27.Dezember 08
28. August 2008 — tbroot
Gottes Souveränität über die Geschichte
Daniel 2,1-49
Leitvers 2,44
Gott offenbarte sich Nebukadnezar in einem Traum als der souveräne Herr über die Geschichte. Nebukadnezar wusste, dass sein Traum eine große Bedeutung hat. Um eine falsche oder scheinbare Auslegung zu vermeiden erzählte er seinen Traum nicht und verlangte direkt die Deutung. Daniel aber glaubte, dass Gott Herr alles weiß. Als Daniel betete, zeigte Gott ihm den Traum und seine genaue Bedeutung. Er half dem König, geistliche Einsicht in Gottes Plan zu bekommen. Die Körperteile der Statue aus immer wertloserem Material symbolisierten die aufeinander folgenden Großmächte. Der Kopf aus Gold war Nebukadnezar selbst. Am Ende würde wie aus dem Nichts ein Stein auftauchen, die ganze Statue zermalmen und die ganze Erde erfüllen. Der Traum des Königs erfüllte sich in der Geschichte. Auf Babel folgten Persien, Griechenland und Rom, das später in Byzanz und Westrom geteilt wurde. Der Stein steht für den Messias, der alle irdische Macht aufheben und sein ewiges Reich aufrichten würde. Sein Tod am Kreuz und das Werk der Weltmission sind der Anfang, die Vollendung kommt noch. Wie Nebukadnezar müssen wir Gottes Souveränität über die Geschichte anerkennen. Wir sollen durch das Gebet Hirte über diejenigen sein, die Gottes Offenbarung in ihrem Leben nicht verstehen.
Gebet: Herr, du bist der souveräne Herr der Geschichte. Wie du bisher die Geschichte nach deinem Wort gelenkt hast, wirst du auch den Bau deines Reiches vollenden.
Ein Wort: Gott kennt und lenkt die Geschichte