26.Mai 09
5. Juni 2008 — Anja
1. Samuel 25,1-13
Samuel starb
(1. Sam 25,1a) Und Samuel starb und ganz Israel versammelte sich und hielt ihm die Totenklage. Und sie begruben ihn in seinem Hause zu Rama.
Samuel starb. Ganz Israel trauerte und kam zu seiner Beerdigung, weil sie Samuel als ihren geistlichen Leiter und Hirten achteten und liebten. Mit Samuels Tod ging die Richterzeit zu Ende. Als Gott Samuel im Knabenalter berief, war des Herrn Wort selten in Israel (3,1). Gott aber hatte sich Samuel durch sein Wort offenbart, so dass Israel Gottes Wort hören konnte. (3,21) Unter Samuels geistlicher Leitung bekehrte sich das Volk vom Götzendienst (Kap. 7) Immer wieder schrie Samuel zum Herrn für sein Volk. (7,2.3; 12,23) Er war ein Mann des Gehorsams bis zum Ende seines Lebens, indem er als seine eigenen Söhne nicht in Gottes Wegen gingen, Gott gehorchte und Saul zum König salbte (Kap.8), aber auch als es darum ging Saul anzukündigen, dass Gott ihn verworfen hat. Samuel war ein Mann des Gehorsams, des Wortes Gottes, des Gebets für sein Volk und der Hingabe bis zum Ende seines Lebens. Sein geistlicher Einfluss wird daran deutlich, dass das „2. Samuel“ seinen Namen trägt, obwohl es nicht von Samuel handelt.
Gebet: Herr, stelle in meinem Volk Männer des Gebets, des Gehorsams und des Wortes Gottes auf, die von ihrer Kindheit bis zum Ende ihres Lebens Gott dienen.
Ein Wort: Diene Gott bis zum Ende deines Lebens