28.Juli 09
21. Juni 2008 — Anja
Apostelgeschichte 17,16-34
Keinem von uns ist Gott fern
(Apg 17,27) damit sie Gott suchen sollen, ob sie ihn wohl fühlen und finden könnten; und fürwahr, er ist nicht ferne einem jeden unter uns.
In Athen war Paulus zunächst allein. Es war das Zentrum der griechischen Kultur und Philosophie. Paulus wurde von geistlichem Zorn erfüllt, als er die vielen Götzenbilder in der Stadt sah. Wie könnte man in dieser so heidnischen Umgebung das Evangelium weitergeben? Paulus beschränkte sein Wirken diesmal nicht auf die Synagoge, sondern redete auch täglich auf dem Markt, wo es zu Streitgesprächen mit Philosophen kam. Sie missverstanden, er wolle ein neues Götterpaar Jesus und „Anastasis“ (=Auferstehung) verkündigen. Schließlich erhielt Paulus die Gelegenheit, auf dem Areopag, der höchsten politischen Versammlung, zu sprechen. Er holte die Athener dort ab, wo sie waren: bei ihrer Neugier und ihrer geistlichen Suche. Er verkündete Gott als den allmächtigen Schöpfer, der den Menschen zu seinem Bild geschaffen hat. Dieser Gott ist keinem Menschen fern. Er entlarvte die vielen griechischen Götter als tote Götzen. Er forderte seine Zuhörer zur Buße auf und dazu, an den auferstandenen Jesus zu glauben. Viele verspotteten ihn daraufhin, doch einige schlossen sich ihm an und wurden gläubig.
Gebet: Herr, danke, dass Du keinem Menschen fern bist. Schenke mir ein Herz für die unwissenden Menschen, sie dort abzuholen, wo sie sind.
Ein Wort: Gott ist keinem Menschen fern