25. Mai 2010

2. Korinther 6,11-18
Ihr seid meine Kinder
(2. Kor 6,13) Ich rede mit euch als mit meinen Kindern; stellt euch doch zu mir auch so und macht auch ihr euer Herz weit.
So weit wie sich sein Herz auftat, so tat sich auch Paulus’ Mund auf, so dass er kaum aufhören konnte, den Korinthern zu predigen und zu schreiben. Sie sollten sein Herz erkennen und auch ihr Herz weit aufmachen. Paulus sprach zu ihnen so wie ein Vater mit seinen Kindern spricht. Im Folgenden ermahnte er sie väterlich, sich nicht den Ungläubigen gleich zu stellen. Gottes Volk lebt in Gerechtigkeit und im Licht der Gnade Gottes. Die Ungerechtigkeit der Welt und ihre Finsternis sind davon geschieden. Wir selbst sind der Tempel Gottes. Wir sind gereinigt durch das Blut Jesu von den Götzen, darum haben wir mit ihnen nichts mehr zu tun. Vielmehr wohnt der lebendige Gott unter uns. Paulus zitiert aus dem Gesetz und den Propheten, dass Gottes Volk sich absondern und heilig leben sollte. Gott gab dieses Gebot nicht, um Gottes Volk zu bedrücken. Vielmehr tat er dies, weil er sie liebte und ihr Vater sein wollte. Sie sollten seine geliebten Söhne und Töchter sein. Gott hat uns erlöst. Nun ist es sein Wunsch, dass wir unser Leben heiligen. Wenn wir annehmen, dass wir nichts mehr mit der Welt gemein haben, können wir uns absondern und wahrhaft die Kinder Gottes sein.
Gebet: Herr, danke für dein Vaterherz. Bitte hilf mir, mich von der Welt abszusondern und als dein Kind zu leben.
Ein Wort: Macht euer Herz weit und sondert euch ab