23.November 09

1. Mose 25,29-34
Esau verkauft sein Erstgeburtsrecht
(1. Mo 25,31) Aber Jakob sprach: Verkaufe mir heute deine Erstgeburt.
Die Ahnenreihe sollte eigentlich von Abraham über Isaak zu Esau laufen. Aber die Nachkommen von Esau wurden später Edomiter genannt und lebten ohne tiefe Gemeinschaft mit Gott. Der Verfasser schildert hier den Hintergrund. Offenbar war das Erstgeburtsrecht für Esau nicht so interessant gewesen, während Jakob es sich sehr wünschte. Eines Tages als Esau sehr müde vom Feld kam und Jakob eine Linsensuppe kochen sah, begehrte er davon zu essen. Jakob aber gab nie umsonst etwas her. Er verlangte als Gegenleistung das Erstgeburtsrecht von Esau. Menschlich gesehen war die Handlung Jakobs zu listig. Der Verfasser aber interpretiert die Begebenheit dahingehend, dass Esau seine Erstgeburt zu sehr verachtet hat. Hierdurch lernen wir, dass wir die Souveränität Gottes und das daraus resultierende Privileg für kostbar halten sollen. Die spätere Geschichte zeigt, dass der Fluss des Segens schließlich zu dem Geschlecht Jakobs geleitet wurde. Das heutige Israel besteht aus den zwölf Söhnen Jakobs. Obwohl die Handlung Jakobs schlecht war, segnete Gott Jakob, weil er den geistlichen Segen achtete (Vgl. 1. Kor 15,10).
Gebet: Lieber heiliger Vater, ich danke dir für deine Souveränität, durch die ich bin. Hilf mir, deinen Willen für mein Leben für kostbar zu halten.
Ein Wort: Achte den geistlichen Segen hoch