6.Januar 2010

Offenbarung 2,12-17  

Ein weißer Stein mit neuem Namen

(Offb. 2,17) Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem will ich geben von dem verborgenen Manna und will ihm geben einen weißen Stein; und auf dem Stein ist ein neuer Name geschrieben, den niemand kennt als der, der ihn empfängt.

Pergamon war durch seine Pergamentproduktion reich und bekannt, leider aber auch als Zentrum heidnischer Kulte. Dort stand z.B. ein großer Tempel des Augustus. Die Gemeinde hatte trotz der heidnischen Umgebung an ihrem Glauben festgehalten, auch als Antipas dort wegen seines treuen Glaubenszeugnisses getötet wurde. Doch es gab ein Problem. Es gab einige Gemeindemitglieder, die Kompromisse eingingen. Als Balak die Israeliten nicht militärisch besiegen konnte, verführte er sie zu Götzendienst und Unzucht. Wahrscheinlich lehrten die Nikolaiten in ähnlicher Weise, dass es in Ordnung ist, mit der heidnischen Kultur Kompromisse einzugehen. Jesus fordert sie auf, Buße zu tun. Unser Glaubensleben soll auf dem Wort Gottes, dem scharfen, zweischneidigen Schwert, und nicht auf der ungläubigen Kultur unserer Umgebung aufbauen. Wenn wir die Kompromisse überwinden, dann verheißt uns Jesus Manna, geistliche Speise von Himmel, und einen weißen Stein mit einem neuen Namen, das heißt eine neue Identität in Christus.

Gebet: Herr, mache mich frei von allen Kompromissen und hilf mir, mein Glaubensleben auf dein Wort zu bauen.

Ein Wort: Überwinde die Kompromisse mit der Welt 

 

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