27. März 2010

1. Mose 39,1-23
Josef in Potifars Haus
(1. Mo 39,9) Er ist in diesem Hause nicht größer als ich, und er hat mir nichts vorenthalten außer dir, weil du seine Frau bist. Wie sollte ich denn nun ein solch großes Übel tun und gegen Gott sündigen?
Josef wurde hinab nach Ägypten geführt und an Potifar, des Pharao Kämmerer und Oberster der Leibwache, verkauft. Obwohl Josef von seinen Brüdern verraten in einem fernen Lande war, war der Herr mit ihm (2). Auch Potifar fiel auf, dass der Herr mit Josef war, und alles in seiner Hand gut gelang. Darum tat er alles unter Josefs Hände und kümmerte sich um nichts (1-6). Da Josef schön an Gestalt und hübsch von Angesicht war, warf die Frau Potifars ihre Augen auf Josef. Josef hätte in diesem Augenblick seine Stellung vergessen und alle Erfolge sich selbst zuschreiben können. Er aber vergaß die Gnade Gottes und seines Herrn Potifars nicht. Er erinnerte sogar seine Herrin an ihre kostbare Stellung für seinen Herrn Potifar. Er hielt es für ein großes Übel und eine große Sünde gegen Gott (9). Wie leicht geschieht es, dass man seine Stellung bzw. Gottes Gnade vergisst. Es geschieht leicht, durch eine Sünde Gottes Segen zu verlieren. Als sich Josef für Gott entschied und trotz der großen Versuchung gegen sich gekämpft hatte, wurde er Opfer einer verleumderischen Klage und landete im Gefängnis. Gott aber war mit ihm. Dass Gott mit uns ist, ist der größte Segen (11-23).
Gebet: Herr, hilf mir, mir stets bewusst zu sein, wo ich bin, und meine Stellung nicht zu verlassen.
Ein Wort: Wie sollte ich gegen Gott sündigen?