26.Februar 2010

Matthäus 13,10-17  

Vom Sinn der Gleichnisse

(Mt 13,11) Er antwortete und sprach zu ihnen: Euch ist’s gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu verstehen, diesen aber ist’s nicht gegeben.

Jesu Jünger wussten, dass die Gleichnisse Jesu für die Menschenmenge schwer zu verstehen waren. Jesus stimmte ihnen zu. Er sprach über die Geheimnisse des Reiches Gottes in Gleichnissen, damit nur diejenigen sie verstehen konnten, die sich entschieden hatten, Jesus nachzufolgen. Wenn ein Jünger, der Jesus liebt, Gottes Wort in seinem Herzen empfängt, kann er es verstehen und im Glauben wachsen. Wenn jemand Glauben hat, wird ihm noch mehr Glauben gegeben werden. Aber wenn jemand Gottes Wort ablehnt, weil es ihm unvernünftig erscheint oder weil er lieber ein vergnügungssüchtiges Leben führen möchte, kann er es niemals verstehen. Dann wird sein Herz immer härter und auch sein anfangs kleiner Wunsch wird von ihm genommen werden. Jesu Jünger waren privilegiert, weil sie den lang ersehnten Messias persönlich kannten. Die Glaubenspatriarchen und die Propheten glaubten an die Verheißungen und sehnten sich nach dem Kommen des Messias. Wir sind auch privilegiert, weil wir sehen können, dass Gott tatsächlich seine Verheißungen erfüllt hat. Durch den Glauben können wir Jesus persönlich begegnen und ihm nachfolgen.

Gebet: Herr, bitte erleuchte meine Augen des Herzens, sodass ich dein Wort verstehe, und hilf mir, ihm zu gehorchen.

Ein Wort: Gesegnet sind die Augen, die sehen können

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