3.Oktober 09

Apostelgeschichte 21,27-22,21

Ich will dich zu den Heiden senden

(Apg 22,21) und er sprach zu mir: Geh hin; denn ich will dich in die Ferne zu den Heiden senden.

Als Juden aus Kleinasien Paulus im Tempel sahen, ge-rieten sie außer sich, weil sie glaubten, er habe den Tempel entweiht. Sie zerrten ihn aus dem Tempel, um ihn zu lynchen, doch die römische Wache konnte gerade noch dazwischen gehen, um ihn vor der wütenden Men-ge zu retten. Als der römische Oberst erkannte, dass Paulus offensichtlich kein Unruhestifter war, ließ er ihn zu der jüdischen Menge sprechen. Paulus gab sein ganzes Herz, um seine jüdischen Brüder zu gewinnen. Er legte sein Lebenszeugnis vor ihnen ab, wie er selbst als jüdi-scher Eiferer erzogen worden war und die Christen bis zum Tod verfolgt hatte. Als Jesus selbst ihm begegnete, hatte dies alles verändert. Es war Gottes Willen, ihn vor allen Menschen, also auch vor den Heiden, als Zeugen Jesu zu gebrauchen. Als Paulus später im Tempel in Jerusalem betete, empfing er Gottes Berufung, der ihn aus Jerusalem, wo man sein Zeugnis nicht annehmen wollte, zu den Heiden senden wollte. Dieser Berufung war er von ganzem Herzen bis zum Ende gefolgt, auch wenn er dafür von seinem eigenen Volk abgelehnt wur-de.

Gebet: Herr, danke für deine Berufung. Lass mich dei-nem Willen kompromisslos folgen.

Ein Wort: Folge Gottes Berufung

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