03.März 2010

Hesekiel 38,1–39,28

Weggeführt und wieder gesammelt

(Hes 39,28) Dann werden sie erkennen, dass ich, der Herr, ihr Gott bin, der ich sie unter die Heiden weggeführt habe und wieder in ihr Land sammle und nicht “einen” von ihnen dort zurücklasse.

Die Kapitel 38 und 39 enthalten Weissagungen gegen Gog aus Magog. Gott wollte über Israel seinen Zorn kommen lassen. Doch die Feinde Israels würden davon nicht profitieren. Vielmehr würde Gott sich an ihnen heilig erweisen und sie vernichten. Dann würde offenbar werden, dass die Gefangenschaft in Babylon Gottes erziehende Liebe für sein Volk war. Weil sie sich versündigt hatten, hatte Gott sie dahin gegeben. Doch jetzt würde er das Geschick Israels wieder wenden und sich über sein Volk erbarmen (39,25). Aufgrund seiner vergebenden Liebe könnten sie ihre Schmach und Sünde hinter sich lassen und sicher wohnen. Gott wollte sie sammeln und nicht einen zurücklassen. Statt sich vor ihnen zu verbergen, würde er seinen heiligen Geist über sie ausgießen. Unser Gott ist heilig. Wenn er uns straft, sollen wir demütig in Buße zu ihm kommen. Er nimmt uns immer wieder an, weil er uns liebt. Er vergibt unsere Schuld bedingungslos. Er schlägt unsere Feinde vor uns her und erfüllt uns mit seinem heiligen Geist. Dabei ist er der gute Hirte, der auch nicht einen zurücklässt. Auch wir sollen lernen, andere wahrhaft zu lieben, mit Vaterliebe, Erbarmen und  dem Gebet, dass nicht einer verloren geht.

Gebet: Herr, danke für deine erziehende Liebe. Lehre mich, ein guter Hirte für die Verlorenen zu sein.

Ein Wort: Lass auch nicht einen zurück

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