30.Juni 09
28. August 2008 — Anja
Habakuk 3,1-19
Habakuks Gebet
(Hab 3,19) Denn der Herr ist meine Kraft, er wird meine Füße machen wie Hirschfüße und wird mich über die Höhen führen.
In der Zeit des nationalen Elends erinnert sich der Prophet an die allmächtigen Taten Gottes und betet, dass der Herr solches bald wieder tun möge. Er betet, dass Gott in seinem Zorn an Barmherzigkeit denken möge. Der Prophet hat eine große Vision von Gott, der über die Erde zieht und seine Macht und Herrlichkeit erweist. Er lässt die Erde erbeben und die Berge zerschmettert er. Die Völker erzittern. Einst teilte er das Meer und befreite sein Volk, das er als ein Königreich von Priestern erwählt hatte. Der Prophet zeigt Gottes Kommen im Zorn. Sein Herz bebt. Er ist überzeugt, dass die Trübsal, die über die Eindringlinge kommen würde, nur eine Frage der Zeit war.
Obwohl der Ertrag des Ölbaums ausbleiben und keine Schafe in den Hürden sein würden, freut sich Habakuk in Gott, seinem Heil. Wenn Gott in unser Leben kommt, dann führt er unsere Gedanken, Gefühle und Taten, so wie die Füße des Hirsches. Wir können mit Gott über Höhen gehen und uns in ihm freuen.
Gebet: Herr, hilf mir, mich in dir zu freuen und mit dir über Höhen zu gehen.
Ein Wort: Ich freue mich in Gott, meinem Retter