6.Dezember 08
28. August 2008 — tbroot
Einträchtig beieinander wohnen
Psalm 133,1-3
Leitvers 133,1
Dieser Psalm David spricht davon, wie schön und gesegnet es ist, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen. Vielleicht ist dieser Psalm geprägt von den Problemen in Davids eigener Familie. Nachdem Amnon Absaloms Schwester in Schande gebracht hatte, sann Absalom auf grausame Rache. Vor den Augen aller seiner Brüder ließ er Amnon töten (2.Sam 13). In Davids Familie gab es keinen Frieden, und später konkurrierten seine Söhne auch um die Nachfolge ihres Vaters.
Die brüderliche Gemeinschaft vergleicht er mit dem Salb-öl, mit dem Aaron zum Hohepriester gesalbt wurde. Beim Herabfließen wurde auch Aarons Brustschild gesalbt, das die Namen der zwölf Stämme trug. In der Gemein-schaft sollen wir insbesondere den priesterlichen Dienst für unser Volk verrichten. David vergleicht sie auch mit dem Tau, der vom Berg Hermon auf die Berge Zions herabkommt. Auf dem Hermongebirge im Norden des Landes entstand viel Tau, der neue Kraft und Frische brachte. So soll auch unsere christliche Gemeinschaft, insbesondere auch im Gottesdienst, uns erfrischen. Auf der christlichen Gemeinschaft liegt Gottes Segen.
Gebet: Herr, danke, dass du unsere Gemeinschaft für den priesterlichen Dienst gebrauchen willst und dass wir selbst dabei sehr erfrischt werden.
Ein Wort: Seid einträchtig!