29.Juli 09

Apostelgeschichte 18,1-22

Gott hat ein großes Volk in dieser Stadt

(Apg 18,10) Denn ich bin mit dir, und niemand soll sich unterstehen, dir zu schaden; denn ich habe ein großes Volk in dieser Stadt.

Von Athen aus kam Paulus nach Korinth, der Provinzhauptstadt Achajas. Es war eine internationale Handelsstadt wie heute etwa New York. Es gab krasse soziale Gegensätze und eine Verdorbenheit, die sprichwörtlich war. Paulus lernte hier das Ehepaar Aquila und Priszilla kennen, mit denen er als Zeltmacher arbeitete. Anfangs verkündigte er nur am Sabbat in der Synagoge das Evangelium, als Silas und Timotheus kamen, konzentrierte er sich ganz auf seine Missionsarbeit. Erneut erfuhr er von den Juden viel Widerstand. Doch Gott ermutigte ihn durch eine Erscheinung, dass er trotz der Schwierigkeiten in Korinth lange bleiben und das Evangelium mutig verkündigen sollte. Er sollte Vision haben, dass Gott gerade in dieser „unmöglichen“ Stadt ein großes Volk hat. Paulus gehorchte und konnte Gottes wunderbares Wirken erfahren. Der Synagogenvorsteher kam zum Glauben und ein Mann namens Titius Justus stellte sein Haus direkt neben der Synagoge für die neu entstandene Gemeinde zur Verfügung. Paulus konnte eineinhalb Jahre in Korinth wirken, bevor er über Ephesus und Jerusalem nach Antiochia zurückkehrte.

Gebet: Herr, danke, dass du auch in dieser Stadt ein großes Volk hast. Lass mich dein Wort mutig weitersagen.

Ein Wort: Fürchte dich nicht, rede und schweige nicht!

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