06. März 2010

Hesekiel 42,1-20
Denn sie sind heilig
(Hes 42,14) Und wenn die Priester in das Heiligtum hineingehen, dürfen sie von dort nicht wieder in den äußeren Vorhof gehen, sondern sollen zuvor in den Kammern ihre Kleider ablegen, in denen sie Dienst getan haben, denn die sind heilig; und sie sollen ihre andern Kleider anlegen und dann hinausgehen unter das Volk.
In den Ordnungen für die Priester spiegelt sich die Heiligkeit Gottes wider. Im Norden und im Süden des Tempels befanden sich Kammern, in denen die Priester die hochheiligen Opfer aßen. Nur dort durften sie die Speis-, Sünd- und Schuldopfer hinbringen. Nachdem die Priester in das Heiligtum gegangen waren, durften sie nicht wieder einfach in den Vorhof gehen. Sie mussten vielmehr zuvor die heiligen Kleider ablegen und andere Kleider anlegen. Dann konnten sie zum Volk hinausgehen. Auch gab es eine Mauer ringsum den Tempelbezirk, der das Heilige vom Unheiligen schied. Die Opfer waren die einzige Verbindung zwischen dem Heiligen und dem unreinen Volk. Genau so ist Jesus Christus, der sich selbst als Opfer ohne Fehl und Tadel dem heiligen Gott dargebracht hat, der Mittler zwischen uns, den Sündern, und dem heiligen Gott geworden. Um zu uns zu kommen, hat er die Kleider seiner himmlischen Gerechtigkeit abgelegt und nahm Knechtsgestalt an und ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt und ward gehorsam bis zum Tod am Kreuz.
Gebet: Herr, danke für dein Opfer, das mich und den heiligen Gott versöhnt hat.
Ein Wort: Ein Mittler zwischen Gott und Menschen