28.Juni 09

Habakuk 1,12-2,1

Zu rein, um Böses zu sehen

(Hab 1,13a) Deine Augen sind zu rein, als dass du Böses ansehen könntest, und dem Jammer kannst du nicht zusehen!

Habakuk klagte wieder vor Gott. Gottes Plan, sein Volk zu bestrafen, schien nicht gerecht zu sein. Gottes Volk war verdorben, aber sie waren viel besser als die Babylonier! Wie konnte der heilige, ewige Gott, der unwandelbare Fels, solch ein Unrecht tolerieren?

Die Babylonier waren wie böse Fischer, und die Menschen waren wie die Fische im Meer, ohne einen Herrscher und ohne einen Hirten. So fingen die Babylonier Menschen und Völker wie Fische in ihren Netzen. Sie lebten im Überfluss und beteten ihre Netze an. Habakuk sorgte sich um die Gerechtigkeit, und er sorgte sich um sein Volk. Er wusste, dass auch Gott sich darum sorgte. Deshalb wollte er abwarten, was Gott diesmal auf seine Klage antworten würde.

Gebet: Herr, wir leben in einer Welt, in der die ungerechten und bösen Menschen zu triumphieren scheinen. Hilf mir, geduldig auf dein Wirken zu warten.

Ein Wort: Warte auf Gott!