26.Juni 09

Hesekiel 12,1-28

Ich rede und tue es auch, spricht der Herr

(Hes 12,25) Denn ich bin der Herr. Was ich rede, das soll geschehen und sich nicht lange hinausziehen, sondern in eurer Zeit, du Haus des Widerspruchs, rede ich ein Wort und tue es auch, spricht Gott der Herr.

Hesekiel musste wieder veranschaulichen, was Gott tun wollte, weil die Israeliten zwar Augen hatten, aber nicht sehen wollten. Er packte seine Sachen, brach ein Loch in die Hauswand, verhüllte sein Haupt und zog in der Abenddämmerung los. Auf eben diese Weise würde König Zedekia versuchen, der Gefangenschaft durch Nebukadnezar zu entkommen. Doch es würde ihm nicht gelingen. Er wurde gefangen genommen, geblendet und in Ketten nach Babel verschleppt (2. Könige 25). Gott strafte sein Volk, auf das sie erkennen sollten, dass er allein Gott ist. Gottes Botschaft durch Hesekiel war klar. Dennoch gab es diejenigen, die die Weissagung verachteten. Sie sagten: „Es passiert ja doch nichts.“ Doch die Zeit war nahe und Gottes Wort würde sicher erfüllt werden. Gott lügt nicht. Was er sagt, das geschieht. Mit denen aber, die seine Worte relativieren, würde er sich befassen.

Gebet: Herr, dein Wort ist die Wahrheit. Hilf mir, eine lebendige Botschaft für mein Volk zu sein.

Ein Wort: Gott tut, was er sagt