30.Oktober 08
21. Juni 2008 — tbroot
Vom Senfkorn und vom Sauerteig
Lukas 13, 18-21
Leitvers 13,18
Jesus wünschte sich sehr, das Reich Gottes in die Herzen der Menschen einzupflanzen. Obwohl ein Senfkorn klein und unscheinbar aussieht, gibt es darin doch eine potentielle Lebenskraft, mit der es zum großen Baum wachsen kann. Genauso scheint das Reich Gottes anfänglich so klein und bedeutungslos zu sein, aber im Laufe der Zeit wächst es stets und schließlich erobert es die ganze Welt. Das Evangeliumswerk Jesu glich auch einem Senfkorn. Jesus erzog seine 12 Jünger mit Hoffnung und stellte sie als Lehrer der Menschen in der Geschichte auf. Wenn Gottes Wort in unsere Herzen gesät wird und es durch Glaubensgehorsam genährt wird, wächst es, bis wir zu Menschen verändert werden, deren Leben und deren Einfluss ein Segen für andere werden. Ein Sauerteig ist von der Menge her klein, aber er hat eine innere Wirkungskraft. Wenn das Evangelium im Herzen eines Menschen gesät worden ist, dann wirkt es unsichtbar, aber stets, und verändert den Menschen grundlegend. Das Reich Gottes ist unsichtbar, aber sein Einfluss in der Welt ist absolut notwendig für das Leben der Welt. Gottes Reich komme wie im Himmel so auf Erden. Das Evangelium vom Reich Gottes verändert nicht nur das Leben eines individuellen Lebens, sondern auch die Familie und die Gesellschaft.
Gebet: Herr, gib mir Glauben, deiner langsamen, beständigen und unsichtbaren Wirkungsweise zu vertrauen.
Ein Wort: Das Reich Gottes ist klein und wächst