5. November 2010

Hebräer 11,8-16
Sehnsucht nach einem besseren Vaterland
(Hebr. 11,16) Nun aber sehnen sie sich nach einem besseren Vaterland, nämlich dem himmlischen. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, ihr Gott zu heißen; denn er hat ihnen eine Stadt gebaut.
Abraham gehorchte Gottes Wort aus dem Glauben und verließ seine Heimat, um mit Gott neu anzufangen. Doch auch im verheißenen Land war er noch nicht am Ziel seines Glaubens angekommen. Vielmehr führte er mit seinen Nachkommen Isaak und Jakob ein Pilgerleben in Zelten. Seine wahre Hoffnung lag nicht in der vergänglichen Welt, sondern im unsichtbaren Reich Gottes. Der Glaube schenkte Sara trotz ihres Alters und ihrer Unfruchtbarkeit die Kraft, Nachkommen hervorzubringen, weil sie an Gottes Verheißung entgegen der Realität festhielt. Wir können mehrere Wohnsitze und Nationalitäten haben, aber nur eine Heimat. Unsere Heimat ist dort, wo unsere wahre Hoffnung ist. Die Glaubensvorfahren hatten ihre Hoffnung nicht in dieser irdischen, vergänglichen Welt, weder in Kanaan, noch in dem Land, aus dem sie gekommen waren. Sie lebten in dieser Welt als Gäste und Fremdlinge. Sie konnten die Erfüllung der Verheißung in Jesus nicht sehen, sondern nur von ferne grüßen. Weil ihre wahre Hoffnung in Gottes Reich lag, war Gott sehr stolz auf sie. Er baute ihnen dort eine ewige Stadt, wie wir in Offenbarung 21 lesen.
Gebet: Herr, danke für die wahre Hoffnung in deinem Reich. Lass mich in dieser Welt ein Pilgerleben führen.
Ein Wort: Wo ist Deine Heimat?