3.August 09

Apostelgeschichte 20,17-28
Wenn ich nur mein Amt ausrichte
(Apg 20,24) Aber ich achte mein Leben nicht der Rede wert, wenn ich nur meinen Lauf vollende und das Amt ausrichte, das ich von dem Herrn Jesus empfangen habe, zu bezeugen das Evangelium von der Gnade Gottes.
Paulus wollte zum Pfingsttag in Jerusalem sein, um dort eine Geldsammlung der heidnischen Gemeinden zu überbringen. Deshalb wollte er diesmal nicht in Ephesus Station machen, um keine Zeit zu verlieren. Trotzdem wollte er die Gemeindeältesten aus Ephesus treffen, weil er spürte, dass dies die letzte Gelegenheit war, sie persönlich zu sehen. Deshalb ließ er sie nach Milet kommen, das für ihn auf dem Weg lag. Er erinnerte sie an sein bisheriges Missionsleben, das er unter ihnen geführt hatte. Er hatte ihnen Gottes Ratschluss vollständig verkündigt, indem er ihnen die Umkehr zu Gott und den Glauben an den Herrn Jesus bezeugt hatte. Er hatte drei Jahre lang sein ganzes Herz in diese Aufgabe gelegt. Dabei war er als Zeltmachermissionar für seinen Lebensunterhalt selbst aufgekommen. Nun folgte er dem Ruf des Heiligen Geistes nach Jerusalem, obwohl ihn dort Fesseln und Bedrängnisse erwarteten. Für ihn war es wichtiger, Gottes Amt bis zum Ende auszurichten, als sein Leben zu schützen. Er ermahnte die Ältesten, als Hirten auf sich selbst und die Gemeinde zu achten und sie vor Angriffen von innen und außen zu schützen.
Gebet: Herr, lass mich deinen Auftrag mit absoluter Haltung bis zum Ende ausrichten.
Ein Wort: Richte dein Amt bis zum Ende aus!