29. Juli 2010

2. Mose 5,10-6,1

Durch eine starke Hand

(2. Mo 6,1) Da sprach der Herr zu Mose: Nun sollst du sehen, was ich dem Pharao antun werde; denn durch eine starke Hand gezwungen, muss er sie ziehen lassen, ja er muss sie, durch eine starke Hand gezwungen, aus seinem Lande treiben.

Als Israel die Anforderung nicht erfüllte, wurden die Vögte des Pharao geschlagen. Die Aufseher der Israeliten gingen zum Pharao und klagten über dessen Härte. Der Pharao dagegen beschuldigte die Israeliten des Müßiggangs. Die Aufseher erkannten, wie die Reden von Mose und Aaron Probleme verursacht hatten. Geistlich gesehen waren die Worte Gottes durch Mose und Aaron richtig. Der Pharao verweigerte jedoch den Gehorsam. Als Mose und Aaron erfuhren, dass ihr Kommen die Israeliten in eine noch schlimmere Lage gebracht hatte, kamen sie im Gebet zu Gott. Was aber sagte Gott, der Herr? Der Herr sagte, dass der Pharao seine starke Hand erfahren werde und gezwungen sein würde, die Israeliten aus dem Lande zu treiben. Ist der Herr im Unrecht? Sind seine Knechte Verursacher von Problemen? Gott aber will sich als der Herr offenbaren. Manchmal scheint Gott in der Welt nicht da zu sein. Wenn aber der Pharao die starke Hand des Herrn erfährt, wird er sich dem Herrn beugen müssen.

Gebet: Herr, es ist unangenehm, in der Welt deinen Willen kundzutun. Hilf mir aber, dich dennoch als den Herrn zu verkündigen.

Ein Wort: Der Herr offenbart sich durch seine starke Hand.

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