26.Januar 2010

2. Samuel 16, 1-14

Der Herr wird mein Elend ansehen  

(2. Sam 16,12) Vielleicht wird der Herr mein Elend ansehen und mir mit Gutem vergelten sein heutiges Fluchen.

Auf der Flucht  begegnete Davide Ziba, dem Knecht Mefi-Boschets. Dieser war zu David gekommen, um ihn und seinen Leuten Proviant zu bringen. David hatte Mefi-Boschet, dem Sohn Jonatans, der lahm an beiden Füßen war, täglich an seinem Tisch speisen lassen (9,13) und ihm Barmherzigkeit erwiesen. Ziba behauptete, dass Mefi-Boschet nicht mit David gezogen war, weil er auf den Thron Sauls hoffte. Dies zu hören war ebenfalls schmerzhaft. Aber noch schlimmer waren die Bleidigungen von Schimi, ein Mann aus dem Geschlecht Sauls. Er bewarf David mit Steinen und fluchte ihn als Bluthund, den Gott nun strafen würde für all das Blut, das er vom Hause Sauls vergossen hat. Abischai wollte ihn wegen diesen Beleidigungen töten, aber David wehrte ihm. Er sah in dem Fluch Schimis Gottes Willen. David glaubte an die beste Führung Gottes. Er glaubte an den guten Hirten, der sein Leben führt und in seiner Hand hält. Weil er an diesen Gott glaubte, an den Gott der sieht und sein Elend auch sah, musste er nicht mit Menschen kämpfen oder wegen ihren Worten verletzt sein. Wir brauchen gerade in der Zeit der Krise den Glauben Davids, an den Gott der unser Elend sieht und unser Leben führt.

Gebet: Herr, hilf mir, nicht mit den Menschen zu kämpfen und beleidigt auf ihre Worte zu reagieren.

Ein Wort: Der Herr wird mein Elend ansehen

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