23. November 2010

2. Könige 4,8-44

Elisa, ein Mann des Gebets

(2. Kön 4,33) Und er ging hinein und schloss die Tür hinter sich zu und betete zu dem HERRN.  

Eine reiche Frau aus Schunem richtete eigens für Elisa, der für sie ein heiliger Mann Gottes war, ein Zimmer ein, das ihm immer zur Verfügung stand. Elisa wollte aus Dank etwas für sie tun. Ihr Anliegen war ihre Kinderlosigkeit. Elisa sagte ihr voraus, dass sie in einem Jahr einen Sohn haben würde. Sie sagte nur: „Ach nicht, mein Herr, du Mann Gottes! Täusche deine Magd nicht!“ Nach einem Jahr, begar sie einen Sohn. Doch als er groß geworden war, wurde er plötzlich krank und starb. Jede Mutter hätte geweint, aber nicht diese Frau. Sie legte ihren Sohn in das Bett von Elisa. Schloss die Tür zu und ritt zu Elisa und sagte: „Sagte ich nicht, du sollst mich nicht täuschen?“  Erst schickte Elisa nur Gehasi mit seinem Stab, aber die Frau drängte Elisa, bis er selbst mitkam. Tatsächlich konnte Gehasi mit dem Stab nichts tun. Elisa schloss sich in das Zimmer ein und betete zu dem Herrn. Dann legte er sich auf den toten Jungen, seinen Mund auf den Mund des Kindes, seine Augen auf dessen Augen. Es dauerte einige Zeit, aber Elisa gab nicht auf, bis der Junge wieder lebendig wurde. Mit der Macht des Gebets ist nichts unmöglich (Mk 11,24).

Gebet: Herr, hilf mir, in meiner auswegslosen Situation nicht aufzugeben, sondern zu beten, bis das Leben wieder kommt.

Ein Wort: Gib nicht auf, sondern bete zu dem Herrn!

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