25.Januar 2010

2. Samuel 15, 13-37
Davids Flucht aus Jerusalem
(2. Sam 15,21b) Wo immer mein Herr, der König ist, es gerate zum Tod oder Leben, da wird dein Knecht auch sein.
Absalom hatte sich in Hebron als neuer König Israels ausrufen lassen. Seine Verschwörung war stark und viel Volk hatte sich um ihn versammelt. Als David dies hörte, fasste er den Entschluss, aus Jerusalem zu fliehen. In diesen schmerzhaftesten Stunden seines Lebens, dachte er nicht an sich und wollte seine Machtposition verteidigen. Er dachte an sein Volk. Er wollte nicht, dass es in Jerusalem zum Kampf käme. Die Großen blieben treu an seiner Seite und flohen mit ihm. Auch Ittai, der Gatiter blieb treu an Davids Seite, während seine Landsleute David verließen. Im Glauben an den lebendigen Gott entschied sich, bei David zu bleiben. Zadok und alle Leviten samt der Bundeslade, waren auch bereit mit David zu fliehen. Jedoch schickte dieser sie zurück, in dem Glauben an den gnädigen Gott, der ihn wieder zurückführen wird. Als David weinend und barfüßig die Stadt verließ, weinte auch alles Volk. In diesem Moment war sein Herz nicht von Hass erfüllt. Stattdessen betete er und vertraute auf Gott. Er betete, dass Gott den Ratschlag Ahitofels zur Torheit machten würde. Huschai war für David bereit, sein Leben zu riskieren.
Gebet: Herr, hilf mir, in der Zeit der Krise klar auf deiner Seite und die deiner Knechte zu stehen. Hilf mir, auf dich zu vertrauen und zu beten.
Ein Wort: Da wird dein Knecht auch sein