28.Februar 2010

Sprüche 27, 1-27
Rühme dich nicht des morgigen Tages
(27,1) Rühme dich nicht des morgigen Tages; denn du weißt nicht, was der Tag bringt.
Wir sollen uns nicht des morgigen Tages rühmen. Denn wir wissen nicht, was noch kommt (1). Gott hat unser Morgen in seiner Hand. Wir sollen unsere Grenze erkennen und noch heute ganz und gar auf Gott vertrauen und seinen Willen tun. Wir sollen uns selber nicht erhöhen, sondern uns von anderen loben lassen. Auf keinerlei menschliche oder materielle Art und Weise kann man sein Problem der Sicherheit des Lebens lösen. Freundschaften sind wertvoll. Wahre Freunde tadeln uns, wenn wir Tadel nötig haben (6.9); sie sind zur Hilfe bereit, wenn Unglück hereinbricht. Weisheit ist bei denen, die sich beraten lassen. Wie schön ist es, wahre Freunde zu haben, die mich gut beraten. Wenn man sich als guter Verwalter aller Gaben Gottes um fruchtbare Bäume und Herden kümmert, geht man den Weg der Weisheit. Wenn wir uns schon um Bäume und Herden kümmern, wieviel mehr sollten wir für die Menschen Sorge tragen, die Gott uns anvertraut hat. Ein treuer und kluger Knecht, der seinem Herrn treu dient, wird geehrt (18; Mt 24,45). Ein Narr bekommt nie genug; wenn man ihn lobt, wird er hochmütig, und wenn er leidet, lernt er nichts daraus (22). Ein Hirte kümmert sich sorgfältig um seine anvertrauten Schafe (23).
Gebet: Herr, ich kann für den morgigen Tag nur auf dich vertrauen. Hilf mir, ein guter Verwalter der Privilegien und Verantwortung, die du mir gegeben hast, zu sein.
Ein Wort: Gott bestimmt das Morgen