27.Dezember 09

Sprüche 18,1-24

Demütig sein

(Spr 18,12) Wenn einer zugrunde gehen soll, wird sein Herz zuvor stolz; und ehe man zu Ehren kommt, muss man demütig sein.

Stolz kommt vor dem Zugrundegehen. Die Quelle aller Sünden ist Stolz. Wer sich absondert, der sucht, was ihn gelüstet (1). Die Lippen der Toren bringen Zank (6a). Worte können ein Ersatz für das Denken sein. Sie können aufbauen, und sie können niederreißen (2.4.6.7.8.13.20.21.23). Der Stolze, der sich keine Mühe gibt zu lernen, sondern stets nur seine eigene Meinung kundtut, ist ein Tor (2). Manchmal trainiert Gott stolze Menschen durch Versagen, damit sie demütig und für Gott nützlich werden (12). Die erste Sünde der Menschheit kam auch von Hochmut, wie Gott zu sein. Aber Demut kommt vor Ehren. Demut bedeutet, Gott zu erhöhen und sich selbst zu erniedrigen. Demütige Menschen ver-trauen auf den Namen des Herrn. Aber unser bester Freund ist Jesus, denn nur er hängt fester an uns als ein Bruder.

Gebet: Herr, danke für die Rückschläge, die mein Herz demütig machen. Hilf mir, meine Zunge im Zaum zu halten.

Ein Wort:  Ehe  man  zu  Ehren kommt, muss  man  demütig sein