4. November 2010

Hebräer 11,1-7 

Glaube, der Gott gefällt

(Hebr. 11,6) Aber ohne Glauben ist’s unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist, und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt.

Kapitel 11 ist das Kapitel des Glaubens. Vers 1 gibt eine Definition: eine feste Zuversicht auf unsere Hoffnung und ein Nichtzweifeln an dem, was wir (noch) nicht sehen. An erster Stelle steht der Schöpfungsglaube, dass Gott die Welt durch sein Wort aus dem Nichts geschaffen hat. Im Laufe des Kapitels werden verschiedene Vorfahren und Helden des Glaubens genannt. Was Gott an ihnen anerkannte, waren nicht ihre Leistungen und Taten, sondern allein ihr Glaube. Dieser Glaube drückte sich auf unterschiedliche Weise aus. Abel, Henoch und Noah werden als erstes genannt. Abels Glaube drückt sich in seinem Opfer aus. Anders als Kain opferte er Gott das Beste, die Erstlinge seiner Herde. Letztendlich musste er sogar sein Leben opfern. Doch sein Glaube überdauerte seinen Tod. Henoch wandelte mit Gott und wurde deshalb ohne die Leiden des Todes direkt in Gottes Gegenwart entrückt. Noah ehrte Gott durch seinen Glaubensgehorsam, eine Arche zu bauen, die die Schöpfung und seine Familie vor dem Gericht Gottes rettete. Abel steht symbolisch für Jesu Opfertod, Henoch für seine Auferstehung und Noah für das Gericht und Gottes rettende Gnade. Ohne Glauben an Gottes Existenz und seinen himmlischen Lohn ist es unmöglich, ihm zu gefallen.

Gebet: Herr, lass mich dir heute durch den Glauben gefallen und ein praktisches Glaubenszeugnis ablegen.

Ein Wort: Gefalle Gott durch den Glauben

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