29. Mai 2010

1. Könige 2,13 -46
Gottes Wort ist wahr
(1. Kön 2,27b) Damit erfüllt würde des Herrn Wort, das er über das Haus Eli geredet hatte.
Adonijas Bitte schien ganz normal zu sein. Doch die Frau, die er aussuchte, war Davids Frau gewesen. Hinter diesen Heiratsplänen verbarg sich seine Machtpolitik. Salomo durchschaute ihn und ließ Adonija töten. Der Priester Abjatar, ein Verbündeter Adonijas (1,7), wurde verstoßen, so dass er nicht mehr Priester sein konnte. Damit wurde Gottes Wort über das Haus Eli erfüllt, denn Abjatar war ein Nachkomme Elis. Wir Menschen vergessen schnell unsere Worte, aber Gott hält sein Wort. Gottes Wort ist wahr! Wie er Jesus nach seiner Verheißung gesandt hat, wird er auch wiederkommen und uns richten. Joab war ein kaltblütiger Mörder (2,5). Er flüchtete zum Altar und hielt die Hörner fest, sowie es auch Adonija getan hatte, aber er tat nicht Buße. Die Hörner mussten mit dem Blut des Sündopfers bestrichen sein, um Entsühnung zu geben (3. Mose 16,15ff), aber dies waren sie nicht. Sie konnten seine Schuld nicht sühnen. Schimis Tat scheint im Gegensatz zu der Adonjas oder Joabs nicht so schlimm zu sein, er hatte „nur“ mit seinen Worten David verflucht. Doch seine Zunge, die wie Otterngift war, brachte ihm den Tod (Röm 3,13-18).
Gebet: Herr, dein Wort ist wahr! Du wirst wiederkommen und diese Welt richten. Vergib mir meine sündige Zunge. Hilf mir, zum Horn des Heils, Jesus, zu fliehen.
Ein Wort: Dein Wort ist wahr!