24.Mai 09
5. Juni 2008 — Anja
1. Samuel 24,1-8a
Er ist der Gesalbte des Herrn
(1. Sam 24,7) Dass lasse der Herr ferne von mir sein, dass ich das tun sollte und meine Hand legen an meinen Herrn, denn er ist der Gesalbte des Herrn.
David blieb nun in den Bergfesten bei En-Gedi. Nach der Verfolgung der Philister, wurde Saul Davids neuer Aufenthaltsort bekannt. Sofort nahm er die Verfolgung Davids wieder auf, diesmal sogar mit dreitausend auserlesenen Männern. Da aber ereignete sich eine seltsame Begebenheit. Saul ging in eine Höhle, um sich auszuruhen. Aber genau in dieser Höhle hatten sich David und seine Männer versteckt. Die Männer Davids sahen darin die von Gott gegebene Gelegenheit, Saul endlich zu töten und forderten David dazu auf. Statt aber Saul zu töten, schnitt David vom Rock Sauls einen Zipfel ab, während dieser schlief. Er achtete Saul immer noch als Gesalbten des Herrn hoch. David musste ein Leben in Verfolgung, Todesangst und mit vielen Strapazen führen, er hätte diesem Leben durch die Tötung Sauls ein Ende setzten können. Aber er vertraute absolut auf Gottes Verheißung, dass Gott ihn auf den Thron von Israel setzen würde, nicht er selbst. Weil er an Gottes Souveränität glaubte, konnte er Saul immer noch als Gesalbten des Herrn betrachten, auch wenn er wusste, dass Gottes Geist längst von ihm genommen war.
Gebet: Herr, hilf mir, auf deine souveräne Führung absolut zu vertrauen, statt eigenmächtig zu handeln.
Ein Wort: Er ist der Gesalbte des Herrn