27.Februar 2010

Matthäus 13,18-23 

Die Deutung des Gleichnisses vom Sämann

(Mt 13,23) Bei dem aber auf gutes Land gesät ist, das ist, der das Wort hört und versteht und dann auch Frucht bringt; und der eine trägt hundertfach, der andere sechzigfach, der dritte dreißigfach.

Der Weg repräsentiert den Herzensboden desjenigen, der Gottes Wort ablehnt, weil er es nicht versteht. Sein Problem ist nicht Unwissenheit, sondern sein Stolz. Derjenige, der ein demütiges Herz hat, nimmt Gottes Wort als Gottes Wort an. Er hält es fest, bis Gott dadurch wirkt. Dann versteht er es. Der felsige Boden repräsentiert denjenigen, der Gottes Wort mit Freuden annimmt, aber nur im Kopf. Die Wurzeln können nicht bis in sein Herz vordringen; deshalb tut er niemals Buße. Wenn die Leute oder seine Familie ihn kritisieren oder gegen das Bibelstudium sind, hört er es wieder auf. Die Dornen repräsentieren einen Menschen, der immer viel beschäftigt ist. Vielleicht macht er sich viele Sorgen um seine Zukunft; oder vielleicht sucht er mehr das vergnügungsreiche Leben. Darum kann der Same des Wortes in seinem Herzen nicht wachsen.

 Derjenige aber, der Gottes Wort in seinem Herzen annimmt und ihm gehorcht, ist guter Boden. Sein Leben wird gute Früchte hervorbringen – 30, 60 oder 100fach. Sein Leben gleicht die anderen drei unfruchtbaren Herzensböden wieder aus.

Gebet: Herr, hilf mir, meinen Herzensboden stets zu kultivieren, jedes mal wenn ich dein Wort höre oder studiere, sodass mein Leben viel Frucht bringen kann.

Ein Wort: Sei ein guter Boden

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