31.August 08
18. Juli 2008 — tbroot
Lass meine Seele leben, dass sie dich lobe
Psalm 119,161-176
Leitvers 119,175
Der Psalmist hat große Ehrfurcht vor Gottes Wort. Das hilft ihm, die Furcht vor seinen Feinden zu überwinden. Wir müssen Gott mehr fürchten als die Menschen. Zugleich freut er sich über Gottes Wort, weil es für ihn ein großer Gewinn ist. Er hasst die Lüge, aber er liebt Gottes Wort. Sieben Mal täglich kommt er mit Lobpreis zu Gott, weil er so dankbar ist für Gottes Wort. Er hat Frieden und Sicherheit. Geduldig kann er auf Gottes Heil warten. Er vertraut darauf, dass Gott sein ganzes Leben kennt und ihn durch sein Wort nach seinem besten Willen führt.
Zum Ende des Psalms werden die Bitten immer drängender. Der Psalmist spricht von Klagen und Flehen. Er bittet um Unterweisung und um Rettung. Er bittet Gott, ihm, der eine klare Entscheidung getroffen hat, seinem Wort zu gehorchen, beizustehen. Zugleich wird der Ausdruck der Dankbarkeit und des Lobpreises immer stärker. Er will über Gottes gerechtes Wort Loblieder singen. Gottes Wort hatte seine Seele lebendig gemacht. Dafür will er Gott danken. Gott zu loben ist nun der Sinn und der Inhalt seines Lebens. Er weiß, dass er ohne Gott wie ein verlorenes Schaf wäre. Er braucht Gott und sein Wort, um zu überleben und zu gedeihen.
Gebet: Herr, dein Wort macht meine Seele lebendig. Ohne dein Wort kann ich nicht leben. Ich danke dir und lobe dich für deine Treue und Wahrheit in deinem Wort.
Ein Wort: Deine Seele lebt, um Gott zu loben.