6.Mai 09

1. Mose 15,1-6

Gott verheißt Abram einen Sohn

(1. Mo 15,6) Abram glaubte dem Herrn, und das rechnete er ihm zur Gerechtigkeit.

Trotz Abrams guter Tat änderte sich nichts an seiner persönlichen Lage. Abram war nur noch älter geworden, und die großartige Vision Gottes schien sich immer mehr als große Täuschung zu entlarven. Wer würde ohne Lohn arbeiten wollen? Der Herr aber erschien Abram in einer Offenbarung und sprach zu ihm: „Fürchte dich nicht Abram! Ich bin dein Schild und dein sehr großer Lohn.“ Nur durch den Glauben hätte man diese Worte Gottes annehmen können (1). Abram klagte, dass er nicht einmal einen Sohn hatte. Er konnte nicht glauben, dass er noch ein Kind zeugen könnte. Er wollte sich damit abfinden, dass sein Knecht Elië ser sein Erbe werden würde. Dieser Plan aber gefiel Gott nicht. Gott forderte von Abram den Glauben an seine Allmacht. Er gab ihm anschaulichen Unterricht, indem er ihn die Sterne zählen ließ. Die Sterne halfen Abram, an die Allmacht Gottes zu glauben. Als Abram praktisch an Gott glaubte, rechnete ihm der Herr dies zur Gerechtigkeit (2-6). Trotz der guten Taten Abrams hatte Gott ihn nicht für gerecht erklärt. Erst der Glaube an Gott macht die Menschen vor ihm gerecht.

Gebet: Herr, hilf mir, meinen Unglauben abzulegen und praktisch an deine Allmacht zu glauben.

Ein Wort: Glaube an die Allmacht Gottes.

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