7.Januar 2010

Offenbarung 2,18-29
Was ihr habt, das haltet fest
(Offb. 2,25) doch was ihr habt, das haltet fest, bis ich komme.
Die Stadt Thyatira war vor allem bekannt durch ihre Produktion von Purpurfarbstoff. Dorther stammte auch die Purpurhändlerin Lydia. Dieser Gemeinde offenbart sich Jesus mit Augen wie Feuerflammen und Füßen wie Golderz, die seine Macht und sein Gericht symbolisieren. Er erkannte ihre Werke, ihre Liebe, ihren Glauben, ihren Dienst, ihre Geduld und ihren immer zunehmenden Eifer an. Doch die Gemeinde duldete eine falsche Propheten, die wie Isebel im Alten Testament die Gemeindemitglieder zu Götzendienst und Unzucht verführte. Jesus hatte ihr ausreichend Zeit zur Buße gegeben. Doch nun war die Zeit seines Gerichtes über sie gekommen, sodass alle Gläubigen erkennen konnten, dass Jesus nichts verborgen ist, sondern er jeden eines Tages gerecht beurteilen wird. Die übrigen Gläubigen in Thyatira ermahnt er, festzuhalten, was sie haben, ihren Glauben und seine Gnade. Den standhaften Gläubigen will Jesus von seiner Macht und Autorität geben, die er von seinem Vater empfangen hat. Er verheißt ihnen den Morgenstern. Der Morgenstern ist das Zeichen der Herrschaft. In Kapitel 22,16 wird Jesus selbst als der Morgenstern bezeichnet.
Gebet: Herr, hilf mir, mich nicht durch Irrlehren verwirren zu lassen, sondern meinen Glauben und deine Gnade festzuhalten.
Ein Wort: Halte fest, was Gott dir gegeben hat!