05. März 2010

Hesekiel 41,1-26 

Der Tisch, der vor dem Herrn steht

(Hes 41,22) Wie ein Altar aus Holz; der war drei Ellen hoch und zwei Ellen lang und breit und hatte Ecken, und sein Fuß und seine Wände waren aus Holz. Und er sprach zu mir: Das ist der Tisch, der vor dem Herrn steht.

Der innerste Raum der Tempelhalle ist das Allerheiligste. Daneben gab es Seitenräume und Kammern für den Dienst der Priester und für die Gerätschaften. Sowohl die Länge als auch die Breite des Tempels betrug jeweils hundert Ellen. Die Tempelhalle und das Allerheiligste waren außen getäfelt, und an den Täfelungen waren Schnitzereien, die Palmwedel und Cherubim darstellten. Die Cherubim erinnern an die Heiligkeit Gottes, dem wir hier im Tempel begegnen. Die Palmwedel erinnern an Jesu Einzug in Jerusalem als der verheißene König. Vor dem Allerheiligsten stand ein Holztisch, drei Ellen hoch, zwei Ellen lang und breit. Dies war der Tisch, auf dem nach der Ordnung des Gesetzes die Schaubrote lagen. Der Tisch stand vor dem Herrn. Nicht nur der Tisch, sondern auch die Priester selbst stehen vor dem Herrn und versehen ihren Dienst im Tempel. Das Allerheiligste war von der Tempelhalle durch zweiflügelige Türen abgetrennt. Dort durfte nur der Hohepriester nach einer bestimmen Reinigung hineingehen. Der Tempel der Gnade Jesu sieht etwas anders aus. Durch sein vollbrachtes Opfer am Kreuz darf nun jeder frei zum Gnadenthron hinzutreten und vor dem Herrn stehen.

Gebet: Herr, aus Gnade stehe ich vor dir. Lass mich täglich zu deinem Gnadenthron kommen.

Ein Wort: Vor dem Herrn

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