28.November 09

1. Mose 28,10-22
Jakob tat ein Gelübde vor Gott
(1. Mo 28,20-21) …so soll der Herr mein Gott sein.
Jakob zog aus von Beerscheba und machte sich auf den Weg nach Haran, wo die Verwandten seiner Mutter wohnten. Es war eine lange Wegstrecke. An einem Ort namens Lus angekommen ging die Sonne unter. Jakob musste zum ersten Mal im Freien übernachten. Wie ungewiss war seine Zukunft auf jener Reise! Dem Jakob träumte jene Nacht eine hohe Leiter, deren Spitze den Himmel berührte. An der Leiter stiegen die Engel Gottes auf und nieder. Oben auf der Leiter stand der Herr und sprach zu Jakob, dass er ihn mit dem Segen, den er Abraham gab, segnen würde. Der Herr versprach ihm, dass er mit ihm sein würde, bis er ihm sein Versprechen erfüllte (10-15). Jakob war in Trance. Ihm gefiel jedoch das Versprechen des Herrn, dass er mit ihm sein würde. So legte er ein Gelübde ab, dass der Herr sein Gott sein solle, wenn er ihn auf seinen Weg nach Haran schützte. Jakob stellte dem Herrn diese Bedingung, obwohl doch der Herr auch unabhängig von der Erfüllung einer solchen Forderung sein Gott sein sollte. Dem Herrn gefiel jedoch das Gelübde Jakobs, und er tat genau das, was Jakob von ihm forderte. Der unsichtbare Herr möchte konkret der Gott Jakobs sein (16-22). Ist der Herr wirklich dein persönlicher Gott? Wenn nicht lege du auch ein Gelübde ab und erfahre, dass der Herr dein Gott sein kann.
Gebet: Herr, lass mich dich erfahren. Ich möchte, dass du mein Gott bist.
Ein Wort: Der Herr soll mein persönlicher Gott sein