2. August 2010

2. Mose 7,1-13  

Die Ägypter sollen innewerden, dass ich der Herr bin

(2. Mo 7,5) Und die Ägypter sollen innewerden, dass ich der Herr bin. Wenn ich meine Hand über Ägypten ausstrecken und die Israeliten aus ihrer Mitte wegführen werde.

Als der Herr in die Angelegenheiten der Ägypter nicht eingriff, dachten die Ägypter, dass sie den Israeliten alles antun dürften, was sie wollten. Der Herr aber ist der wahre Herrscher der Welt und gleichzeitig der Gott der Hebräer. Der Herr sprach zu Mose, dass er ihn für den Pharao als Gott eingesetzt habe (Vgl. 2. Kor 5,20-21). Wenn wir im Auftrag des Herrn etwas tun, handeln wir an des Herrn statt. Diese Befreiung Israels sollte den Ägyptern zeigen, dass es den Herrn gibt. In dieser Welt gibt es keine absolute Autorität. Wer die größte Macht besitzt, hat auch Recht. Wenn jemand wie Mose im Auftrag des Herrn etwas tut, setzt der Herr ihn als Herrn der Welt ein. Trotz des Ungehorsams des Pharao wird der Herr seinen Willen durchsetzen. Was sollten Mose und Aaron tun? Sie sollten die Macht des Herrn offenbaren. Als erstes Zeichen ließ der Herr Aaron seinen Stab vor den Pharao werfen. Sein Stab wurde zu einer lebendigen Schlange und verschlang alle Schlangen der ägyptischen Zauberer. Der Herr machte alle Weisheit der Ägypter und Zauberer zunichte (Vgl. 1. Kor 1,18-21). Aber das Herz des Pharao wurde verstockt.

Gebet: Herr, ich bin nichts. Wenn ich jedoch für dich hingehe, steh ich an deiner statt. Hilf mir, dein Bote zu sein und in deinem Namen zu handeln.

Ein Wort: Anstelle des Herrn

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