sich der gesegneten Tage seiner engen Freundschaft mit Gott. Er wusste, wohin er ging, weil Gottes Licht über seinem Haupt schien. In dieser Blüte-zeit seines Lebens wurde er von allen geachtet und gerühmt. Er war wie ein Vater der Armen und Waisen. Gerechtigkeit war sein Kleid. Er war wie ein Baum, dessen Wurzeln bis ans Wasser reichen. Die Oberen warteten und hörten auf seinen Rat.
Jetzt aber wurde er von Jüngeren verlacht und verachtet, die er früher nicht wert geachtet hätte, auch nur die niedrigste Arbeit auszuführen. Diese Verachtung der Menschen war für Hiob sehr schmerzhaft.
Der schmerzlichste Aspekt der Qual Hiobs ist jedoch sein inneres Leiden, das daher rührte, dass er Gott nicht begegnen kann noch verstehen, was Gott tut. Er sehnt sich danach, dass seine Gemeinschaft mit Gott wieder-hergestellt werde, aber Gott scheint sein Schreien nicht zu hören. Darum kocht es in ihm und hört nicht auf.
Gebet: Herr, gib, dass ich unter deinem Licht durch die Finsternis und in enger Freundschaft mit dir durch das Leben gehe.

Ein Wort: Gottes Licht, wenn der Weg finster ist

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