30. März 2010

1. Mose 41,1-36  

Josef deutet die Träume des Pharao

(1. Mo 41,16) Josef antwortete dem Pharao und sprach: Das steht nicht bei mir; Gott wird jedoch dem Pharao Gutes verkündigen.

Obwohl Josef den obersten Mundschenk gebeten hatte, beim Pharao ein gutes Wort für ihn einzulegen, vergaß dieser Josef völlig (40,23). Gott, der Herr, aber vergaß nichts. Nach zwei Jahren träumte diesmal der Pharao schlecht. In seinem Traum fraßen sieben magere Kühe die siebe fette Kühe, und sieben magere Ähren verschlangen sieben dicke Ähren. Sorgenvoll suchte der Pharao zunächst vergeblich nach einem Traumdeuter (1-8). Da erinnerte sich der Mundschenk an Josef, der ihm in seiner Not geholfen hatte. Josef wurde vor den Pharao gebracht. Josef lehrte den Pharao die Existenz Gottes über alle Herrscher der Welt und sprach zu ihm, dass Gott dem Pharao Gutes verkünden würde (9-24). Josef konnte dem Pharao die große herannahende Hungersnot verkündigen, die nach sieben fetten Jahren kommen würde (25-32). Er legte dem Pharao die Lösung nahe, dass er einen verständigen Mann bestellen und durch ihn Vorsorgemaßnahmen treffen sollte (33-36). Josef sah Gott als den Herrn über alle Herrscher der Welt an. Er konnte trotz der Vergesslichkeit des Mundschenks sein Gefängnisleben ertragen. Er war immer noch im Geist Gottes und konnte Gott verkündigen, als er vor dem Pharao stand. Denn er verlor sein Vertrauen auf Gott nicht.

Gebet: Herr, hilf mir, dich als den souveränen Herrscher aller Welt zu verkündigen, indem ich dir vertraue.

Ein Wort: Gott wird dem Pharao verkündigen

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