07. Juli 2010

2. Korinther 10,1-6 

Alles Denken gefangen nehmen

(2. Kor 10,5) Wir zerstören damit Gedanken und alles Hohe, das sich erhebt gegen die Erkenntnis Gottes, und nehmen gefangen alles Denken in den Gehorsam gegen Christus.

Christus ist sanftmütig und gütig, doch dürfen wir dies nicht missverstehen. Paulus erinnerte daran, dass wir uns in einem geistlichen Kampf befinden. Wir kämpfen nicht auf fleischliche Weise. Auch sind unsere Waffen nicht fleischlich, sondern geistlich und mächtig im Dienste Gottes, so dass sogar Festungen zerstört werden. Das Kampffeld ist die unsichtbare Gedankenwelt. Unsere Gedankenwelt ist das erste, was vom Satan angegriffen wird. Falsche Lehren, Halbwahrheiten und fixierte Meinungen führen zu einem gottlosen Wesen und können dabei zu uneinnehmbare Festungen werden, so dass für den Glauben kein Raum mehr bleibt. Wenn wir aber unsere geistlichen Waffen gebrauchen, werden diese Festungen und alles, was sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt, zerstört. Die Waffen unseres Kampfes sind vor allem das Wort Gottes und das Gebet. Damit nehmen wir gefangen alles Denken in den Gehorsam gegen Christus. Die gottlosen Gedanken haben keine Chance mehr, der Geist Gottes regiert in uns und schenkt uns Frieden und macht uns zu seinen gehorsamen Dienern.

Gebet: Herr, zerstöre alle gottlosen Gedanken in mir und nehme mein Denken gefangen in den Gehorsam gegen Christus.

Ein Wort: Gefangen in den Gehorsam gegen Christus

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