24. März 2010
1. Mose 37,1-11
Josefs Träume
(1. Mo 37,9) Und er hatte noch einen Traum, den erzählte er seinen Brüdern und sprach: Ich habe noch einen Traum gehabt; siehe, die Sonne und der Mond und elf Sterne neigten sich vor mir.
Ab diesem Kapitel erzählt der Verfasser die Geschichte von Jakobs Geschlecht weiter (2). Unter den Söhnen Jakobs war Josef besonders visionsvoll. Wenn er schlief, träumte ihm oft, dass er etwas besonders wäre. Vielleicht lag es daran, dass sein Vater Jakob ihn besonders behandelte und nur ihn einen bunten Rock anziehen ließ (3). Seine Träume bekam er aber von Gott, sonst hätte er nicht zweimal derart ähnliche Träume gehabt. Im ersten Traum banden Josef und seine Brüder die Garben nach der Ernte. Da stand die Garbe Josefs auf, während sich andere Garben seiner Brüder vor seiner Garbe neigten. Ganz ähnlich träumte ihm, dass sich die Sonne und der Mond und die elf Sterne vor ihm neigten. Die Brüder Josefs waren sehr empört, weil sie sich nicht nur von ihrem Vater schlechter behandelt, sondern auch von Josef gering geachtet fühlten. Jakob aber, der an die göttliche Souveränität glaubte, behielt die Worte Josefs. Was kann man von dem Traum Josefs lernen? Wir lernen, dass wir wie Josef von Gott die Vision für unser Leben bekommen sollen. Denn Gott schuf uns nicht zufällig, sondern für sein gutes Werk (3-11; Eph 2,10).
Gebet: Herr, ich danke dir dafür, dass du mich für deinen Willen spezifisch gemacht hat. Hilf mir, von Dir zu träumen.
Ein Wort: Deine Vision kommt von Gott dem Herrn