28. Oktober 2010

1. Petrus 3,1-7

Unvergänglicher Schmuck

(1. Petr 3,4) Sondern der verborgene Mensch des Herzens im unvergänglichen Schmuck des sanften und stillen Geistes: das ist köstlich vor Gott.

Petrus spricht nun von der Ordnung in der Familie. Die gläubigen Frauen sollen sich ihren Männern unterordnen, insbesondere dann, wenn eine gläubige Frau ihren ungläubigen Mann für Christus gewinnen will. Viele Worte führen nur zu Streit und zur Verhärtung der Fronten. Durch ein reines und gottesfürchtiges Leben aber kann auch das härteste Herz erweicht werden. Viele Frauen denken, den Männern durch äußeren Schmuck gefallen zu können. Vor Gott aber zählt der innere Schmuck eines sanften und stillen Geistes. Eine heilige Frau setzt ihre Hoffnung auf Gott. Sara ist ein gutes Vorbild: Sie achtete Abraham als einen Knecht Gottes hoch und nannte ihn ihren Herrn. Niemand kann sagen, dass Sara eine unselbstständige Frau gewesen wäre. Die jungen Frauen unserer Zeit tun gut daran, als ihre geistlichen Töchter ihrem Beispiel zu folgen. Petrus ermahnt aber nicht nur die Frauen. Auch die Männer müssen lernen, ihre Frauen zu ehren und vernünftig mit ihnen zusammen zu leben. Wenn einer der beiden in der Familie den anderen unterdrückt, wird das gemeinsame Leben belastet. Die gegenseitige Hochachtung und das gemeinsame Gebet machen eine Familie zu einer Hausgemeinde.

Gebet: Herr, hilf mir, das jeweils andere Geschlecht hochzuachten und eine Hausgemeinde zu bilden.

Ein Wort: Ein sanfter und stiller Geist ist köstlich vor Gott 

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