5.Dezember 08
28. August 2008 — tbroot
Bringe uns, Herr, zu dir zurück
Klagelieder 5,1-22
Leitvers 5,21
Dieses Kapitel ist ein Gebet des Volkes zu Gott als Antwort auf die Züchtigung Gottes. Die Israeliten kamen zu Gott so wie sie waren und brachten ihre Situation vor ihn. Sie waren verlassen und schutzlos wie Waisen oder Witwen. Ihr Eigentum gehörte jetzt Fremden und sie mussten für die Nutzung bezahlen. Sie litten unter Unter-drückung, Hunger, Zwangsarbeit und Schmach. Alle Freude war aus ihrem Leben verschwunden. Sie waren von Gott als königliche Priesterschaft auserwählt, aber nun war die Krone von ihrem Haupt gefallen, sie hatten auch ihre Stellung vor Gott verloren. Was war die Ur-sache für dies alles? Sie erkannten ihre Sünde vor Gott an (7,16). Die Sünde ist es, die unser Leben elend macht, weil sie unsere Beziehung zu Gott zerstört. Sie lässt uns unsere Identität vor Gott verlieren und macht uns zu Knechten. Sie raubt uns die Freude. Sie macht unser Herz krank und unsere geistlichen Augen trübe. In der Zeit der geistlichen Niederlage sollen wir unsere Schuld und Sünde vor Gott erkennen und bekennen und zu ihm im Gebet kommen. Wir dürfen uns an Gott erinnern, der ewig und treu ist. Gott kann unsere Schuld vergeben und unsere Beziehung zu ihm wieder erneuern. Er kann uns wieder zurück in seine Gegenwart bringen.
Gebet: Herr, danke, dass du treu und unveränderlich bist. Bringe mich wieder zurück in deine Gegenwart.
Ein Wort: Gott kann uns erneuern