30.Dezember 08

Gott demütigt Nebukadnezar

Daniel 3,31 - 4,34
Leitvers 4,31

Nebukadnezar sandte sein "Lebenszeugnis" in alle Länder seines Reiches. Ein Traum hatte ihn gewarnt, dass Gott Gewalt über die Königreiche hat und sie gibt, wem er will. Daniel hatte ihm noch genauer erklärt, dass er anerkennen musste, dass Gott ihm sein Königreich verliehen hatte. Ansonsten würde Gott ihn aus der mensch-lichen Gemeinschaft verstoßen und er würde bei den Tieren des Feldes bleiben müssen. Daniel mahnte den König, rechtzeitig Buße zu tun, damit er den Segen Gottes nicht verlöre. Die Prophezeiung des Traumes erfüllte sich, als Nebukadnezar selbstherrlich wurde und prahlte, als ob er sich seine Macht selbst erworben hätte. Er verlor den Verstand und wurde wie ein Tier. Doch als er schließlich seine Augen zu Gott aufhob, kehrte sein Verstand zurück, und er pries den allmächtigen und souveränen Gott. Er erlangte sein Königreich zurück und gewann sogar noch mehr Herrlichkeit dazu. Doch der König hatte seine Lektion in Demut gelernt und verkündigte durch seinen Brief, der sein Lebenszeugnis enthält, Gottes Ehre in aller Welt. Der Fall von Nebukadnezar macht uns deutlich, dass ein Mensch seinen Verstand verliert, wenn er sich zu erheben beginnt. Der Verstand wird zurückkommen, wenn man auf Gott schaut.
Gebet: Herr, ich lebe nicht aus meiner eigenen Kraft und meinen eigenen Fähigkeiten, sondern nur aus deiner Gnade.

Ein Wort: Gott demütigt die Stolzen