28.Dezember 09

2. Samuel 10,1-19
Für unser Volk
(2. Sam 10,12) Sei ganz getrost, damit wir die Stärkeren bleiben für unser Volk und die Städte unseres Gottes. Der Herr aber tue, was ihm gefällt.
David hatte sich mit den Ammonitern auf friedlicher Basis arrangiert. Als deren König Nahasch starb, sandte David zur Trauerfeier eine Delegation, um sein Mitgefühl auszudrücken. Aber seine Absicht wurde gründlich missverstanden, weil die Ratgeber des jungen Königs hinter Davids Geste Verrat witterten. Hanun demütige die israelischen Diplomaten auf sehr schändliche Weise. David konnte diese Schmähung nicht ignorieren. Hanun begriff, dass er nun Schwierigkeiten bekam, deshalb warb er ein Heer von Söldnern aus verschiedenen Nachbarvölkern an. David stellte ihnen Joab mit dem ganzen Heer der Kriegsleute entgegen. Joab teilte das Heer, da sie von dem Heer der Ammoniter und dem angeworbenen Heer der Aramäer gleichzeitig vorn und hinten angegriffen wurden. Sein Vertrauen setzte er in dieser Lage nicht auf sich, obwohl er ein erfahrener Heeresführer war, sondern auf Gott und ermutigte auch seinen Bruder, der das andere Heer anführte, auf Gott zu vertrauen. Wenn wir auf Gott vertrauen, werden wir die Stärkeren bleiben für unser Volk. Gott gibt seinen Kindern, die ihm vertrauten, den Sieg.
Gebet: Herr, hilf mir, in einer aussichtslosen Lage getrost zu sein, damit ich der Stärkere für mein Volk bleibe.
Ein Wort: Vertraue auf Gott, um der Stärkere zu sein