03. Juli 2010

2. Korinther 8,1-15 

Er wurde arm um unsretwillen

(2. Kor 8,9) Denn ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus: obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, damit ihr durch seine Armut reich würdet.

Paulus wünschte sich, dass die Christen in Korinth von denen in Mazedonien lernen würden. Diese hatten, obwohl sie selber arm waren, reichlich für die Opfergabe für die Heiligen in Jerusalem gegeben. Sie gaben aber nicht nur Geld, sondern gaben sich selbst, zuerst dem Herrn und dann den Dienern Gottes und seinem Werk. Materiell waren die Korinther auch nicht reich. Doch Paulus erinnerte sie an die geistlichen Reichtümer, die sie in Christus empfangen hatten: den Glauben, das Wort Gottes, die Erkenntnis, den Eifer und die Liebe. Wenn wir an Jesus denken, ist unser Opfer gering. Er gab alle Privilegien auf, die himmlische Herrlichkeit und seine Gerechtigkeit als der Sohn Gottes und wurde arm für uns. Er wurde ein Niemand und wurde als ein armes, hilfloses Baby in einem Tierstall geboren und in eine Krippe gelegt. Er diente den Sündern und heilte die Kranken und starb schließlich für sie am Kreuz. Durch seine Armut sind wir reich geworden. Die Christen in Korinth hatten schon vorher versprochen, gemäß der Gnade reichlich zu geben. Wir sollen uns zuerst an Jesus erinnern, der arm wurde, um uns reich zu machen, und sollen dann unser Versprechen halten. Diejenigen, die mehr Segen empfangen haben, können mehr geben.

Gebet: Herr, danke, dass du arm wurdest, um mich reich zu machen. Ich möchte reichlich geben.

Ein Wort: Gott wurde arm für uns

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