4.Oktober 08

Von Zion wird Weisung ausgehen

Micha 4,1-14  

Leitvers 4,2

Nach der Ankündigung der vollkommenen Zerstörung Jerusalems und des Tempels schaut Micha voraus auf das kommende Friedensreich Gottes. Der Berg, auf dem das Haus des Herrn, das heißt der Tempel steht, sollte über alle Berge erhaben sein. Die Völker würden zu diesem Berg des Herrn kommen, um seine Wege zu lernen. Der Grund hierfür ist, dass von dort das Wort des Herrn ausgehen wird. Gottes Wort hat große An-ziehungskraft auf die Menschen. Es hat die Kraft, sie ihrer Sünden zu überführen und ihr Sündenproblem zu lösen. Durch Gottes Wort kann wahrer Frieden unter den Menschen geschaffen werden. „Schwerter zu Pflugscha-ren“ war der Slogan der Friedensbewegung. Mensch-licher Friede ist jedoch nur oberflächlicher Natur. Wahrer Friede beginnt dort, wo Menschen mit Gott versöhnt werden. In Michas Vision wurden dann tatsächlich Sch-werter und Spieße zu landwirtschaftlichen Geräten. Zunächst stand Jerusalem zwar die Eroberung und die babylonische Gefangenschaft bevor. Doch dies alles war nur wie die Wehen einer schwangeren Frau, bevor neues Leben geboren wird. Gott wollte sein Volk wieder aus der Gefangenschaft erlösen und zu sich sammeln. Wie können wir für den Frieden arbeiten? Wir sollen zuerst Gottes Wort verkündigen.

Gebet: Herr, danke für deine Vision eines Friedens-reiches. Lass mich heute in deinem Namen wandeln und dein Wort verkündigen.

Ein Wort: Lass das Wort des Herrn ausgehen!

 

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