05. Juli 2010

2. Korinther 8,16-24
Redlich vor Gott und den Menschen
(2. Kor 8,21) Denn wir sehen darauf, dass es redlich zugehe nicht allein vor dem Herrn, sondern auch vor den Menschen.
Paulus sandte Titus zu ihnen nach Korinth. Titus war ein junger Leiter, dem Paulus geholfen hatte. Jetzt war Titus in der Einsicht und im Eifer gewachsen und ging gerne nach Korinth, um den Heidenchristen bei der Opfergabe zu helfen. Mit ihm kam ein anderer, namentlich nicht benannter Bruder, der wegen seines Dienstes am Evangelium von allen Gemeinden gelobt wurde. Es war ihr Anliegen, dass durch die Geldsammlung Gott geehrt und Heiden- und Judenchristen geeint würden. Das Überbringen der Opfergabe nach Jerusalem wurde von Paulus und zahlreichen Mitarbeitern sorgfältig vorbereitet. Sie wollten jeden Anlass zur üblen Nachrede vermeiden. Es sollte alles redlich zugehen, vor Gott und vor den Menschen. Wir müssen wissen, dass Satan finanzielle Anliegen missbraucht, um die Schwachheit der Menschen auszunutzen und Misstrauen und Zwietracht zu säen. In Geldangelegenheiten müssen wir darum achtsam und sorgfältig sein. In solchen Angelegenheiten müssen wir mit denen zusammenarbeiten, die Eifer für das Werk Gottes haben und eine Ehre Christi sind. Wenn wir mit einer Opfergabe umgehen, müssen wir wissen, dass es nicht nur Geld ist, sondern ein Beweis der Liebe zu Jesus und zu seinem Erlösungswerk.
Gebet: Herr, hilf mir, mit Geld sorgsam umzugehen, dir zur Ehre und um andere zu ermutigen.
Ein Wort: Redlich vor Gott und den Menschen