24.November 09

1. Mose 26,1-11
Bleibe als Fremdling in diesem Land!
(1. Mo 26,3b) Ich will meinen Eid wahr machen, den ich deinem Vater Abraham geschworen habe.
Isaaks Glaubensleben begann mit der Heirat mit Rebekka. Er brauchte nicht wirklich etwas in seinem Leben zu ändern. Im heutigen Text zwang jedoch die Hungersnot ihn dazu, seinen Wohnort zu wechseln. Er zog ins Philisterland zu dem König Abimelech. Er sann jedoch weiter darüber nach, ob er nach Ägypten ziehen solle oder nicht. Da erschien der Herr Isaak und befahl ihm, in dem Land der Philister als Fremdling zu leben und nicht nach Ägypten zu ziehen. Der Herr versprach ihn zu segnen, weil Abraham dem Herrn gehorsam gewesen war. Es gibt die Dinge, die Gott angefangen hat. Isaak sollte seinem Vater Abraham folgen. Isaak, der wegen der Not einfach nach Ägypten ziehen wollte, erkannte die Orientierung seines Lebens. Manchmal macht die Not die Gesinnung des Lebens klar (1-7). Isaak fürchtete sich vor der Gewalt der gottlosen Welt und beging denselben Fehler wie sein Vater, dass er log und seine Frau Rebekka als seine Schwester ausgab. Abimelech jedoch merkte die Wahrheit. Man konnte Isaak nicht Gewalt antun, weil man hinter ihm den unsichtbaren schrecklichen Gott sah (8-11). Das Leben von Isaak aber soll nicht nur ein Leben zum überleben, sondern ein Leben in der Erlösungsgeschichte Gottes sein.
Gebet: Herr, lass mich in dem Land bleiben, wo du mich haben und segnen willst.
Ein Wort: Zieh nicht nach Ägyptenland, sondern bleibe.