25. November 2010

2. Könige 6,1-23

Herr, öffne ihm die Augen!

(2. Kön 6,17) Und Elisa betete und sprach: HERR, öffne ihm die Augen, dass er sehe! Da öffnete der HERR dem Diener die Augen und er sah, und siehe, da war der Berg voll feuriger Rosse und Wagen um Elisa her.

Elisa hatte wirklich den doppelten Geist von Elia. Mit diesem Geist konnte er heilen, Tote auferwecken, Brot vermehren (4,44), Eisen zum schwimmen bringen (6) und sogar hören, was der König von Aram geheim in seiner Kammer redete. Deshalb scheiterten alle vom König von Aram gelegte Hinterhalte. Als der König von Aram dies erfuhr, hätte er eigentlich demütig den Gott Israels anbeten sollen, denn er hatte Elisas Vollmacht durch die Heilung Naamans erfahren. Aber dies tat er nicht, stattdessen vertraute er auf seine militärische Macht und dachte er könne Elisa damit gefangen nehmen. Er hatte sich getäuscht. Während der Diener Elisas in Panik geriet, als er das aramäische Heer, sah Elisa durch die Augen des Glaubens, dass das Heer Gottes mit ihm war. Er betete für seinen Diener, dass Gott ihm die Augen öffnen möge, dass er auch Gottes Heer sehen könnte. Gott öffnete ihm die Augen. Da sah der Diener, dass der Berg voller feuriger Rosse und Wagen war. Gott erhörte Elisas Gebet. Gott schlug die Aramäer mit Blindheit und Elisa führte das blinde Heer wie der Ratenfänger von Hameln an.

Gebet: Herr, öffne auch meine Augen, dass ich nicht länger hilflos bleibe, sondern dein Heer sehen kann.

Ein Wort: Öffne meine Augen, dass ich sehe!

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