7.Juli 09
21. Juni 2008 — Anja
Gott gedachte an Abrahams Fürbitte
(1. Mo 19,29) Und es geschah, als Gott die Städte in der Gegend vernichtete, gedachte er an Abraham und geleitete Lot aus den Städten, die er zerstörte, in denen Lot gewohnt hatte.
Lot saß unter dem Tor. Als er die Boten Gottes sah, konnte er nicht anders als sie zu empfangen, denn er war früher so gelehrt worden. Die Boten lehnten den pflichtmäßigen Empfang zunächst ab. Als sie schließlich doch bei Lot einkehrten, wollten die Männer von Sodom sich über sie hermachen. Als diese Männer von Gott nichts wissen wollten, wurden sie zu Sklaven ihrer eigenen Begierden (vgl. Röm 1,26). Lot versuchte immer noch, mit ihnen zu verhandeln, indem er sogar seine eigenen Töchter hergeben wollte. Seine Weltliebe verlangte solch ein großes Opfer. Jedoch konnte er trotz der Schmähungen der Sodomer seine Lage nicht erkennen. Die Engel mussten ihm helfen (1-11). Von da an drängten die Engel Lot, dass er sich samt seinen Familienangehörigen aus der Stadt retten sollte. Lots Frau sah jedoch auf ihre Sachen zurück und wurde zu einer Salzsäule. Lot wollte auch nicht in die Wüste, sondern sich in eine kleine Stadt namens Zoar retten. Obwohl Lot sich so sehr zögerlich von seinem Hab und Gut trennte, gedachte der Herr an Abrahams Fürbitte und rettete Lot(12-29).
Gebet: Herr, ich will nicht am alten, sündigen Leben hängen, sondern die Sünde verlassen und dem Gericht entfliehen. Danke, dass du mich um Jesu willen vor deinem Zorngericht bewahrst.
Ein Wort: Flieh von deiner Weltliebe!