29. November 2010

2. Könige 8,16-29
Jorams gottlose Regierung
(2. Kön 8,19) Aber der HERR wollte Juda nicht verderben um seines Knechtes David willen, wie er ihm zugesagt hatte, ihm eine Leuchte zu geben und seinen Söhnen immerdar.
Joram, der Sohn Joschafats, wurde König von Juda. Er wandelte nicht auf den Wegen seines Vaters, sondern auf den Wegen der Könige von Israel, weil er die Tochter Ahabs heiratete, Atalja, die später sechs Jahre Königin über Juda wurde (26;11,3). Er tat was dem Herrn missfiel, indem er sein Volk wieder zur Abgötterei verführte und alle seine Brüder erschlug (2.Chr 21,13). Unter seiner Herrschaft fielen die Edomiter von Juda ab, auch Libna. Gott war sehr zornig über Jorams Gottlosigkeit. Er schlug ihn und sein Volk mit verschiedenen Plagen und Krankheiten, so dass er unter schlimmern Schmerz starb (2.Chr 21,19). Doch wollte der Herr Juda nicht verderben um seines Knechtes Davids willen und der Verheißung, die er David und seinen Nachkommen gegeben hatte. Gott vergaß seine Verheißung nicht, obwohl sein Volk so sündigte. So rettete Gott den Enkel Jorams, vor seiner machtgierigen Oma, Atalja (Kap.11). Nach dem Tod von Joram wurde Ahasja, König von Juda. Dieser folgte dem gottlosen Weg seines Vaters. Er zog mit seinem gottlosen Onkel, dem König von Israel, Joram, in den Krieg.
Gebet: Herr, du bist ein Gott von großer Langmut. Du vergisst deine Verheißung nicht, obwohl wir immer wieder in den Götzendienst fallen.
Ein Wort: Um Davids willen