25.November 08
5. Juni 2008 — tbroot
Wir sind des Herrn
Römer 14,1-12
Leitvers 14,8
Paulus ermahnt, dass man den Schwachen im Glauben annehmen soll. „Die Schwachen im Glauben“ bezieht sich hier auf die gesetzlichen Christen jüdischer Herkunft. Sie waren zwar Christen, aber sie waren noch nicht frei von den jüdischen Gesetzen, vor allem in Bezug auf das Essen und die Festtage. Offensichtlich gab es wegen den verschiedenen Essgewohnheiten und Festtagen viele Konflikte in der Gemeinde in Rom. Sie sollten sich gegenseitig hoch achten und annehmen, weil Gott jeden angenommen hat. Wer seinen Bruder im Glauben ver-achtet, verachtet damit Gott. Gott ist Richter und kein Gläubiger hat das Recht einen anderen Gläubigen zu richten. Jeder steht vor Gott und muss für das, was er tut Rechenschaft ablegen. Statt den anderen zu richten, sollen wir selbst das Motiv und Ziel unserer Handlungen überprüfen und alles im Blick auf den Herrn tun. „Im Blick auf den Herrn“ zu handeln heißt, dass man zur Freude und zur Ehre des Herrn lebt und auch stirbt. Aber wir müssen nicht für den Herrn leben und sterben. Wenn wir wollen, können wir für uns selbst leben und sterben. Aber wozu ist dann Jesus gestorben und lebendig geworden? (9) Er ist doch gestorben und lebendig geworden, damit wir von der Herrschaft unseres Egos befreit werden und ein Leben im Blick auf den Herrn leben können.
Gebet: Danke, dass ich durch Jesu Blut für dich leben kann. Herr, hilf mir, für dich zu leben und zu sterben.
Ein Wort: So sind wir es Herrn