6.Oktober 08

Er wird weiden in der Kraft des Herrn

Micha 5,1-14    

Leitvers 5,1

Dieses Kapitel handelt von dem verheißenen Messias. Er ist von Anfang, von Ewigkeit her gewesen. Sein Ge-burtsort Bethlehem weist darauf hin, dass er ein Nach-komme König Davids sein würde. König David war der beliebteste König Israels und ein Schatten des kommen-den Messias, weil er sich wie ein Hirte unter allen Um-ständen um die ihm anvertrauten Menschen kümmerte. Entsprechend werden zwei Charakterseiten des kom-menden Messias herausgestellt. Einerseits sollte er ein guter Hirte sein, der die Übriggebliebenen seines Volkes sammelt und sie in der Kraft des Herrn weidet. Zur selben Zeit sollte er ihr wahrer König sein, dessen Herrlichkeit reicht, so weit die Welt ist. Er selbst wollte der Friede für sein Volk sein. Unter seiner Herrschaft sollte sein Volk so sicher sein wie Tau auf dem Gras oder ein Löwe im Wald. Er würde sein Volk gegen alle seine Feinde siegreich machen. Rosse, Wagen und Festungen würden nicht mehr nötig sein. Gegenstände der Götzen-anbetung würden ebenfalls vernichtet werden. In Jesus wurden alle diese Voraussagen über den Messias erfüllt. Jesus wurde in Bethlehem als Nachkomme König Davids geboren. Er ist unser guter Hirte, der sein Leben für uns gelassen hat und unser wahrer König, der unser Leben mit Liebe und Frieden regiert.

Gebet: Herr, danke für Jesus, meinen guten Hirten und wahren König. Lass mich heute unter seiner Herrschaft leben.

Ein Wort: Jesus, der gute Hirte und wahre König

 

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