2.Juli 09

2. Thessalonicher 2,1-17

Haltet euch an die Lehre

(2. Thess 2,15) So steht nun fest, liebe Brüder, und haltet euch an die Lehre, in der ihr durch uns unterwiesen worden seid, es sei durch Wort oder Brief von uns.

In Thessalonich muss die Irrlehre aufgekommen sein, dass die Bedrängnisse bereits ein Zeichen für Gottes Gericht seien und die Endzeit bereits angebrochen sei. Paulus stellte dagegen, dass vor dem Tag des Gerichtes noch drei Ereignisse eintreten müssten: der Abfall, das Offenbarwerden des Menschen der Bosheit und der Wegfall von allem, was ihn noch aufhält. Der Abfall ist die Abwendung vieler Gläubiger von der offenbarten Wahrheit Gottes. Der Mensch der Bosheit ist der Antichrist, der in der Endzeit die Menschen mit Lüge verführt, um sich selbst als Gott verehren zu lassen. Sein Kommen wird noch aufgehalten. Gott lässt die Verführung des Antichristen zu, wodurch die Menschen, die der Wahrheit folgen, von denen unterschieden werden, die lieber einer angenehm klingenden Lüge glauben. Jesus wird schließlich dem Widersacher mit dem Hauch seines Mundes, das heißt mit seinem Wort, ein Ende machen. Die Thessalonicher gehörten zu denjenigen, die der Wahrheit folgten. Sie sollten bis zum Ende an der Lehre des Evangeliums festhalten.

Gebet: Herr, lass mich an der Wahrheit deines Wortes festhalten, damit ich in der Zeit der Verführung und des Abfalls feststehen kann.

Ein Wort: Halte an Gottes Wort fest!

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