6.Juli 09
21. Juni 2008 — Anja
1. Mose 18,16-33
Abrahams Fürbitte für Sodom
(1. Mo 18,25) Das sei ferne von dir, dass du das tust und tötest den Gerechten mit dem Gottlosen, sodass der Gerechte wäre gleich wie der Gottlose! Das sei ferne von dir! Sollte der Richter aller Welt nicht gerecht richten?
Der Gott, der vor Abraham in Form der Gäste und Fremdlinge erschienen war, erwies sich als ein sorgenvoller Gott, der gezwungen war, Sodom und Gomorra zu vernichten. Er vertraute sein inneres Dilemma Abraham an und sprach: Wie kann ich Abraham verbergen, was ich tun will, da er doch ein Vater vieler Völker heißen soll. Hier sehen wir, wie Gott die Menschen betrachtet. Gott schuf die Menschen als Verwalter der Welt (16-22a). Da legte Abraham die Fürbitte für Sodom ab. Er sprach zu Gott, dass er auf die Gerechten achten solle, weil Gott die Gerechten nicht wie die Gottlosen behandeln dürfe. Hierdurch erkennen wir die Eigenschaft der Fürbitte. Sie ist, dass man seine Aufmerksamkeit auf die wenigen, jedoch vorhandenen Gerechten richtet. So sollen wir auch die Nächsten und diese Welt betrachten, obwohl vieles in der Welt den gerechten Zorn Gottes verdient hätte (22b-33). Diese Fürbitte hat Gott gefallen. Jesus legte für uns Fürbitte vor Gott ab. Niemand ist nur schlecht. Wenn wir jedoch keine Fürbitte ablegen, werden viele Heilschancen verloren gehen.
Gebet: Herr, wie viel Heil ist verloren gegangen, weil ich nicht die nötige Fürbitte abgelegt habe!
Ein Wort: Du bist ein Freund Gottes; nimm durch deine Fürbitte an der Sorge Gottes teil!