6.Februar 2010

2. Samuel 24,1-25  

Ein Mann, der Buße tun konnte

(2. Sam 24,17b ) Sieh, ich habe gesündigt, ich habe die Missetat getan; was haben diese Schafe getan? Lass deine Hand gegen mich und meines Vaters Haus sein.

David wandelte mit Gott. Er war ein Mann nach dem Herzen Gottes, aber er machte auch viele Fehler. So ordnete er eine Volkzählung an, um die Stärke des Volkes festzustellen, besonders die Heeresstärke. Gott hatte seinem Volk solche Zählungen untersagt (2. Mose 30,12). Sie durften sich nur mit der Gabe eines Sühneopfers zählen lassen, sonst würde eine Plage über sie kommen. Obwohl auch Joab David von der Volkszählung abriet, ließ David sie durchführen. Nach der Zählung erkannte David seine Sünde und bat um Vergebung. Der Prophet Gad ließ David zwischen drei Plagen wählen. David wählte die Pest, weil er sich in die Hand des Herrn fallen lassen wollte, denn er glaubte an Gottes Barmherzigkeit (14). Wenn wir in Gottes Hand fallen, wird er uns nicht zerbrechen noch auslöschen, wie es Menschen tun. Gott wird uns züchtigen, aber wieder aufrichten. Die Pest kam und viele starben. David sah den Engel des Herrn an der Tenne Araunas. David tat für seine Sünde Buße und wollte die Strafe tragen. Genau an der Stelle, der Tenne Araunas, sollte David Gott einen Altar bauen und dort wurde später der Tempel gebaut.

Gebet: Herr, ich habe gesündigt. Ich lasse mich in deine Hand fallen, weil deine Barmherzigkeit groß ist.

Ein Wort: Gottes Barmherzigkeit ist groß

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