4.August 09

1. Samuel 25,1b-44

Nicht mit eigener Hand helfen

(1. Sam 25,33) Und gesegnet sei deine Klugheit und gesegnet seist du, dass du mich heute davon zurückgehalten hast, in Blutschuld zu geraten und mir mit eigener Hand zu helfen.

David hatte die Chance gehabt, sich mit eigener Hand zu helfen und Saul in der Höhle zu töten, aber er hatte es nicht getan, weil er glaubte, dass Gott selbst Richter ist und ihm helfen wird. (24,7) Aber nun geschah eine Begebenheit, bei der er sich fast mit eigener Hand geholfen hätte. Nabal war ein sehr reicher Viehzüchter. David und seine Leute waren mit dessen Herden umhergezogen und hatten diese beschützt. (16) Als David nun an einem Festtag Nabal durch seine Männer für diesen Freundschaftsdienst um einige Gaben bat, hatte Nabal Davids Männer angeschrieen und so getan, als würde er David nicht kennen. Davids Stolz war durch diese Begebenheit so verletzt, dass er sich mit seinen Männer sofort auf den Weg machte, Nabal und seine Hirten zu töten. Gott aber sandte Abigajil, Nabals Frau, zu David und hielt ihn davon ab, in Blutschuld zu geraten und sich mit eigener Hand zu helfen. (31) David blieb nicht in seinem verletzten Stolz, sondern hörte auf die demütigen Worte Abigajils und sah darin Gottes Stimme. (32.33) Gott richtete Nabal selbst (38) und Abigajil wurde Davids zweite Frau.

Gebet: Herr, hilf mir, nicht nach meinem Stolz zu handeln und mir mit meiner eigenen Hand zu helfen.

Ein Wort: Vertraue auf die Hand Gottes

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