23.Juni 09

Hesekiel 9,1-11

Die da seufzen und jammern über alle Gräuel

(Hes 9,4) Und sprach zu ihm: Geh durch die Stadt Jerusalem und zeichne mit einem Zeichen an der Stirn die Leute, die da seufzen und jammern über alle Gräuel, die darin geschehen.

Der Herr wollte Jerusalem heimsuchen. Sechs Männer mit Werkzeugen der Zerstörung in der Hand traten vor. Doch einer von ihnen trug keine Rüstung, sondern ein Leinenkleid, und hatte Schreibzeug dabei. Der Herr gebot ihm, durch die Stadt zu gehen und bestimmten Menschen ein Zeichen an die Stirn zu machen. Die anderen Männer erschlugen Alte und Junge, Männer, Frauen und Kinder. Nur die, die das Zeichen an der Stirn hatten, blieben verschont. Was war Gottes Kriterium? Gemäß Vers 4 blieben diejenigen verschont, die über alle Gräuel, die in Jerusalem geschahen, mit einem bußfertigen und zerschlagenen Herzen seufzten und jammerten. Dies erinnert uns an die Einsetzung des Passafestes, als der Engel des Todes durch Ägyptenland ging (2. Mose 12). Damals war das Blut des Lammes das Zeichen gewesen. Als Hesekiel diese Vision vom Gericht Gottes sah, fiel er nieder und flehte zu Gott um Gnade für sein Volk. Doch Gottes Gericht war gerecht. Nur diejenigen, die Buße taten, blieben verschont.

Gebet: Herr, gib mir ein seufzendes und jammerndes Herz wegen der Sünde meines Volkes.

Ein Wort: Die das Zeichen haben rührt nicht an