2.Dezember 09

1. Mose 30,25-43

Jakob kommt zu Reichtum

(1. Mo 30,30b) Und nun, wann soll ich auch für mein Haus sorgen?

Als nun Rahel den Josef geboren hatte, war Jakob zufrieden. Er hatte keinen Streit mehr in der Familie. Da wachte er nun auf und machte sich Sorgen um seinen Reichtum. Er hatte ja schließlich eine große Familie. Laban erkannte Gottes Segen durch die Arbeit Jakobs an. Er bat Jakob um einen Vorschlag, welchen Lohn er ihm geben sollte. Jakob fürchtete aber, von Laban erneut betrogen zu werden. Darum wollte er eine sichere Methode seiner Lohnzahlung wählen. Alle schwarzen, bunten und gefleckten Schafe sollten sein Lohn sein, damit Laban ihn nicht mehr betrügen könnte. Laban nutzte diese Bedingung sofort aus und sonderte solche Schafe aus und tat sie unter seine Söhne. Er machte einen großen Raum zwischen den Weißen und Gefleckten (25-36). Trotz dieser Maßnahme kam Jakob zu Reichtum durch seine spezielle Zuchtmethode (37-43). Später musste Jakob erkennen, dass es der Herr war, der ihn zu seinem Reichtum verhalf (Vgl. 31,42). Jakob gewann alles, was er sich wünschte, die Frauen, die Kinder und den Reichtum. Dennoch musste er in allem den Herrn spüren, der ihn gemäß seiner Verheißung begleitet hatte.

Gebet: In einer harten Welt, Herr, muss ich um meine Existenz kämpfen. Du, Herr, gewährst mir alles, was ich wünsche. Lass mich nicht auf diese Welt, sondern auf dich schauen, damit ich innerlich geheilt bin.

Ein Wort: In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost.