06. Juli 2010

2. Korinther 9,1-15
Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb
(2. Kor 9,7) Ein jeder, wie er’s sich im Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.
Die Christen in Korinth waren die ersten gewesen, die bereit waren, eine Gabe für die bedürftigen Glaubensgeschwister in Jerusalem zu sammeln. Paulus hatte diese Bereitschaft in allen Gemeinden in Mazedonien gerühmt. Nun war es an der Zeit, den Ankündigungen Taten folgen zu lassen. Geben ist wie Säen. Wenn wir kärglich säen, wird auch die Ernte kärglich sein. Wenn wir reichlich und großherzig säen, werden wir auch reichlich ernten. Wichtig ist, aus dem Herzen zu geben. Wenn wir es unwillig tun oder uns dazu gezwungen fühlen, wird Gott nicht erfreut. Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. Wir sollen uns beim Geben nicht aus Sorge zurückhalten. Gott kann machen, dass wir allezeit volle Genüge haben und immer noch reich bleiben zu jedem guten Werk, obwohl wir schon reichlich gegeben haben. Auch wird das, was wir geben, nicht umsonst sein. Gott wird es mehren und wachsen lassen. Das Geben hat auch eine geistliche Wirkung: Es hilft vielen, Gott zu danken und ihn zu preisen. Die eigentliche Gabe ist nicht das, was wir geben, sondern das, was Gott in seiner überschwänglichen Gnade gegeben hat: Er gab seinen eingeboren Sohn am Kreuz hin, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
Gebet: Herr, danke für deine unaussprechliche Gabe. Ich will von Herzen und fröhlich geben.
Ein Wort: Sei ein fröhlicher Geber