5.Oktober 09

Apostelgeschichte 22,22-23,11 

Du musst auch in Rom Zeuge sein

(Apg 23,11) In der folgenden Nacht aber stand der Herr ihm bei und sprach: Sei getrost! Denn wie du für mich in Jerusalem Zeuge warst, so musst du auch in Rom Zeuge sein.

Bei dem Wort „Heiden“ gerieten die Juden so außer sich, dass der Oberst Paulus in die Burg Antonia in Sicherheit bringen musste. Dort berief sich Paulus erfolgreich auf sein römisches Bürgerrecht, um dem Verhör und der Folter zu entgehen. Am nächsten Tag wurde er vor den Hohen Rat gestellt. Als er erkannte, dass der Hohe Rat je zur Hälfte aus Pharisäern und Sadduzäern bestand, gelang es ihm, die Versammlung zu spalten, indem er sich als Pharisäer outete und sich auf die Hoffnung auf die Auferstehung berief. Wieder musste Paulus von dem römischen Offizier vor seinen eigenen Landsleuten geret-tet werden. Bisher hatte Paulus sich durch sein geistes-gegenwärtiges Verhalten aus der Affäre ziehen können. Doch nachts, als er allein im Gefängnis saß, muss er sehr verzagt geworden sein. Wie könnte er Jesu Missi-onsauftrag erfüllen? In dieser Situation besuchte Jesus ihn und tröstete ihn. Es bestand kein Anlass zu Furcht oder Mutlosigkeit. Genauso wie Paulus in Jerusalem viele Gelegenheiten bekommen hatte, Jesu Zeuge zu sein, so würde er auch in Rom als sein Zeuge gebraucht werden.

Gebet: Herr, danke dass du mich auch unter widrigen Umständen als deinen Zeugen gebrauchen möchtest.

Ein Wort: Unter allen Umständen Jesu Zeuge sein

  • Share/Bookmark

Leave a Reply