6.August 09

1. Samuel 27,1-28,2

David bei den Philistern

(1. Sam 27,1b) Es gibt nichts Besseres für mich, als dass ich entrinne ins Philisterland. Dann wird Saul davon ablassen, mich fernerhin zu suchen im ganzen Gebiet Israels, und ich werde seinen Händen entrinnen.

David lebte schon lange Zeit als Flüchtling. (19,18) Dem Zugriff Sauls war er mehrfach nur knapp entronnen. Er wusste, dass er sich nicht auf Sauls Versprechen verlassen konnte und dieser ihn weiter verfolgen würde. Das Leben als Flüchtling war zu kraftraubend. So dachte er sich, dass es für ihn besser sei, in das Land der Philister zu flüchten, denn in das Land des Erzfeindes Israels würde Saul ihn nicht folgen. Der König von Gat nahm Saul und seine Leute tatsächlich auf. Er gewährte David und seinen immerhin sechshundert Leuten, in Ziklag zu wohnen. Doch das Leben unter den Feinden Gottes brachte es mit sich, dass David ständig lügen musste. Sie überfielen die Ortschaften anderer Feinde Israels, aber gaben gegenüber den Philistern an, dass es israelische Orte gewesen seien. Das Vertrauen Achischs David gegenüber ging schließlich sogar so weit, dass dieser ihn für einen großen Feldzug gegen Israel zu seinem Leibwächter machen wollte. David geriet dadurch in eine auswegslose Situation.

Gebet: Herr, manchmal weiß ich nicht, was ich tun und wohin ich gehen soll. Hilf mir, zu beten und dir zu vertrauen. Du weißt etwas Besseres für mich.

Ein Wort: Gott weiß etwas Besseres für mich

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