4.November 08
4. Juni 2008 — Anja
Falsche Sicherheit
Hiob 24,1-15
Leitvers 24,23
Entgegen der Theorie des Elifas gibt es in der Welt viel Ungerechtigkeit, die scheinbar von Gott unbeachtet und ungestraft geschieht. Die Witwen, die Waisen und die Armen müssen unter den Gottlosen viel leiden. Gott scheint nicht darauf zu achten, dass die Armen ihre Kinder zum Pfand geben müssen und die Seele der Säuglinge schreit. Hiob denkt weiter über die Menschen nach, die gegen das Licht rebellieren. Sie kommen nicht in das Licht, weil ihre Werke böse sind. (Joh 3,19-21) Unter ihnen sind Mörder, Ehebrecher und Diebe und alle, die Hilflose ausnutzen. Sie meinen: „Mich sieht kein Auge.“ Aber Hiob weiß, dass Gott alle ihre bösen Taten sieht und sie zu seiner Zeit strafen wird. Sie können sich in der Finsternis verstecken, aber vor dem Tod können sie sich nicht verstecken, denn der Tod nimmt weg die da sündigen. (19; Röm 6,23a) Hiob ist sich gewiss, dass die Gottlosen nur eine kleine Weile hoch erhöht leben und sie sich sind, weil Gott sie noch stützt. Gott beobachtet die Gottlosen genau. Wenn Gott seine stützende Hand wegnimmt, werden sie hinweggerafft und abgeschnitten, wie man die Spitze der Ähren abschneidet.
Gebet: Herr, hilf mir, mich nicht in falscher Sicherheit zu wiegen und zu meinen, dass niemand meine Sünde sieht. Der Sünde Sold ist der Tod. Du allein kannst die wahre Stütze meines Lebens sein.
Ein Wort: Lebe im Licht! Gott allein ist deine Sicherheit.