24.Februar 2010

Matthäus 12,46-50 

Jesu wahre Verwandte

(Mt 12,50) Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter.

Jesus war Gottes Knecht, ein Mann der Mission. Er wirkte unter den hirtenlosen Menschen. Er trieb die bösen Geister aus und heilte die Kranken; er predigte die Frohe Botschaft vom Reich Gottes. Er war so beschäftigt, dass seine Familie sich Sorgen um ihn machte (Mk 3,20.21). Sie dachten, dass er sich mal ein wenig Zeit für seine Familie nehmen und nach Hause kommen sollte. Darum kamen sie zu ihm und standen draußen, um ihn zu sehen.

Jesus hörte, dass seine Mutter und Brüder draußen warteten. Sie kamen nicht zu dem Leben gebenden Werk Gottes herein, sondern blieben draußen, indem sie an ihren menschlichen Bindungen festhielten und menschliche Erwartungen an Jesus hegten. Jesus lehrte sie und uns, wer seine wahre Familie ist. Er zeigte auf seine Jünger und sagte: „Siehe da, das ist meine Mutter, und das sind meine Brüder!“ Alle, die Gottes Willen tun, gehören zu Jesu Familie. Jesus war sich im klaren, wer seine wahre Familie ist. Darum konnten Jesu Mutter und Brüder irgendwann Buße tun und zu treuen Jüngern verändert werden.

Gebet: Herr, lass mich ein Teil deiner Familie sein. Hilf mir, deinen Willen zu tun.

Ein Wort: Gottes Familie ist meine Familie

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