28. Mai 2010

1. Könige 2,1-12
Davids Testament
(1. Könige 2,3) Und diene dem Herrn, deinem Gott, dass du wandelst in seinen Wegen und hältst seine Satzungen, Gebote, Rechte und Ordnungen, wie geschrieben steht im Gesetz des Mose, damit dir alles gelinge, was du tust und wohin du dich wendest.
David wusste, dass für ihn nun die Zeit der Heimfahrt gekommen war. Viele Menschen werden im Angesicht des Todes verrückt oder quälen sich unter ihrer Schuld. David hingegen hatte am Ende seines Lebens Frieden in der Sündenvergebung und trug die Hoffnung auf das Reich Gottes in seinem Herzen. Er ermutigte Salomo, getrost und ein Mann zu sein und Gott zu dienen, dies bedeutet, Gott und seinem Wort zu gehorchen. Weil er sein Leben lang Gott gedient und gehorcht hatte, konnte er dies als sein geistliches Testament seinem Sohn weiter geben. David wusste, dass der Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes die Vorrausetzung ist, dass Gott sein Wort und seine Verheißung erfüllen wird. Davids Testament ist nicht nur ein Testament für Salomo, sondern auch für uns. Es gab einige Männer im Leben Davids, so vor allem Joab, an denen er sich hätte schon längst rächen können, aber er überließ dies Gott. David verschied. Vierzig Jahre hatte er Israel wie ein Hirte gedient. Er war ein Mann nach dem Herzen Gottes. (Apg 13,22)
Gebet: Herr, lass mich Davids Testament annehmen und selbst ein geistliches Testament durch meinen Gehorsam für meine Nachkommen zu schreiben.
Ein Wort: Welches Testament hinterlässt du?