29. Oktober 2010

1. Petrus 3,8-17

Die Hoffnung, die in euch ist

(1. Petr 3,15) Heiligt aber den Herrn Christus in euren Herzen. Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist.

Die Christen in der Gemeinde sollen eines Sinnes sein, mitleidig, brüderlich, barmherzig und demütig. Wenn wir uns missverstanden oder ungerecht behandelt fühlen, tendieren wir dazu, sofort zu widersprechen. So entsteht ein Klima des Unfriedens. Um Frieden stiften zu können und ein Segen zu sein, sollen wir unsere Zunge hüten. Statt mit anderen zu streiten sollen wir zu Gott beten. Gott sieht. Er hört unser Gebet. Selbst wenn wir wegen unserer Güte und unseres Nachgebens Schmerzen im Herzen tragen müssen, ist dies doch der Weg der Seligkeit, für uns und für die anderen. Entscheidend ist, dass wir den Herrn Christus im Herzen heiligen. Dann sind wir auch bereit, für unseren Glauben und für unsere Hoffnung Rechenschaft zu geben, jederzeit und gegenüber jedermann. Ein Leben des Glaubens bleibt nicht unbemerkt. Viele werden neugierig und empfangen den Wunsch, Christus kennen zu lernen. Einige lästern auch, andere fordern, dass wir uns rechtfertigen. Wenn wir Gott fürchten, sanftmütig bleiben und unser gutes Gewissen bewahren, brauchen wir uns keine Sorgen zu machen: Gott selbst wird wirken und sein Wille wird erfüllt werden.

Gebet: Herr, danke für die Hoffnung, die du mir gegeben hast. Lehre mich, sanftmütig zu sein und zu beten.

Ein Wort: Sei jederzeit bereit zur Verantwortung

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