4.Dezember 09

Maleachi 1,6-14
Wo ist meine Ehre?
(Mal 1,6a) Ein Sohn soll seinen Vater ehren und ein Knecht seinen Herrn. Bin ich nun Vater, wo ist meine Ehre? Bin ich Herr, wo fürchtet man mich?, spricht der Herr.
Ein Sohn soll seinen Vater ehren und ein Knecht seinen Herrn. Gott war der Vater Israels und ihr Herr, aber die geistlichen Leiter, die Priester, ehrten Gott nicht und fürchteten ihn nicht. Durch ihre Opfergaben zeigte sich dies. Gott hatte seinem Volk geboten, ihm verschiedene Opfergabe zu geben, nicht weil er diese bräuchte, sondern damit sie dadurch in der Liebesbeziehung zu ihm bleiben konnten. Sie sollten durch ihre Opfer Gott anbeten. Aber sie opferten ihm blinde und lahme Tiere, die sie selbst nicht mehr gebrauchen konnten, als ob Gott ihre Opfer nötig hätte. Sie nahmen so Gott die Ehre, der sie wie ein Vater geliebt hatte. Gott hatte deshalb keinen Gefallen an seinem Volk. Ein Volk muss verderben und kann Gott nicht gefallen, wenn seine geistlichen Leiter nicht Gott ehren und fürchten. Gott sah schon auf die Zeit voraus, in der die Heiden ihn anbeten, fürchten und reine Opfer bringen würden. Wir sollen Gott nicht betrügen und ihm unsere übrige Zeit oder unser übriges Geld geben. Stattdessen sollen wir aus Gottesfurcht und um ihn zu ehren, der uns wie ein Vater liebt, unser Bestes in allen Bereichen opfern.
Gebet: Herr, vergib mir, dass ich dich nicht geehrt habe, indem ich das Beste für mich behielt.
Ein Wort: Wo ist meine Ehre?