25. März 2010

1. Mose 37,12-36
Josef wird nach Ägypten verkauft
(1. Mo 37,34) Und Jakob zerriss seine Kleider und legte ein härenes Tuch um seine Lenden und trug Leid um seinen Sohn lange Zeit.
Jakob sandte Josef als Boten zu seinen Brüdern, damit er in Erfahrung bringen sollte, wie es seinen Söhnen und ihren Schafen ging. Josef aber fand seine Brüder nicht in Sichem und zog deshalb bis nach Dotan. Dies zeigt Josefs treue Haltung (12-17). Als seine Brüder Josef von ferne sahen, sprachen sie unter sich: „Seht, der Träumer kommt daher! Lass uns ihn töten und in eine Grube werfen. So wird man sehen, was seine Träume sind.“ Es war keine richtige Haltung gegenüber ihrem eigenen Bruder. Sie waren neidisch, weil sie kein Selbstvertrauen im Glauben an ihren persönlichen Gott hatten (18-22). Sie warfen Josef in eine Grube. Später verkauften sie ihn auf Judas Vorschlag hin an Kaufleute einer midianischen Karawane. Juda hielt seine Idee für gut und erkannte gar nicht, wie kaltherzig er handelte. Ruben, der erste Sohn Jakobs, hätte entschieden gegen die Missetat seiner Brüder eintreten müssen. Er aber suchte nach einem Kompromiss. So wurde Josef der Heimat entrissen und wurde nach Ägypten verkauft (23-28). Die Brüder mussten Jakob aufgrund ihrer Tat anlügen. Wie groß war der Herzschmerz Jakobs, dass er seinen geliebten Sohn von bösen Tieren zerrissen glauben musste (23-36).
Gebet: Herr, mein Neid kommt wegen meines Unglaubens an dich. Hilf mir, meine Brüder zu lieben.
Ein Wort: Vermeide die Sünden aus Neid, die allen wehtun