31.Januar 2010

Sprüche 23, 1-35 

Sei nicht neidisch auf den Sünder

(23,17) Dein Herz sei nicht neidisch auf den Sünder, sondern trachte täglich nach der Furcht des HERRN.

Wenn man bei einem hohen Herrn zu Tisch sitzt, sollte man nicht nur ans Essen denken. Man sollte auf seinen Gastgeber achten. Wenn man von einem Neider zum Essen und Trinken eingeladen wird, meint dieser es nicht von Herzen. Solche Einladungen sollte man meiden. Die Liebe eifert nicht. Wir sollen nicht nach eitler Ehre trachten, einander nicht herausfordern und beneiden. Wir sollen nicht neidisch auf andere Sünder sein. Vor allem sollen wir täglich nach der Furcht des HERRN trachten. Schlemmer, Säufer und Schürzenjäger scheinen ein glanzvolles, aufregendes Leben zu führen. Aber das Ende eines solchen Lebens ist tragisch (20, 26-28). Die Verse 29-35 beschreiben das Elend eines Menschen, der dem Alkohol verfallen ist. Wir müssen Gott dienen, nicht unserem Bauch.

Es fällt schwer, jemanden zu züchtigen, den wir lieben; doch wenn wir unsere Kinder wirklich lieben, werden wir sie auch züchtigen. „Du schlägst ihn mit der Rute, aber du errettest ihn von Tode“.  Wir dürfen nicht versuchen, unsere Kinder oder unsere Schafe vor der Zucht Gottes zu bewahren. Vielmehr sollen wir ihnen helfen, daraus zu lernen und zu wachsen.

Gebet: Herr, gib mir Augen, weltliche Menschen aus deiner Sicht zu betrachten. Hilf mir, täglich nach der Furcht des Herrn zu trachten.

Ein Wort: Trachte täglich nach der Furcht des Herrn

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