28.Oktober 08

Wahrer Friede

Lukas 12,49-59

Leitvers 12,51

Jesus sagte, dass er gekommen sei, um auf Erden ein Feuer anzuzünden. Jesu Leben, Tod und Auferstehung zündeten ein Feuer auf Erden an. Jesus kam in die Welt, um mit dem Feuer des Heiligen Geistes die Welt zu reinigen. Die Taufe bedeutet hier das Leiden und den Tod Jesu am Kreuz. Jesus musste unbedingt das Kreuz tragen, um das Sündenproblem der Menschen zu lösen. Er stand auch von den Toten auf, um die Macht des Todes zu vernichten. Durch den Tod und die Aufer-stehung Jesu wurde die Macht der Sünde und des Todes zerstört. Danach wurde das Feuer des heiligen Geistes entzündet. Die Zwietracht muss zwischen den Gläubi-gen und den Ungläubigen auftauchen, bevor der wahre Friede in einer Familie herrschen kann. In den Versen 54-59 lehrt Jesus, dass wir über unsere Zeit gut urteilen und uns mit ihm versöhnen sollen. Wir wissen, dass ein bewölkter Himmel Regen bringt und dass Gott die Sünde hasst. Wir wissen auch, dass sündhafte Wünsche sündhafte Taten hervorbringen und dass die Folge der Sünde der Tod ist. Wir können es uns nicht leisten, Heuchler mit zwei Maßstäben zu sein, die versuchen, einen Mittelweg zu gehen, denn es gibt keinen Mittelweg.

Gebet: Herr, taufe mich mit deinem Feuer des heiligen Geistes und reinige mich von meinen Sünden. Mach mich zum Friedensboten in dieser friedlosen Zeit.

Ein Wort: Wahrer Friede

Tut Buße

Lukas 13,1-9
Leitvers 13,5

Damals verstanden viele Menschen ein Unglück oder ein schreckliches Schicksal als Strafe Gottes für die Sünden der Betroffenen. Sie dachten, dass den Menschen Un-glück widerfahre, weil diese Sünder wären, die mehr als andere die Strafe verdient hätten. Aber dies ist nicht so. Jeder Mensch hat gesündigt, und darum muss jeder Buße tun, denn der Lohn der Sünde ist der Tod. Statt die so genannten „Schicksalsschläge“ als Strafe Gottes für die Betroffenen zu sehen, sollen wir sie vielmehr als Gottes dringenden Appell an uns verstehen (Ps 90,12). Jesus erzählte auch ein Gleichnis von einem Feigen-baum in einem Weinberg. In diesem Gleichnis steht Gott für den Herrn des Weinbergs. Der Feigenbaum sind wir. Der Weingärtner ist Gottes Knecht. Gott erwartet von uns unbedingt gute Früchte des Lebens. Wenn unser Leben in Christus verwurzelt ist und wir durch sein Wort erzogen sind, werden wir fruchtbar sein. Wir müssen sowohl mit der Wahrheit Gottes graben, als auch mit der Gnade Gottes düngen.
Gebet: Herr, gib mir ein bußfertiges Herz. Vergib mir meine Sünden und mache mich fruchtbar.

Ein Wort: Tue Buße und sei fruchtbar

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