24.Oktober 08
21. Juni 2008 — tbroot
Warnung vor Habgier
Lukas 12,13-21
Leitvers 12,15
Ein Mann wollte die Autorität Jesu ausnutzen und sein eigenes Problem gelöst bekommen. Sein Herzensmotiv war sehr wahrscheinlich Habgier, denn Jesus warnte dann vor Habgier (15). Die Menschen besitzen verschie-dene Arten von Gier: Habgier, Essgier, Machtgier, Gier nach Ehre und Begierde. Diese Gier ist die Wurzel aller-lei Sünden (Jak 1,15). Das letzte Gebot der Zehn Gebote lautet: „Du sollst nicht begehren (2. Mose 20,17).“ Die Begierde wird wie die Sünde des Götzendienstes als eine schlimme Sünde angerechnet (Kol 3,5). Vers 15b lehrt uns klar, dass das Glück unseres Lebens nicht von unserer Habe abhängig ist. Bezüglich dieses Themas erzählte Jesus nun ein Gleichnis. Lies Verse 16-21 sorgfältig. Jesus bezeichnete den reichen Kornbauer in diesem Text als einen dummen Menschen. Er war insofern dumm, weil er den Eigentümer seines Lebens nicht kannte. Er hielt sein Leben für sein eigenes und wollte es so leben, wie er es wollte. Er wusste nicht, wofür er seine Habe gebrauchen sollte. Er sammelte die Güter und wollte sie nur für sich selbst gebrauchen. Er war nur für sich selbst reich, aber bei Gott war er sehr arm.
Gebet: Herr, Hüte mich vor aller Habgier und lass mich kein Narr werden.
Ein Wort: Hüte dich vor Habgier