5.Oktober 08
21. Juni 2008 — tbroot
Wäre der Herr nicht bei uns …
Psalm 124,1-8
Leitvers 124,8
David malt sich aus, was wäre, wenn Gott nicht bei seinem Volk wäre. In der Tat hatten die Israeliten viel mit fremden Völkern zu kämpfen, die gegen sie aufstanden. Ohne Gotte Hilfe hätten sie keine Chance. Es wäre, als ob sie von einer riesigen Sinnflut überschwemmt würden. Doch gelobt sei Gott, der sie den Feinden nicht ausliefert, sondern sie vielmehr entrinnen lässt und sie befreit wie einen Vogel, der sich in die Luft emporschwingt, nach-dem er dem Netz des Vogelfängers entfliehen konnte. Wenn der allmächtige Schöpfer des Himmels und der Erde auf ihrer Seite ist, wer könnte dann etwas gegen sie unternehmen?
Auch wir dürfen Gott danken, dass er immer mit uns ist. Jesus Christus hat uns versprochen: „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“ (Mt 28,20b). Darum brauchen wir uns vor keiner Anfechtung zu fürchten, egal wie drohend und gefährlich sie zu sein scheint. Jesus steht uns zur Seite. Gelobt sei der Herr, der schon unter Einsatz seines Lebens das Netz der Sünde zerrissen und uns vom Satan und von der Sünde frei gemacht hat! In seiner Allmacht wird er auch weiterhin unsere Hilfe sein.
Gebet: Herr, ich danke dir, das du immer bei mir bist und mich bewahrst. Danke, dass du meine Seele frei gemacht hast und meine Hilfe bist.
Ein Wort: Gelobt sei Gott, der bei mir ist!