24.Juni 09
28. August 2008 — Anja
Hesekiel 10,1-22
Die Herrlichkeit Gottes über den Cherubim
(Hes 10,4) Und die Herrlichkeit des Herrn erhob sich von dem Cherub zur Schwelle des Hauses, und das Haus wurde erfüllt mit der Wolke und der Vorhof mit dem Glanz der Herrlichkeit des Herrn.
Hesekiel sah in seiner Vision erneut die Herrlichkeit des Herrn, wie auch schon am Fluss Kebar. Über den Cherubim befand sich der Thron Gottes. Als die Herrlichkeit des Herrn sich erhob und an die Schwelle des Tempels trat, wurde das Haus erfüllt mit dem Glanz seiner Herrlichkeit. Die Flügel der Cherubim rauschten so stark wie die Stimme des allmächtigen Gottes. Wie Gott es ihm gebot, streute der Mann mit der leinenen Kleidung glühende Kohlen über die Stadt. Hesekiel achtete diesmal noch näher auf die Cherubim. Mit ihren vier Gesichtern konnten sie in jede Richtung gehen ohne sich umzuwenden, und die Räder bewegten sich mit ihnen. Sowohl die Cherubim als auch die Räder waren voller Augen um und um. Dies ist ein Symbol für Gottes Allwissenheit. Es erinnert uns an die große Schar der Erlösten, die Gott im Himmelreich Tag und Nacht loben werden (Offb 7,15). Die Cherubim waren herrlich anzusehen, doch auch sie offenbarten allein Gottes Herrlichkeit.
Gebet: Herr, lass mich dir Tag und Nacht dienen.
Ein Wort: Der Glanz der Herrlichkeit des Herrn