27.Mai 09
5. Juni 2008 — Anja
Lukas 20,1-8
Die Frage nach Jesu Vollmacht
(Lk 20,2) und sprachen zu ihm: Sage uns, aus welcher Vollmacht tust du das? Oder wer hat dir diese Vollmacht gegeben?
Als Jesus das Volk im Tempel mit Vollmacht lehrte und predigte, fragten die religiösen Leiter nach seiner Vollmacht. Sie erkannten Jesu Einzug in Jerusalem als der König, der in dem Namen des Herrn kommt, und seine Tempelreinigung, nicht an. Jesus entgegnete mit der Gegenfrage, ob die Taufe des Johannes vom Himmel oder von Menschen sei. Auf diese Frage hätten sie Jesu Vollmacht und Messianität erkennen müssen. Aber sie interessierten sich nicht für Jesus und seine Lehre, sondern nur für ihre religiöse Macht. Sie suchten eine schlaue politische Antwort (5-7a). Jesu Lehre kam nicht von Menschen, sondern von Gott. Seine Lehre war nicht nur eine theoretische Lehre, sondern das lebendige Wort Gottes, das vom Himmel kommt. Johannes und Jesus hatten keine Befugnis von Menschen. Aber ihre Lehren waren mit der Vollmacht Gottes erfüllt und wurden vom Volk bestätigt. Wir leben in der Zeit der Befugnis und der Formalität. Paulus schrieb in seinem Brief an die Korinther: „Denn das Reich Gottes steht nicht in Worten, sondern in Kraft (1. Kor 4,20).“
Gebet: Gott möge mir helfen, die Vollmacht Jesu anzuziehen und in seiner Kraft das Evangelium weiter zu geben.
Ein Wort: Aus welcher Vollmacht tust du das?