28.Januar 2010

2. Samuel 17,24-19,1 

Absaloms Tod

(2. Sam 19,1 ) Mein Sohn Absalom! Mein Sohn, mein Sohn Absalom! Wollte Gott, ich wäre für dich gestorben! O Absalom, mein Sohn, mein Sohn!

David tat, was er tun musste. Er schickte seine Armee unter der Führung von Joab, Abischai und Ittai in den Kampf gegen Absalom. Beim Auszug gab er nur eine Anweisung, nämlich seinen Sohn Absalom schonend zu behandeln. Davids Liebe für seinen rebellischen Sohn, der ihm soviel Leid und Schmach zugeführt hatte, war wie die Liebe Gottes für uns rebellische Sünder. Joab konnte Davids Herz nicht verstehen. Er war eigentlich mitschuldig am Aufstand Absaloms, weil er Absalom zu David nach dem Brudermord zurückgeführt hatte (14,23). Jetzt war er entschlossen, ihn zu töten. Absalom hatte sich mit seinen schönen Haaren (14,26) in den Zweigen einer großen Eiche verfangen, so dass er hilflos zwischen Himmel und Erde hing. Joab hätte Absalom gefangen nehmen können, aber er tötete ihn selbst. Zwei Männer liefen mehr oder weniger um die Wette, um David die Siegesbotschaft zu bringen. Das Herz von David zerriss, als er vom Tod seines Sohnes erfuhr. Joab war ein Pragmatiker, aber David ein Mann des Herzen, ein Mann nach dem Herzen Gottes.

Gebet: Herr, danke, dass du mich geliebt hast, als ich noch dein Feind war (Röm 5,8). Schenke mir Davids Herz für die rebellischen Menschen.

Ein Wort: Wollte Gott, ich wäre für dich gestorben

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