25. Juli 2010

Psalm 17,1-15
Behüte mich wie einen Augapfel im Auge
(Ps 17,8) Behüte mich wie einen Augapfel im Auge, beschirme mich unter dem Schatten deiner Flügel.
Am Anfang seines Psalms fleht er zu Gott, dass er doch auf sein Schreien hören möge. Er bittet Gott, ihn zu erhören und ihn zu prüfen: „Du prüfst mein Herz … und findest nichts. Ich habe mir vorgenommen, dass mein Mund sich nicht vergehe (3).“ Wie kann ich mein Herz rein halten? Nur, wenn Gott mein Herz prüft und es reinigt, kann ich reich sein. Wenn ich sein Wort in meinem Herzen berge, wird er mich auf dem Pfad des Friedens leiten. Wir haben hier einen Menschen vor uns, der weiß, was er braucht. Die natürliche Begegnung mit Gott hat ihn in seinem großen Verlangen nach Gott bestärkt. Er betet: „Beweise deine wunderbare Güte, du Heiland derer, die dir vertrauen (7). Gott liebt mich. Wenn ich ihn im Gebet anrufe, ist er bereit zu helfen. Er wird mich wie einen Augapfel bewahren; er wird mich unter dem Schatten seiner Flügel beschirmen. Es gab viele Zeiten, als Davids Feinde zu stark für ihn waren. Sie waren hartherzig und hochmütig. Wie ein Löwe, der im Versteck sitzt, trachteten sie nach seinem Leben. Aber er fand Sicherheit in Gott, denn Gott ist stärker als alle Feinde. Menschen, die ihre Hoffnung auf weltlichen Erfolg setzen, können nie ihre hungrige und durstige Seele zufrieden stellen. Gott stillt den Hunger derer, die er liebt. Ich bin wahrhaft zufrieden, wenn ich sein Antlitz sehe.
Gebet: Herr, bewahre mich vor Sünde; schütze mich vor meinem Feind, dem Satan.
Ein Wort: Der Augapfel Gottes