4.Februar 2010

2. Samuel 23,1-7
Davids letzte Worte
(2. Sam 23,5a ) So ist mein Haus fest bei Gott; denn er hat mir einen ewigen Bund gesetzt,
Dies sind die letzten Worte Davids. David war etwas über siebzig Jahre alt. Er war ein angesehener und geehrter König, aber er verleugnete seine Herkunft nicht, dass er der Sohn Isais war, eines einfachen Mannes. Er hatte Gottes Gnade an seinem Leben nicht vergessen, denn Gott hatte ihn „hoch erhoben“. David sprach am Ende seines Lebens nicht über seine Macht und Position in der Welt, sondern er bezeugte, dass Gott durch ihn redete und zu ihm sprach. Er bezeugte, dass er Gottes Botschafter für sein Volk war. Gottes Wort war sein göttlicher Ratgeber gewesen. Er hatte erfahren, dass man nur in der Furcht Gottes gerecht herrschen kann. Wegen seiner Gottesfurcht war er ein demütiger und treuer Leiter, ein Licht für Israel (4; 21,17). Gottesfurcht schließt auch Gottvertrauen und die wahre Hoffnung auf das Reich Gottes mit ein. David glaubte, dass sein Haus fest bei Gott ist (5). Eigentlich war sein Haus alles andere als fest, wenn wir an Amnon und Absalom denken. David konnte dies sagen, weil er an Gottes Verheißung glaubte (7,11-16). Die Hoffnung auf Gottes Reich wurde allein sein Lebensziel. So wandelte er mit Gott bis zum Ende.
Gebet: Herr, hilf mir, wie David bis zum Ende meines Lebens mit dir zu wandeln, indem ich deiner Souveränität und Verheißung vertraue.
Ein Wort: Mein Haus ist fest bei Gott