5.November 08
4. Juni 2008 — Anja
Wer kann Gottes Macht verstehen?
Hiob 25,1-26,14
Leitvers 26,14
Bildads erste und zweite Rede war lang. (Kap. 8 und 18) Er war sich sicher, dass Hiobs Schwierigkeiten direkt auf seine Sünde zurückzuführen seien. Seine dritte Rede ist kurz; sie betont noch einmal das gleiche Thema. Auf den ersten Blick scheint es wahr zu sein, was Biladad sagt. Kein Mensch kann vor Gott gerecht sein. Aber seine Vor-stellung von „Ursache und Wirkung“ in Gottes Gerechtig-keit verdeutlicht, dass er weder Gott noch Hiob versteht. Er ist voller Staunen über Gottes Heiligkeit und von der Verdorbenheit des Menschen so sehr abgestoßen, dass er keine Hoffnung hat – und keine persönliche Bezieh-ung mit Gott. Hiobs Antwort an Bildad fängt mit ironi-schen Worten an, wie sehr dieser doch die kraftlosen und ratlosen Menschen verstehen würde. Bildads Rat hat Hiob in der Tat nicht geholfen. Dann greift er das Thema der Worte Bildads auf und spricht über die Größe der Macht und Weisheit Gottes, besonders über ihre Offenbarung in der Natur. Bildad meint, er kenne Gott, aber Hiob ist sich zutiefst bewusst, wie wenig er Gott kennt. Wir haben etwas von ihm vernommen, aber war kann ihn verstehen? Welch große Gnade ist es, dass Gott seine Herrlichkeit und Macht verlassen hat und Fleisch geworden und wir seine Herrlichkeit in Jesus sehen dürfen. ( Joh 1,1.14)
Gebet:: Herr, danke, dass ich deine Herrlichkeit in Jesus sehen und Jesus nachfolgen darf und so dich immer tiefer erkennen darf.
Ein Wort: Folge Jesus nach und erkenne ihn tiefer