31.August 09

Matthäus 4,12-17

Ein großes Licht in dunkler Nacht

(Mt 4,16) Das Volk, das in Finsternis saß, hat ein großes Licht gesehen; und denen, die saßen am Ort und im Schatten des Todes, ist ein Licht aufgegangen.

Die Verhaftung des Johannes zeugt von der Finsternis jener Zeit. Der König Herodes lebte in Sünde und unterdrückte sein Volk. In Nazareth wurde Jesus nicht aufgenommen. Darum ging er nach Kapernaum, welches zum Zentrum seines Wirkens in Galiläa wurde. So begann er die Prophezeiungen Jesajas zu erfüllen. Galiläa war eine etwas rückständige Provinz. Seine Bewohner hatten unter zahlreichen Invasionen gelitten. Jesus lehrte sie das Wort Gottes und trieb die bösen Geister aus und heilte die Kranken. Er war ein großes Licht, das denen, die am Ort und im Schatten des Todes gelebt hatten, aufgegangen war.

Johannes hatte die gleiche Botschaft verkündigt. Darum war er verhaftet worden. Aber dieser Aufruf zur Buße ist Gottes Gnade und Liebe für die, die in der Finsternis und Hoffnungslosigkeit leben. Wenn wir Jesu Worte annehmen und Buße tun, scheint sein großes Licht in unsere Seele.

Gebet: Herr, gib mir ein bußfertiges Herz, damit ich nicht mehr als ein Gefangener meiner Sünden leben muss. Lass dein Licht der Errettung aus meinem Leben leuchten.

Ein Wort: Tue Buße und lass Jesu Licht in dein Herz

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