2.Oktober 08

Ein Durchbrecher

Micha 2,1-13         

Leitvers 2,13

Micha richtet seinen Weheruf gegen die Mächtigen, die ihre Macht ausnutzen, um den Besitz anderer an sich zu reißen. Sie planen sogar schon nachts im Bett ihre bösen Taten für den nächsten Tag. Das Erbe war bei den Israeliten heilig, weil es das verheißene Land war, doch diese Menschen achteten es nicht. Jetzt wollte Gott sich etwas Böses gegen sie ausdenken. Er wollte sie vernich-ten und einen fremden Herrn über sie setzen. Sie sollten in der Gemeinde des Herrn keinen Anteil behalten. Die Menschen wollten Micha zum Schweigen bringen. Sie wünschten sich Prediger, die ihnen das verkündigen, was sie gerne hören wollen. Doch Micha liebte sein Volk und predigte ihm die Wahrheit, damit sie für ihre Sünde Buße tun könnten. Er blickte über das Gericht hinaus auf die Zeit, wo Gott sein Volk wiederherstellen wollte. Er wollte die Übriggebliebenen zu sich sammeln, wie ein Hirte seine Schafe zu sich sammelt. Der Durchbrecher ist das Leittier, das vor der Herde hergeht. Dieser Vers blickt voraus auf Jesus, unsere guten Hirten, der seine Schafe mit Namen ruft und der ihnen vorangeht, um sie den reichten Weg zu leiten. Dieser Jesus ist unser wahrer Herr und König.

Gebet: Herr, danke für Jesus, den Durchbrecher, unseren guten Hirten. Lass mich mutig die Wahrheit verkündigen, damit mein Volk zu ihm gesammelt werden kann.

Ein Wort: Jesus, der Durchbrecher

 

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